Mauern im Kopf - anderes Wort dafür

5 Antworten

Deine Frage und Deine Kommentare auf die Antworten der anderen GF-ler erinnern mich an ein Buch mit dem Titel:

"Narzißmus / Das innere Gefängnis"

(unbewusste mauern im Kopf, die das eigene Handeln beeinflussen, ohne dass es einem bewusst ist.)

Solche Mauern, die einen Menschen (teilweise) unzugänglich machen, weil man in sich und seinem Handeln bzw. seinem Handlungsmuster gefangen ist ...?

MEINE Empfehlung: das Buch "Vorurteile" des großartigen Sir Peter Ustinov!!! genialer Weltbürger mit unglaublich viel Humor angesichts des zu seiner Zeit aktuellen "Weltelends".

Komplexe, Neurosen können dein Handeln unbewußt beeinflussen

Ich kenne den Begriff "Brett vorm Kopf".

Was zu deinem Thema passt ist das Stichwort "Barriere" oder "Horizonterweiterung" oder "Gedankenblockade". Weitere Stichwörter wären "Bewusstseinserweiterung" oder "Sprengung von Grenzen".

Engstirnigkeit. Eigentlich "Angsthirnigkeit", denn Ängste sind das, was das Denken einmauert. Deshalb ist das Überwinden von Ängsten auch das, was die Mauern im Kopf beseitigt, was das Denken befreit. 

Das Problem dabei ist, dass diese Ängste unser Denken schon weit vorher lenken, bevor sie als Ängste bemerkt werden. Das eigentliche, was die Angst auslöst, wird schon weiträumig umfahren bzw um"dacht". Es sind latente (verborgene) Ängste, die erst spürbar werden, wenn man gehindert wird, sie zu vermeiden. Oder wenn man sich selbst daran hindert.

Ein Buchtip dazu:

http://www.amazon.de/Das-Angst-Tabu-Befreiung-Rainer-Taeni/dp/349917426X 

"Angsthirnigkeit" ist ein sehr guter Ausdruck dafür. Danke für diesen prima Denkansatz.

Die Menschen lassen sich ohnehin zu viel von ihren Ängsten einsperren. Sich davon zu befreien würde die Welt verändern. Sich davon zu befreien, verändert die Welt um uns.

Kämpfen für scheinbare Freiheit, für äußere Freiheit und sich doch selber einsperren. Das ist das, was die meisten tun. Unbewusst und doch leidend.

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