Mahnbescheid richtig?

6 Antworten

Hast Du auch vorher Mahnungen an den Vermieter per Einschreiben geschickt? Das ist nämlich Voraussetzung für ein gerichtliches Mahnverfahren. Das Geld entrichtet man bei Gericht. Mit dem Kauf des Formulars ist es nicht getan. Normalerweise gibt man so etwas einem Anwalt in Auftrag, besonders, wenn man unbedarft ist.

Mahnung und Mahnbescheid sind ja nun wirklich ganz was anderes. Mahnung schickst du richtigerweise formlos per Einwurfeinschreiben. Das Formular des Mahnbescheides bekommst du im Handel für 2 EURO. das musst du ausfüllen, deine Haupt- und Nebenforderung eintragen und dann beim Amtsgericht abgeben. Dort musst du dann eine kräftige Gebühr bezahlen (je nach Höhe der Forderung, so um die 40 EURO Minimum). Der MB wird dann durch's AG amtlich zugestellt und der V. muss dem AG dann binnen zwei Wochen antworten, ob er zahlt oder nicht und warum nicht. Will er nicht zahlen, müsstest du dann binnen einer definierten Frist klagen, ansonsten außer Spesen nichts gewesen. In deinem Fall rate ich zunächst vom Mahnverfahren ab, da vermutlich - zumindest teilweise - der Vermieter im Recht ist. In der Regel soll er zwar binnen 6 Monaten spätestens die Kaution zurückgeben (verzinst und mit exakter Abrechnung), wenn keine Forderungen aus dem Mietverhältnis mehr offen sind. Er darf aber einen angemessenen Teil zurückbehalten, wenn noch eine BK-Abrechnung offen und Nachzahlung zu erwarten ist. Das bedeutet in der Praxis, bei Auszug im März 010 könnte der V. erst im Dez. 11 abrechnen und bis dann diesen Teil der Kaution zurückbehalten. Überleg es dir also genau, was du tust und lass dir zur Sicherheit vom Mieterverein raten. Im Prinzp darfst du meinen Hinweisen aber trauen und sparst dir damit den Mitgliedsbeitrag im MV.

Schreibe ihm erstmal formlos, also lass das Formular beiseite. Ich kenn das zwar nicht, aber es wird reichen, ihm einen Brief zu schreiben. Hebe dir eine Kopie auf. Schicke ihn per Einschreiben mit Rückschein und frage nach ein paar Tagen direkt nach, ob er angekommen ist. Sezte ihm eine Frist in dem Brief, das ist auf jeden Fall richtig.

Er kann aber einen angemessenen Teil der Kaution für mögliche Betriebskostennachzahlungen einbehalten. Die Abrechnung braucht er erst bis 12 Monate nach dem Abrechnungszeitraum machen. Kann also bis Ende 2011 dauern. Alles zurück behalten darf er nicht, und wenn er was zurückbehält, dann muss er dir das auch schriftlich mitteilen.

Mietkaution von ehemaliger Mitbewohnerin/ Ex-Partnerin verlangen?

Hallo,

ich und meine Ex-Partnerin haben letztes Jahr noch zusammengewohnt. Nun haben wir haben trennungsbedingt die Wohnung gemeinsam zum 01.02.2017 gekündigt. Die Kaution hatten wir damals beide zu gleichen Teilen bezahlt. Beim Auszug hat sie dann den vollen Betrag überwiesen bekommen, da sie das formelle übernommen hat.

Zuletzt haben wir uns gestritten, ob sie nicht mehr von der Kaution einbehalten könne als die hälfte, da sie während der gemeinsamen Zeit mehr an Miete bezahlt hat. Jedoch habe ich dies verneint und meinen vollen Anteil verlangt. Letzte Woche habe ich nun nur meinen halben Anteil erhalten. Auf Nachrichten reagiert sie nicht mehr und über Freunde habe ich erfahren, dass sie den Rest einfach einbehalten will.

Da es um mehrere hundert Euro geht, wollte ich nun für eine gerichtliche Mahnung wissen, ob ich rechtlich überhaupt einen Anspruch an dem Geld habe.

