mächtigkeitsspringen? - was ist das?

10 Antworten

Mächtigkeitsspringprüfungen finden anhand eines mit dem Richtverfahren A identischen Grundreglements statt. Es handelt sich hierbei um Springprüfungen mit einem Normalumlauf und drei oder vier Stechen. Mächtigkeitsspringen werden im deutschsprachigen Raum oftmals auch als SB-Springen bezeichnet[19].

Mächtigkeitsspringen beginnen mit einem Normalumlauf, der im Stil einer Springprüfung nach Fehlern, nicht gegen die Zeit (Richtverfahren A), ausgetragen wird. Am Ende des Parcours des Normalumlaufs steht eine Mauer aus einzelnen, leicht verschiebbaren Einzelteilen. In internationalen Wettbewerben ist diese im Normalumlauf meist etwa 1,70 Meter hoch.

Sollte mehr als ein Teilnehmer nach dem Normalumlauf strafpunktgleich auf dem ersten Platz stehen, findet anschließend ein Stechen statt. Vor Beginn des ersten Stechens wird der Parcours stark verkürzt, so dass dieser nur noch aus einem „normalen“ Hindernis (meist einer Triplebarre) und der Mauer besteht. Diese wird von nun an von Runde zu Runde erhöht. Sollte nach dem ersten Stechen mehr als ein Teilnehmer strafpunktgleich auf dem ersten Platz stehen, findet anschließend ein zweites Stechen statt. Im selben Fall findet nach dem zweiten Stechen ein drittes Stechen statt. Im Fall, dass nach einem Stechen nur noch ein Teilnehmer in Führung liegt, ist dieser der Sieger der Prüfung.

Nach dem dritten Stechen kann sowohl das Richtergremium als auch die Teilnehmer bestimmen, dass die Prüfung beendet wird. In diesem Fall würde es mehrere Sieger geben. Sollte noch ein viertes Stechen durchgeführt werden (mehr als vier Stechen sind nicht zulässig), wird dieses im gleichen Verfahren wie die vorhergegangen Stechen durchgeführt. Nach diesem Stechen werden alle Teilnehmer, die strafpunktgleich in Führung liegen, zum Sieger erklärt. Alle Stechen finden, wie der Normalumlauf, im Stil einer Springprüfung nach Fehlern, nicht gegen die Zeit, statt[20].

In den Nachkriegsjahrzehnten wurden Mächtigkeitsspringen häufig als "Kanonenspringen" durchgeführt, bei denen versucht wurde, neue Höhenrekorde aufzustellen. Aus dieser Zeit stammt unter anderem der noch gültige Hallen-Hochspringrekord von 2,35 Meter (Franke Sloothaak, 1991)[21] Heute werden Mächtigkeitsspringen aus Sicherheitsgründen über Mauern aus losen, leichten Elementen durchgeführt, das Teilnehmerfeld beschränkt sich im professionellen Sport weitestgehend auf Reiter-Pferd-Paare, die speziell auf diese Art von Prüfung trainiert sind.

http://de.wikipedia.org/wiki/Springpr%C3%BCfung

Beim Mächtigkeitsspringen müssen die Pferde über Hindernisse springen, die höher sind als die Pferde selbst. Ich persönlich bin sehr gegen diese Art von Wettbewerben, weil es sehr gefährlich sein kann. Außerdem werden die Sprunggelenke der Pferde extrem belastet.. Das ganze Gewicht des Pferdes und des Reiters lasten auf den dünnen Beinen des Pferdes und da sie so hoch springen kommen sie beim Landen mit noch viel mehr Gewicht am Boden an. Gib mal Mächtigkeitsspringen in Google ein und drück auf Bildersuche. Sieht nicht toll aus :(

Ich hoffe ich konnte helfen :)

Ich bin ganz deiner Meinung Sandyli!Mächtigkeitsspringen sind Tierquälerei denn es ist unnatürlich dass Pferde so hoch springen!

