Mehrwertsteuer vom Gehalt abziehen?

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Das klingt so als wenn Deine Frau als Scheinselbständige arbeitet. Sie bekommt eigentlich Ihre Umsatzbeteiligung vom Netto.

Also sie hat einen umsatz von Beispielsweise 20000 dann sind das 16806,72 Netto. Der Rest geht ja ans Finanzamt. Von diesem Netto bekommt sie 10% also hier 1680,72.

Man kann es aber auch rechnen 10% von 20000 sind 2000 abzüglich exkl. USt sind das dann 1680,72.

Umsatzbeteiligung(10%) = Bruttoumsatz(inkl. USt) / 1.19 * 0.1

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Wenn ein Arbeitnehmer am Umsatz seines Arbeitgebers beteiligt ist, kann damit nur der Nettoumsatz gemeint sein, denn die 19 % Umsatzsteuer gehören ja nicht dem Arbeitgeber. Die muss er an das Finanzamt abführen.Beispiel: Umsatz 119,00 Euro, Davon gehen 19 Euro an das Finanzamt, der Nettoumsatz für die Berechnung der Umsatzbeteiligung beträgt 100,00 Euro.Alles klar?Helmuthk

Die Mehrwertsteuer muss praktisch immer vom Letzten in der Kette bezahlt werden (Gast). Als Privatperson (keine Firma, kein Gewerbe) kannst Du z.B die Mehrwertsteuer nicht "umgehen". Wenn der Arbeitgeber z.B ein Glas Bier einen Warenaufwand von 50 Cent hat (Netto), so schlägt er seine Kosten und Gewinn auf. Der Kunde (Gast) muss zusätzlich 19% MwSt. zahlen, die die Firma an das Finanzamt abführen muss. Bist Du z.B. ein "Zwischenverkäufer" (Selbständiger), so kannst Du die Ware ohne Mwst. von Deiner Firma erhalten, dann musst Du aber die 19% Steuer aufschlagen und diese natürlich auch an das Finanzamt abführen.

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