Danke schon einmal!

...zur Frage

Ex-Vermieter reagiert nicht auf meine Forderungen - was jetzt?

Hallo, ich bin vor einem Jahr aus meiner damaligen Wohnung ausgezogen und das damalige Übergabeprotokoll beinhaltete keine Mängel. Trotzdem verlangte mein Ex-Vermieter, einen Teil der Kaution für die nächste Nebenkostenabrechnung einzubehalten. Im Dez. ´12 bekam ich die Abrechnung für 2011 (mit zweifelhaften Posten, deren Einsicht ich angefordert habe - ohne Reaktion) und zudem eine "Schätzabrechnung" für 2012 (ist doch gar nicht zulässig, oder?). Zudem wurden Zahlungen meinerseits einfach "übersehen". Ich legte also Widerspruch ein, mit Bitte um Rückzahlung der Kaution und Einsicht in Belege. Er meldete sich telefonisch am Ende meiner gesetzten Frist und bat um etwas mehr Zeit. Danach erfolgte 6 Wochen lang keinerlei Reaktion mehr, sodass ich ein Schreiben aufsetzte, in dem ich erneut um Rückzahlung der Kaution, sowie Rückzahlung der zweifelhaft berechneten Posten bat. Diese Frist läuft bald ab und es erfolgte bisher keine Zahlung und auch sonst keine Reaktion. Meine Frage: Ich habe nicht explizit ´Mahnung´ über mein letztes Schreiben geschrieben, aber eine Zahlungsfrist gesetzt. Muss ich jetzt nocheinmal mahnen oder könnte ich nach Ablauf der Frist einen gerichtlichen Mahnbescheid erwirken? Ist es ratsam diesen eigenmächtig zu machen oder sollte man dies einen Anwalt machen lassen? Wie sollte ich jetzt am besten vorgehen? Vielen Dank!

...zur Frage

Mietschulden - wann darf ein Mahnbescheid zugestellt werden?

Guten Morgen,

wir haben eine kleine Wohnung die wir vermieten. Der letzte Mieter hat aber leider die letzten 4 Mieten nicht gezahlt. Er hatte uns immer hingehalten und wir waren wohl etwas zu gutgläubig.... Nun sind Mietschulden (seit September 2011) in Höhe von ca. 1500 Euro offen. Der Mieter ist nach Hamburg gezogen. Nach drei Mahnungen mit Androhung eines Mahnbescheides kam dann ein "Jammerbrief" mit der Bitte um Ratenzahlung die wir auch gewähren wollten. Im November kam eine Zahlung in Höhe von Euro 200 dann nichts mehr.

Meine Frage nun kann ich direkt einen Mahnbescheid zusenden oder muss ich wieder erst 3 Mahnungen mit Fristsetzung verschicken?

Reicht jetzt eine Mahnung und dann direkt der Mahnbescheid?

Wollte noch anmerken das unser Mieter Journalist beim WDR ist und gutes Geld verdient.

Vielen Dank im voraus für Euro Hilfe.

LG Marion

...zur Frage

Gerichtlicher Mahnbescheid...folge Schufa-Eintrag?

Hallo ich brauche dringend Hilfe!

Mein Freund und ich haben gestern jeweils einen gerichtlichen Mahnbescheid bekommen. Es geht darum: Wir haben Stress mit dem Vermieter und mein Freund hat sich an eine Anwältin gewandt. Diese hat ihm nichts neues sagen können und hat dafür 80 Euro verlangt. Er hat diese Rechnung nicht bezahlt. Gut, wer da im Recht ist, ist mir egal.

Es geht darum....darf gegen mich auch ein gerichtlicher Mahnbescheid ausgestellt werden, nur weil ich mit ihm zusammen wohne? Ich habe nie Kontakt zu dieser Anwältin gehabt oder ähnliches. Mein Freund hat ihr nur angegeben mit wem er zusammen wohnt. Soweit ich weis, bringt mir das nämlich auch einen Schufa-Eintrag??? Wie kann ich dagegen vorgehen?

Um eine schnelle Antwort würde ich mich sehr freuen, vielen Dank!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?