Mein Enkel will nicht schlafen gehen

10 Antworten

Wow ich bin erstaunt über die tollen Antworten. Dem ist ja kaum noch etwas hinzuzufügen, aber zwei Kleinigkeiten fallen mir noch ein: Legt den Fokus beim konsequenten wieder ins Bett Bringen vor allem auf die Liebe. Nerven wie Drahtseile werdet ihr euch ohnehin schon angeeignet haben, dann nutzt sie für's Verständnis und seid konsequent ohne zu schimpfen. Weiterhin sind 4h Konsequenz nicht zunichte gemacht, wenn wieder dagegen gearbeitet wird, nur der Erfolg dieser 4h wird drastisch reduziert. Die Erinnerung ist aber da, man hat 4h lang gelernt und das verschwindet nicht. Nehmt euch in puncto Geduld ein Beispiel an den Katzen, die zweifellos das beste Vorbild liefern.

Lieber sprudel66,

alles kann man (KInd) lernen, auch schlafen, nur dazu braucht es Regeln und Konsequenzen und Vorbilder an denen es sich orientieren kann, die die Grenzen setzen und diese auch halten und das jeden Tag zu jeder Zeit an jedem Ort. Dein Enkel ist 2 und nicht 12 (da gibt es dann ganz andere Probleme) und schlafen will nicht wirklich jedes Kind, aber lernen kann es jedes. Darüber gibt es sogar ein Buch mit dem Titel "Jedes Kind kann schlafen lernen: Vom Baby bis zum Schulkind - Wie Sie die Schlafprobleme Ihres Kindes vermeiden und lösen können" [Gebundene Ausgabe] Annette Kast-Zahn (Autor), Hartmut Morgenroth (Autor), zZ gebraucht bei günstigen 0,66 € Wichtig ist, dass dem Kind klar wird, egal was ich hier anstelle, ich werde immer wieder in mein Bett gelegt, ohne wenn und aber. Das Bewusstsein wächst nicht von heute auf morgen, das dauert und diese Zeitspanne gilt es durchzuhalten, die (eure) Grenze muss stehen bleiben, bis hierher und nicht weiter, ihr könnt laut und leise, bestimmt und mit Nachdruck oder aber auch ganz sanft mit dem Kind sprechen, eines ist aber immer klar, die Grenze/Regel steht - ohne wenn und aber. Eurem Enkel wird es nicht gefallen, er zieht alle Register, vom weinen, schreien, stampfen, hauen, beschimpfen... bis zum schmusen und bitte bitte sagen - alles, die ganze Bandbreit (weil er bis jetzt diese Grenze/Regel nicht erfahren musste, sie ist neu und gefällt ihm nicht, also probiert es aus, wie er sie umgehen kann und da fängt liebevolle Erziehung an, mit immer denselben Worten wieder ins Bett). Bleibt bei euch, seit fest und innerlich ruhig und zeigt euer erwachsen sein, es dauert, es geht nicht von heute auf morgen aber es sollte in 2-3 Wochen gut auf dem Weg sein. PS: Unsere Tochter ist gestern 6 geworden, sie diskutiert auch am Wochenende über den Mittagsschlaf (im Kindergarten wird zum Glück immer geschlafen), ich weiß, wie wichtig Schlaf ist und darum gibt es am Ende der Diskussion immer nur eine Antwort - ab ins Bett. Klar ist sie nicht darüber froh, will groß sein, selber bestimmen, aber ich bin in der Verantwortung und wenn ich nicht genau wüsste, dass sie jetzt 2-3h schläft, würde ich auch nicht so konsequent damit umgehen. Irgendwo hab ich mal gelesen dass der Mensch nicht vorschlafen kann sondern immer nur nachschlafen, heisst also, der Körper holt sich seinen Schlaf (wenn wir ihm dazu die Möglichkeit geben, also hinlegen und nichts tun, ansonsten geht es uns so wie deinem Enkel irgendwann schlafen wir im stehen ein). Vielleicht fangt ihr ganz klein erst einmal an, du und deine Frau (Oma und Opa) setzten die Grenze/Regel und halten sie, Mama wird darüber informiert und macht am Besten mit (kostet aber wie gesagt NERVEN). Für Enkel ist klar, bei Oma und Opa herrschen jetzt andere Sitten und er gewöhnt sich (uU nach erfolgloser Rebellion) ganz schnell daran, glaub mir. Normalerweise heisst es ja erziehen tun die Eltern, die Großeltern sind zum verwöhnen da, aber manchmal müssen die Großeltern noch mal auf die Elternposition rücken, du sagt selber dass du 3 Kinder großgezogen hast, erinnert euch gemeinsam an das wie (zum Thema schlafen). Ich wünsch euch gute Gespräche (auch mit der Tochter) und ganz viel Mut und Nerven, kein Ziel ist unerreichbar und der Kleine ist erst 2!!!!!

