Maschinenbau Schwerpunkt - Mechatronik oder Produktentwicklung?

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Produktentwicklung ist eine Richtung für Leute denen das normale Ingenieurleben zu anstrengend ist ^^. Man hat sehr wenig mit Formeln, Mathe, Mechanik und Physik zu tun.

Je nach Uni gibt es auch nicht allzu viele Fächer für Produktentwicklung und die Abschlussarbeiten sind relativ trocken und mau. An der TU München gibt es z.B. die Fächer Methoden der Produktentwicklung, Komplexitätsmanagement. Dann noch Kostenmanagement und Entwicklung&Konstruktion.

Damit kann man an sich nicht viel entwickeln. Man kreiert Entwicklungsprozesse, analysiert diese, versucht Kosten zu senken etc.
Man unterstützt eher anderen beim entwickeln hält sich mit dem "Hardcore-Stuff" zurück. 

Produktentwicklung ist Unterstützung für Innovation aber nicht dessen Kern, das wird gerne verwechselt.

Mechatronik ist ein sehr enges Korsett. Da alle 3 Disziplinen (Maschbau, Informatik, Elektro) in einem Studium untergebracht werden müssen ist eine tiefe Spezialisierung nur sehr schwierig möglich. Und bei der Auswahl der Fächer ist man auch sehr eingeschränkt. So richtige umfangreiche Mechatronik Projekt gibt es nicht allzu viele.

Meist sind es Spezialfragen die gelöst werden müssen.

Ich würde es eher so sehen.

Für richtige Innovation musst du ein Meister deines Faches sein. Hohe Intelligenz, gute Idee, sehr viel Know-How, Erfahrung im Entwickeln, Ausdauer, Durchsetzung usw. Es scheitert nicht an den Ideen, von denen haben viele mehr als genug, aber an der Umsetzung. Ein Produktentwickler kann das nicht und will es auch nicht, er kann nur unterstützen und managen dass muss dir klar sein.

Ich selber hab zunächst Luft- und Raumfahrt studiert (Ba) war aber relativ schnell enttäuscht. Viel lief auf Regelungen hinaus und das taugte mir nicht. Hab dann allgemeinen Maschinenbau mit Schwerpunkt numerische Simulation mit Finiten Elementen gemacht (trocken und sauschwer, aber ich mag die bunten Bildchen ^^) und auch ein Simulationsthema für meine Masterarbeit genommen.

Wenn du wirklich technische Probleme lösen willst dann würde ich von allgemeinen Studien wie Produktentwicklung und Mechatronik abraten. Zu viele oberflächliche Fächer die zwar nett sind als Allgemeinwissen aber wenig zur Problemlösung taugen.

Such dir ein Gebiet Mechanik, Fluidmechanik, Aerodynamik, Software Entwicklung etc. und gehe in die Tiefe. Zu den wirklich schwierigen, auf vorher gehendes aufbauenden Vorlesungen. Wo viele schlechte Noten haben und wenige Zuhörer sitzen. Denn hier liegt das Innovationspotential.

Über Probleme reden und den Lösungsprozess managen ist was anderes als tatsächlich eine Lösung zu erarbeiten.

Danke für die Information,

Leider gibt es bei mir nur diese Schwerpunkte:

Produktentwicklung, Produktions- und Verfahrenstechnik, Mechatronik und regenerative Energien.

Da fällt es mir dann doch schwer einen dieser Punkte zu nehmen, zumal Mechatronik doch eher langweilig und unatttraktiv erscheint. 

Vielleicht irgendwelche Ratschläge?

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Hi,

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Mein eigentlicher Plan war es Architektur zu studieren aber habe schnell gemerkt das dies doch nicht mein Ziel ist obwohl ich mir dies all die Jahre als Plan A angesehen habe. Vielleicht bin ich mir deshalb extrems unsicher wie es für mich weitergehen soll. Ich habe noch eine Zulassung für Maschinenbau bekommen, würde das auch gerne studieren wenn ich dann eher im Marketingbereich arbeiten kann.

Aber auch dies wurde mir genommen, das Maschinenbauer eher nicht im Marketing tätig sind.

Daher möchte ich gerne eure Meinung hören >< . Datenmanagement = ob diese eine Zukunft hat oder doch lieber Maschinenbau ?

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Wozu braucht man höhere Mathematik?

Hallo,

ich wollte fragen, ob mir jemand "konkret" erklären kann, wozu man eigentlich im Leben die "höhere Mathematik" braucht?

Ich beziehe mich bei meiner Frage ausschließlich nur auf die "höhere Mathematik"!

Auf die einfache Mathematik, wie zum Beispiel einfach plus oder minus zu rechnen usw., beziehen ich mich "nicht"!

Ich verstehen nicht, für welche "Materiellen" Bereiche man die Mathematik braucht!

Also nehmen wie mal zum Beispiel Fuktionsgleichungen usw.

Es wird versucht den Menschen Funktionsgleichungen beizubringen. Der Unterricht von Funktionsgleichungen ist meißtens in Technischen Gebieten zu sehen (z.B. Elektrotechnik, Mechatronik, Maschinenbau usw.)