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Hallo Plattschnacker, das ist eine sehr gute Antwort nur leider ist es nicht ganz richtig das nur ein Sprung gemacht wird sondern meist zwei oder drei weitere niedrigere um die Pferde aufzuwärmen und um sie an die Atmospäre zu gewöhnen. (Mächtigkeitsspringen findet meist vor viel Publikum statt) .Der Weltrekord beim Sprung über eine Mauer datiert übrigens aus dem Jahr 1985 und liegt bei 2,30 m und hat heute noch bestand, aufgestellt wurde er von Willibert Mehlkopf beim ChIO in Aachen. Lg.

Andreas Werft in Verona 1997 (Sieger mit 2,25m) - (Pferde, Reiten, Reitsport)

Es gibt nur sehr wenige Pferde, die das Vertrauen zum Reiter und das Springvermögen mitbringen, um ein Hindernis zu überspringen, welches sie nicht überblicken können.

Nur Leute ohne Ahnung behaupten, daß es Tierquälerei ist - man kann kein Pferd über so ein hohes Hindernis zwingen - das setzt ein ganz großes Vertrauen zum Reiter voraus und Vertrauen erreicht man durch langsam aufbauendes Training.

Gewöhnlich gehen diese Pferde in keinen anderen Springen und weil beim Mächtigkeitsspringen lediglich ein Hindernis übersprungen wird ist das auch nicht belastender als andere Sprünge.

Wer es nicht glaubt, der kann ja einmal die alten erfolgreichen Springpferde googlen - die Sportreiter geben ihren aus dem Sport genommenen Pferden nämlich Gnadenbrot und sie werden sehr alt. :)

hast du dir mal anngeguckt wie die Vorderbeine beim aufsetzen verbogen werden - dabei reißen andauernd sehnen

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ich finde das ist Tierquälerei Die sehnen reissen teilweise

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Ich habe mit 8 Jahren reiten gelernt, habe diverse Prüfungen absolviert und bin auch auf leichten Turnieren gestartet- was das Mächtigkeitsspringen betrifft: also ich hätte weder den Mumm dazu, noch würde ich mein Pferd so belasten!!

Hier ist ein recht gutes Video:

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=CYAX5pGQJqg

Natürlich müssen Reiter + Pferd so viel Vertrauen zueinander haben, dass man Hindernisse überspringt, wo weder Reiter, noch Pferd auch nur drüber sehen können!! Es ist sicher ein tolles Gefühl, wenn einem das Pferd so vertraut, ich will auch nicht sagen, dass es "Tierquälerei" ist, usw- das ist idiotisch!! Kein Pferd kann man über diese Höhen mit Gewalt drüber treiben- das würde nie funktionieren, ABER es belastet nun mal extrem die Vorderbeine, bzw. die Sehnen!!!

Dass S- Springpferde Gnadenbrot bekommen- wäre ja extrem traurig, wenn nicht, trotzdem gibt´s wie überall "schwarze Schafe"- denk doch nur mal an die veröffentlichten Videos von L. Beerbaum!! Also, ich war total schockiert, habe ihn DAVOR sehr bewudert, aber manchen Reitern gehören einfach die Lizenzen entzogen, aber da jeder Sport leider eine "Geldangelegenheit" ist, (den wenigsten Reitern gehören die Pferde, sondern meistens haben sie Sponsoren u da fangen die Probleme schon mal an)!!!

Die "Geldmacherei" im Sport öffnet eben "Tür und Tor" für Missbrauch- das ist leider immer so, aber ich betone nochmals, ich bin KEIN Tunier- Gegner, solange die Pferde gut behandelt werden- sie leisten ja auch mehr als genug!!

Ich glaube, Du solltest Dein Glück mal auf kleineren Tunieren versuchen- dann bekommst Du ein bisschen ein Gefühl/Überblick über die ganze Atmosphäre, usw.

L.G. AIsa

PS: ich würde mir da keine Meinung bilden, bevor ich nicht ALLE Fakten hast und es auch selber gesehen hast!!

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