ich stimme dir in allem wirklich zu ,aber ein 6 jahre altes kind muß mittags nich t mehr schlafen -- wenn es lernt sich ruhig in sein zier zurückzu ziehen und sich bewußt auszuruhen für ne halbe oder auch 1 stunde ( was dannn sehr lang ist<9 denke ich genügt das.der körper deiner tochter hat gelernt mittags zur schlafen , müde muß er dafür nicht wirklich sein.

0
@makazesca

Kleine Ergänzung: Erstens: Tatsächlich kann man nicht vorschlafen, weil der Schlaf die Funktion hat, den Verschleiß des Tages am Körper zu kompensieren und die aufgenommenen Sinnesreize zu verarbeiten. Die allermeisten Zellen werden nachts aufgebaut, deshalb soll man ja auch bei einer Erkältung möglichst viel schlafen und nicht nur ruhen. Vielleicht hilft diese Erklärung nach dem Warum auch eines Tages mal euren Kindern ;)

Zweitens: Auch einem Erwachsenen schadet ein Mittagsschlaf nicht, im Gegenteil liefert er nochmal ganz anders Energie für die zweite Tageshälfte. Zwar ist es auch richtig, dass ein 6jähriges Kind den nicht mehr so dringend braucht wie ein Säugling, aber darüber, wer wann wie viel Schlaf braucht würde ich immer versuchen, so weit wie möglich den Betroffenen entscheiden zu lassen.

2
@Janiela

da hast du sicher recht und wenn die lütte dann tatsächlich auch schläft, wenn auch mit gegenwehr ins bett geht, dann scheint si e auch dne schlaf zu benötigen. aber das kind immer dazu zu zwingen finde ich nicht gut . meine älteste ging mittags auch gern lange ins bett .schlief bis 15 uhr und ging dann um 19.oo wieder anstandslos und freiwillig zu bett -auch im sommer bei strahlendem sonnenschein, sie brauchte das einfach -alles aber ohne zwang ,aber mit 6 also als schulkind , war es dann doch vorbei , wobei sie bis heute gern früh zu bett geht ( sie ist mittlerweile 40)

0
@makazesca

Zwang ist tatsächlich nie gut, man will ja ermöglichen, dass Kind vorwiegend die Persönlichkeit entfalten kann und sich nicht von einem zum nächsten Trauma hangeln muss. Deswegen war es meinen Eltern dann auch irgendwann egal, ob wir nach dem ins Bett Bringen noch wach waren. Solange wir ab einer bestimmten Uhrzeit konsequent im Zimmer geblieben und am nächsten Tag konsequent aufgestanden sind durften wir uns aussuchen, wie viel Zeit davon wirklich für's Schlafen nötig ist. Spätestens nach drei Tagen wach bleiben begreift man als Kind ja auch schon, dass Schlaf tatsächlich einfach regelmäßig gebraucht wird.

0

Hallo sprudel66!

Da ich auch mehrere Kinder großgezogenen habe und jetzt meinen Enkel während der Berufstätigkeit seiner Eltern betreue, kann ich mich ein wenig in Deine Situation hineinversetzen und Dir von meinen Erfahrungen berichten.

Meine Kinder waren im Schlafverhalten verschieden - früher oder später müde, Mittagsschlaf ja oder nein, abends lange vorlesen oder nicht, viel/wenig/gar nicht kuscheln, ins Bett gebracht werden/alleine ins Bett gehen usw. Bei allen gemeinsam war aber, dass sie ins Bett gehen durften und nicht sollten oder mussten. Sie hatten die Wahl, in ihrem eigenen Bett zu schlafen oder zusammen mit eins der Geschwister oder im großen Familienbett. Das war nie ein Problem.

