Mahnbescheid wg. Stromkosten

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wenn die Forderung anerkannt wird, macht es m.E. keinen Sinn, zu widersprechen. Denn dann geht das Verfahren ans Prozessgericht, die Gerichtskosten versechsfachen(!) sich und es kommen ev. Anwaltskosten für Verfahren und Termin dazu. Was soll also der Widerspruch?

Sich ans Amtsgericht (Mahngericht) zu wenden ist auch kein guter Rat, denn wenn man den Mahnbescheid anerkennt, muss man einfach nichts tun und dann ergeht ein Vollstreckungsbescheid oder man legt Widerspruch ein (das hatten wir ja oben schon)

Einzig richtig ist es, sich an den Stromanbieter zu wenden, denn der hat das Verfahren im Griff, kann den Mahnbescheid zurücknehmen (wenn eine Einigung erzielbar ist) und er kann auch die Beantragung des Vollstreckungsbescheides hinauszögern. Hier sollte unbedingt eine Ratenzahlungsvereinbarung mit sofortigem(!) Beginn versucht werden. Wenn dies nicht geht, sind oft noch andere Baustellen offen und dann sollte man sich konsequenterweise eine Schuldnerberatung überlegen. Weitere Info zum Mahnbescheid und zum Verfahrensverlauf unter www.mahnbescheid.com

eko

zunächst dem Mahnbescheid widersprechen.Dadurch gewinnt ihr Zeit. Das geht dann seinen Gang und vielleicht läßt der Stromanbieter ja doch mit sich reden.

sie soll nochmal da anrufen oder hingehen, ihre situation erklären und einen ratenzahlungsvertrag der ihr möglich ist, mit ihnen ausmachen. die meisten gehen darauf ein...

Inkasso meldet sich nach Mahnbescheid - was tun?

Hallo Zusammen!

Im Mai erreichte mich ein gerichtlicher Mahnbescheid bezüglich des Inkasso-Unternehmens Ugv (und deren Anwälte). Das Unternehmen bezog sich in den vorangegangenen Mahnungen auf eine Rechnung von Klarna um ca. 19 Euro - diese habe ich NACHDEM der Mahnbescheid bei mir eintraf und ich diesem vollständig widersprochen habe direkt an Klarna (inklusvie deren Mahnungsgebühren von ca. 24 Euro) - alles abgesprochen mit einem Mitarbeiter, mit richtigem Betreff in der Überweisung etc. Die gesamte Forderung von der UGV überschritt mit Inkassogebühren und sonstigen Willkürbeträgen aber 200 Euro. Heute kam dann von der UGV ein Brief, in dem das Inkassounternehmen schildert, dass eine Weiterleitung an das zuständige Gericht nun unmittelbar bevorsteht - außer, ich überweise 112 Euro - die Inkassokosten wurden also ohne weitere Erklärung dazu vom Unternehmen geschmälert. Auch eine Ratenzahlung wird mir ohne Gebühren Angeboten und ein Schreiben, in dem ich mich ggf. noch einmal dazu äußern kann, liegt bei.

FRAGE: Wie soll ich mich verhalten? Dass ich es vermeiden will, die Inkassogebühren tatsächlich zu zahlen, sollte klar sein. Die Hauptforderung und die Mahnungsgebühren von Klarna sind beglichen und eigentlich sollte die UGV auch davon in Kenntniss gesetzt worden sein. Soll ich mich noch in dem beigefügtem Schreiben äußern, es ganz ignorieren oder einen Beleg von meiner Überweisung an Klarna (NACH dem gerichtlichen Mahnbescheid) zuschicken?

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