Beziehen wir uns mal auf folgendes Beispiel:

Es gibt zwei Personen. Eine, nennen wir sie "Person A", macht eine Ausbildung zum Fahrzeugtechniker. Das heißt, dass diese Person, so kann man das sagen, "materielle Dinge/Teile" in eine Form bringen muss. Also wie z.B. das Herstellen von Achsen oder oder oder..... Hierbei hat aber die Person A keine höhere Mathematik duchgenommen, und braucht diese auch "nicht" anzuwenden, bzw. überhaupt an diese zu denken, das sie auf die Erfahrungs- und Begabungsbereiche zurückgreift. Damit meine ich, dass diese Person halt eine gewissen Erfahrung in Sachen Umgang mit Konstruktionen usw. gemacht hat, und auf diese dann halt erfahrungs und Begabungsgemäß zurückgreifen kann. Also ohne an irgend eine Mathematik ode mathematische Formel denken zu müssen.

Hier sehen wir also, dass diese Person A, die Herstellung eines Teils, oder eines Konstrukts erfahrungsgemäß und durch eine gewissen Praktik gelernt hat, ohne auf irgend welche höheren mathematischen Funktionen oder so zurückzugreifen/zuzugreifen.

Und es gibt eine Person B, die auch eine Ausbildung macht, welche aber auch dabei, aufgrund der in der Schule herrschenden Vorschriften, höhere Mathematik lernen bzw. durchnehmen muss.

Nun möchte ich gerne wissen, was der Unterschied zwischen diese beiden Personen ist!!!!

Denn wenn man sich mal wirklich einen studierte Maschinenbauer beim Arbeiten anschaut, dann kann man offensichtlich sehen, dass diese Person, währen seiner Arbeiten und den Herstellungsprozessen keine Mathematik in Gebrauch nimmt.

Sondern, man kann nämlich sehen, dass diese Person vielmehr aufgrund einer Praxis die "Kunst" des Bauens gelernt hat. Also ohne Mathematik, rein durch gewisse Tätigkeiten, die diese Person ausgeübt hat.

Also kann man eigentlich absolut schlussfolgern, dass man im Endeffekt nur die auf Praxis und Talent sowie Begabung beruhende "Kunst" des Maschinenbauens erlernen muss.

Natürlich auch indem man Wissenschaften durchnimmt, doch nur ohne Mathematik. Diese Frage stelle ich, weil ich sehen, dass viele Menschen immer bei Mathe scheitern. Und das kann ja kein zufall sein. Da habe ich mir gedacht, ob denn die jeweiligen Schulen, sei es Universität oder eine Ausbildungsstelle, die höhere Mathematik als Vorraussetzung stellen, um es den Menschen schwer zu machen.!!??

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Stirbt Maschinenbau (Fahrzeugtechnik) langsam aus?

Hallo!

Kurz zu ein paar Infos zu meiner Wenigkeit. Ich bin 19 Jahre alt und gerade mit der Schule fertig. Somit steht jetzt die Qual der Wahl was ich denn jetzt in meinem Leben machen möchte. Zur Auswahl steht

  1. Maschinenbau
  2. IT
  3. Informations- und Systemtechnik ( da ich den Misch aus IT und Elektrotechnik spannend finde)
  4. Theoretisch auch (IT-) Security
  5. Könnte mir aber auch einen anderen/ weiteren Studiengang mit IT vorstellen

Zur Zeit sieht es eher nach Maschinenbau aus, aber ich habe Angst, dass das nicht so wirklich meins wird. Ich mag es sehr gerne mich mit technischen Sachen zu beschäftigen und zu verstehen wie was funktioniert usw. Meine Angst ist einfach, dass Maschinenbau in den nächsten 15- 20 Jahren nicht mehr so gebraucht wird. Vor allem würde ich gerne dann in die Fahrzeugtechnik einsteigen. Gefühlt geht aber der Trend immer mehr weg von Verbrennungsmotoren, daher auch der Titel. Es wird immer mehr auf Elektroautos gesetzt und die Forschung von neuen Möglichkeiten. Der Anlagenbau ist auch interessant, aber eher eine zweite Wahl. Luft und Raumfahrt interessiert mich eher weniger.

Bei den IT- Studiengängen habe keine Zweifel bezüglich der Sicherheit in der Zukunft, sondern eher Zweifel an meinem eigenen Können. Ich habe selber angefangen mir Programmiersprachen anzueignen, aber der gleichzeitige Schuldruck hat es fast unmöglich gemacht Fortschritte zu erzielen. Und daher habe ich Angst, dass ich später nicht zurechtkomme, sowohl im Studium, als auch später im Arbeitsleben.

Ich liebe es kreativ zu sein und habe so viele Ideen sowohl im technischen Bereich, als auch im Bereich der Programmierung wie z.B. Apps usw. Manchmal bereitet mir aber das logische Denken und Mathe echt Probleme..

Meine Kriterien sind, wie bestimmt bei allen anderen Menschen, Geld und Erfolg. Jedoch mit einem anderem Hintergrund und Motivation, als nur um "reich zu sein" und es anderen Menschen zu zeigen wie toll man doch ist. Bin kein materialistischer Mensch. Ich möchte meiner Familie nur das Beste bieten und ihnen das geben was sie verdienen. Das ist meine Motivation. Deswegen strebe ich nach einem Job, der sicher ist, bei dem man gut verdient und wo man sich etwas kreativ ausleben kann.

Könnte mir auch vorstellen irgendwann auch selbstständig zu werden..

Würde mich über eine auf Erfahrung basierende Meinung freuen, die die Frage beantwortet und mit vielleicht weiterhilft. Googeln kann ich selber.

Gibt es jemanden der in der Maschinenbau- oder IT- Branche tätig ist? Eine Antwort wäre toll!

Danke und LG

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