Mein Enkel wächst anders auf. Seine Eltern können durch ihre berufliche Tätigkeit nicht immer die Rituale aufbringen, wie es für das Kind ideal wäre. Der Kleine kommt mal früher oder mal später ins Bett und wird auch oft abends noch irgendwo mit hin genommen. Er trinkt vor dem zu Bett gehen mit seinen zwei Jahren noch eine Flasche Milch, und hat ein Schlaflicht im Zimmer. Es gibt auch individuelle Unterschiede, wie es Mama und Papa handhaben, wenn sie das Kind ins Bett bringen. Wie sie das machen, ist deren Angelegenheit. Da möchte ich mich nicht einmischen.

Wenn mein Enkel bei mir ist, läuft es wieder anders ab. Bei mir gibt es immer eine Regelmäßigkeit und ein Ritual. Dieses Kind braucht das als Ausgleich für das etwas andere Leben seiner Eltern. Und dieser tut ihm sehr gut. Dennoch hat er bei mir gewisse "Freiheiten"! Er muss nicht schlafen, er darf es! Dieses Gefühl vermittel ich ihm. Sein Kuscheltier, sein Kuschelkissen und seine Kuscheldecke gehören dazu. Sie sind meine "Verbündeten"! Wenn ich merke, dass mein Enkel müde ist, dann sage ich zu ihm:"Dein Hase ist schon so müde. Es hat gesagt, dass er ins Bett möchte, um zu schlafen. Komm, wir bringen ihn mal ins Bett!" Das macht mein Enkel dann sehr begeistert mit. Er bettet das Stofftier auf sein Kuschelkissen und deckt es mit seiner Kuscheldecke zu. Dann machen wir beide zusammen die Rolläden runter, so dass es ganz dunkel ist. Nur durch die geöffnete Zimmertür kommt noch etwas Licht hinein. Auch zu diesem Zeitpunkt rede ich nicht davon, dass der Kleine schlafen soll, sondern ziehe ihn aus, wechsel die Windel, und zieh den Schlafanzug an. Dann setzte ich mich mit ihm auf den Arm noch aufs´Bett und lasse das Stofftier rufen:"Ich bin hier alleine im Bett! Wer kommt denn mit mir kuscheln?" .... Um die Sache zu verkürzen - durch den "Dialog" des Kuscheltieres mit meinem Enkel fährt der Kleine langsam runter und wird so in die Lage versetzt, tatsächlich auch in der Lage zu sein, zu schlafen. Ich kann ihn dann einfach hinlegen, noch mal über die Wange streicheln und einen gute Nacht-Kuss geben. Auch der Hase bekommt gute Nacht gesagt. Dann verlasse ich das Zimmer und schließe die Tür. Dadurch ist es ganz dunkel im Zimmer. Ganz selten kommt es vor, dass er noch ein wenig rumjammert; das ignoriere ich aber. Es dauert höchstens eine Minute, dann schläft er.

Der Kleine kann unterscheiden, dass es bei mir anders abläuft, als bei seinen Eltern. Wir kommen alle insgesamt sehr gut damit zurecht.

Meine Erfahrungen mit meinem Enkel können natürlich nicht eins zu eins übertragen werden, weil jedes Kind und jede Situation anders ist. Es soll Dir nur als eine Anregung dienen, wie es funktionieren kann.

PS: Mein Enkel ist zweimal im Stehen oder Laufen (fast) "einschlafen". Aber dabei ist er nicht umgefallen, obwohl es durchaus so ausgesehen hat, als hätte nicht viel gefehlt. Ich vermute, er hatte vor lauter Spielen "vergessen", dass er müde ist. Es ist meine Aufgabe, ihn daran zu erinnern, ohne ihn das Schlafen gehen aufzudrängen.

Ich wünsche Dir eine gute Zeit mit Deinem Enkel und dass Du eine indiduelle Lösung für ihn findest.

Liebe Grüße

Prudentia

Alternative zu Hausarrest Hintern versohlen?

Hi , ich habe heute schon wieder Hausarrest bekommen, weil ich wieder total frech und unverschämt war. Eine Freundin von mir hat mir erzählt, dass sie wegen soetwas schon mal den Hintern versohlt bekommen hat. Ihre Eltern haben ihr die Wahl gelassen zwischen Hausarrest und Hintern versohlen. Ehrlich gesagt wäre mir Hintern versohlen lieber, da ich dann nicht 2 Wochen zu Hause rumsitzen muss.Soll ich mir von meiner Mutter/ meinem Vater lieber den Hintern versohlen lassen und wenn ja wie soll ich dieses Thema ansprechen??? Keine blöden Antworten bitte, die könnt ihr euch nämlich sparen.

