Meckert euer Vizsla auch den ganzen Tag?

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versuch mal deinen hund geistig ein bischen mehr zu fordern,nach 20 km und 1 stunde ist er müde,aber geistig bleibt er unterfordert. fang mit ihm clickertraining an,fährten suchen,dog dance... er muß was neues lernen,es wird sich bestimmt etwas geeignetes finden woran er spaß hat

Also müde war er danach nicht wirklich, ganz im Gegenteil: er wollte weiter. Ich versuche ihn fast jeden Tag (je nach Lernerfolg) etwas neues Beizubringen. Hatte auch angefangen Fährtenarbeit mit ihm zu machen, aber er riecht das Brathähnchen erst dann, wenn ich es ihn vor dem Kopf werfe (also das war jetzt natürlich total übetrieben dargestellt) Auf Agility würde er glaube ich gut reagieren, da er gerne springt oder auf den Boden robbt, aber das darf man ja erst machen, wenn der Hund über ein Jahr alt ist. Apportieren findet er nur die ersten 10 Minuten toll und dann will er toben und spielen. Mir war vorher bewusst, das diese Hunde viel Kopfarbeit wollen und fordern. Deshalb hatte ich mir diese Rasse ja auch ausgesucht, aber wenn der Hund nach wenigen Minuten unmotiviert ist, bzw. erst gar kein Interesse zeigt, was soll ich dann machen? Zwingen kann ich ihn ja nicht. Hatte mir schon ein Buch gekauft: Spiel und Sport mit dem Hund, aber das hab ich schon alles abgeklappert.

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@Xela88

Schon mal an Mantrailing gedacht?

Da gibt es auch Kurse und Workshops für reine Haushunde und es kann ja sein, dass er unter professioneller Anleitung doch noch motiviert wird.

Allerdings ist er ja wohl offensichtlich auch erst u1 und da ist er ja doch noch recht kindlich...da ist die Konzentrationsfähigkeit halt einfach noch nicht soooo riesig und man muss das "training" entsprechend anpassen ;-)

Google mal Mantrailing! Dazu gibt es wirklich viele Angebote und der Vorteil ist, dass ihr das sowohl hobbymäßig "für Euch" ausüben, als auch ehrenamtlich ausbauen könnt.

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@Xela88

dein hund ist noch kein jahr alt,er ist also noch wie ein kleines kind und will noch viel spielen. 10 minuten kopfarbeit sind schon eine menge harte arbeit für ihn,länger solltest du auch einen erwachsenen hund nicht fordern. denn er gewöhnt sich daran,und fordert dann immer mehr und mehr. er will dann 24 stunden am tag action,das ist nicht durchführbar. geistige beschäftigung braucht er auf jeden fall,aber nicht übertreiben,da er sonst zum problemhund werden kann (aus langeweile). bring deinem hund bei,das er auch ruhezeiten einzuhalten hat. er kann dann zb einen kauknochen bekommen. je anchdem wie lange er ruhig bleiben kann,läßt du ihn auf seinem platz anfangs für 15-30 minuten liegen,und steigerst es dann bis er ca 2 stunden ruhe einhalten kann. das wird euch beiden gut tun.

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@Xela88

dein hund ist noch kein jahr alt,er ist also noch wie ein kleines kind und will noch viel spielen. 10 minuten kopfarbeit sind schon eine menge harte arbeit für ihn,länger solltest du auch einen erwachsenen hund nicht fordern. denn er gewöhnt sich daran,und fordert dann immer mehr und mehr. er will dann 24 stunden am tag action,das ist nicht durchführbar. geistige beschäftigung braucht er auf jeden fall,aber nicht übertreiben,da er sonst zum problemhund werden kann (aus langeweile). bring deinem hund bei,das er auch ruhezeiten einzuhalten hat. er kann dann zb einen kauknochen bekommen. je anchdem wie lange er ruhig bleiben kann,läßt du ihn auf seinem platz anfangs für 15-30 minuten liegen,und steigerst es dann bis er ca 2 stunden ruhe einhalten kann. das wird euch beiden gut tun.

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Das ist ein normales Resultat daraus, wenn der Hund alles bekommt was er sich einbildet. Wie du schon geschrieben hast - wenn er sein Spielzeug will etc. Du musst klare LInien in deine Erziehung bringen und ganz wichtig vor allem bei einem Vizsla ist es, dass er lernt auch mal ruhe zu geben. Ein Vizsla, der artgerecht ausgelastet wird gibt in der Wohnung ruhe und ist brav. Es spricht also auch dafür, dass du zu wenig mit ihm machst. Leider schreibst du nichts über deinen Tagesablauf mit ihm. Laste ihn mehr aus - geistig sowie auch körperlich. Ein vizsla ist ein laufhund der im ausgewachsenen Zustand bis zu 10 km (!) am Tag zurücklegen sollte.

Nach einen knappen Jahr kann ich jetzt endlich behaupten, das der Vizsla unser Traumhund ist.

Er ist viel ruhiger geworden. Wir Pauern ihn jetzt mit seinem lieblings Bällchen aus.

Zuhause ist er schön ruhig und verschmust und draußen kaspert er rum. So wie der perfekte Hund für uns sein sollte :-)

Ich lebe auch mit einem Vizslamädchen und kenne das Gemecker;-)! Mir fiel irgendwann auf, dass trotz körperlicher und geistiger Auslastung mein Hund schon beinahe hysterische Anfälle bekam. Eine von mir sehr geschätzte Trainerin gab zu Bedenken, dass gerade Hunde wie der Vizsla, der sehr wachsam ist, auf alles und jeden reagiert und beinahe durchgehend seine Stirn in Denkfalten legt, schnell überreizt sein kann.

Ich bin dazu übergegangen meinem Hund Ruhe beizubringen. Dazu habe ich ganz bewusst Ruhe- und Schmusezeiten in den Tagesverlauf mit eingebaut und geschaut, dass sie mal eine Zeit nicht so vielen Reizen ausgesetzt ist.

Sie ist viel ausgeglichener und auch konzentrierter bspw. bei der Fährte.

PS: er meckert auch nach 20km wandern (wovon er mindestens eine Stunde geschwommen ist)

Wie sieht's denn mit geistiger Arbeit aus? "Nur wandern" ist für einen unverzüchteten Jagdhund (z.B. Viszla) KEINE ausreichende Beschäftigung. Solche Hunde müssen geistig UND körperlich gefordert und gefördert werden.

Ich tippe also eher auf Unterforderung.

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