...zur Frage

unsere Tochter 9 monate, will nicht in ihrem bett schlafen

Tagsüber schläft sie nur kurz in ihrem bett. Und abends lege ich sie in ihr bett nur sie will nicht schlafen und weint.

so schläft sie immer bei uns.

was können wir tun?

...zur Frage

Warum kann ich um 23 Uhr noch nicht schlafen?

Ich schlafe morgens bis 9 Uhr weil ich nirgends hin muss und ich gehe abends zeitig ins Bett weil die anderen in öffentlichen WhatsApp Gruppen noch früher schon ins Bett gehen und dann mich noch von sich aus anschreiben mit warum schläfst du nicht. Wenn ich aber so früh ins Bett gehe bin ich noch nicht müde und hab dann Albträume weil ich mich dann vor dem einschlafen in manche Sachen zu sehr reinsteiger.

...zur Frage

Mein sohn will nicht in seinem Bett einschlafen?

Liebe Community eine frage mein sohn ist 2,5 jahre alt wie kann ich ihn dazu bringen das er in seinem Feuerwehr bett einschläft. Momentan sieht er sein Bett als Spielplatz. Abends legt er sich in sein Bett und ich lasse ich ihn noch kurz was trinken decke ihn zu und singe mit ihm schlaflieder sobald wir fertig sind sage ich ihm das er keine angst haben brauch. Dann gebe ich ihm noch ein gute nachtkuss und gehe leise aus dem zimmer. Nach 5 min sagt er meistens papa nicht schlafen. Dann warte ich ein paar Minuten ob doch nochmal was kommt und wenn ja gehe ich rüber und sage ihm nochmal das er keine Angst haben braucht und wenn er dann nochmal kommt gehen wir in unser bett dann singe ich ihm wieder schlaflieder vor und irgendwann schläft er dann ein dann lasse ich ihn meist eine halbe Stunde schlafen und dann trage ich ihn in sein Zimmer und lege ihn in sein Bett. Dann schläft er weiter und schläft auch durch.

Sobald er bei uns im bett ist kuschelt er sich an mich und legt sein kopf auf mein arm und ich streichel ihm sein kopf und singe dabei und irgendwann schläft er dann ein. Aber wenn ich es in seinem Bett probiere funktioniert es nicht.

Ist er noch nicht bereit in seinem Bett einzuschlafen (ein gewöhnungaphase)

Habt ihr vielleicht ein paar tipps für mich.

Vielen Dank im voraus

...zur Frage

Baby feste schlafenszeiten?

Hallo ihr lieben :) Mein kleiner 5 Monate schläft noch wann er möchte und müde ist zb. Mal früh um 10 ne stunde oder um 4 . Meine Mutter meinte er müsste langsam feste zeiten wie mittagschlaf und abends 18-19 ins bett haben. Ich finde aber das er noch so schlafen soll wie er es halt braucht und müde ist . Wie habt ihr das so gehandhabt?

...zur Frage

Kind ans eigene Bett gewöhnen

Meine Tochter (18 Monate) schläft auschließlich bei uns im Bett. Das war mal anders, sie schlief auch im Gitterbettchen bei uns im zimmer, aber seit ihr Papa oft über Nacht weg ist, schläft sie nur noch bei mir oder uns und sie schläft auch nur ein, wenn ich mich zu ihr lege, bis sie eingeschlafen ist. Wenn ihr papa abends ausnahmsweise daheim ist, dann muss er auch dazu liegen. Wir finden das nicht weiter schlimm und genießen es aber so langsam will ich sie an ihr Bett gewöhnen. Nun habe ich einen Plan und würde gerne von euch wissen ob ihr meint, dass das funktioniert oder nicht:

Um ihren zweite´n Geburtstag bauen wir das Gitterbettchen zu einem richtigen Kinderbett um und dann steht es noch bei uns im Zimmer. Zum Einschlafen leg ich mich dann mit zu ihr ins Kinderbett bis sie schläft und sobald sie richtig fest durchschläft soll das Bett dann in ihr eigenes Zimmer.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?