Macht Antinatalismus Sinn?

4 Antworten

Schopenhauer würde ich eher als Miesepeter bezeichnen.

Das Weltbild der Antinatalisten ist ein sehr kümmerliches und ärmliches. Da ist kein Wunder, dass es sich selbst bestätigt und das Leid immer mehr wird.

Jeder Mensch hat mal schwere Zeiten und durchlebt auch mal Leid. Das gehört zum Leben, doch darin gefangen bleiben und andere dazu zu ermuntern ist für mich kein einladendes Weltbild.

Nach meiner Erfahrung lohnt es sich liebevoll, freundlich und verzeihend zu sein und das Leben zu lieben. Ich bin sicher, das Leben reagiert auf diese Liebe, indem es den Liebenden in einer positiven Art unterstützt, die für viele wie eine Anhäufung von Zufällen aussieht.

Ich meine Antinatalismus ist extrem destruktiv und macht keinerlei Sinn.

Ich habe für mich selbst eine solche Philosophie. Die beziehe ich aber nicht auf die gesamte Menschheit an sich.

Nicht-Existenz ist weder gut noch schlecht. Man kann sich ja nichtmal vorstellen, was es bedeutet, nicht zu existieren. Denn alles, was unser Gehirn erfassen kann, "tut existieren". Allein die Tatsache, dass man in diesem Zustand kein Leid wahrnimmt, macht ihn doch nicht erstrebenswerter als das Leben, das immer wieder für Überraschungen auch positiver Art sorgt.

In letzter Konsequenz würde diese Denkweise, würde sie universell vorherrschen, das Aussterben der Menschheit bedeuten. Deshalb bin ich froh, dass es positive Menschen gibt, auch wenn ich selbst nicht dazugehöre.

9

Vielleicht waren die Dinosaurier ja Antinatalisten?

Entschuldigung, den blöden Spruch konnte ich mir nicht verkneifen.
Nun, wenn es stimmt, dass der Mensch das einzig denkende Wesen auf Erden ist und wenn es stimmt, dass alles was nicht denken kann, dumm ist, dann würden wir als Teil des Metaorganismus namens Leben ( bzw. irdisches Leben) als Antinatalisten die Erde um ihre Denkfähigkeit berauben.
Mag sein, dass es gut ist nicht zu leiden. Mag sein, dass diese Haltung so eine Art Kurzschlussbuddhismus darstellen soll, nach dem Motto wieso irdisches Leiden, wenn ich da gar nicht hin gehe, bzw. gleich wieder verschwinde, spare ich mir das Leiden und bin gleich in der Glückseligkeit des Nirwana. Das ist wohl eher eine religiös motivierte Haltung als eine Philosophische. Mag sein dass Schopenhauer sich einmal entsprechend geäußert hat. Dagegen spricht aber, dass er mit seinem Werk doch recht diesseitig agiert hat . Und da er ein konsequenter "Miesepeter" war, wäre er wohl auch in diesem Punkt konsequent gewesen.
Was meine Haltung dazu betrifft, ist die: Ich selbst wäre ohne die "moderne Medizin" der 1960 er Jahre und den damals noch üblichen Drang, jedes Kind zu retten gar nicht mehr hier. Also nehme ich an, dass es für mich so eine Art Aufgabe hier gibt. Ich meine jetzt nicht "Menschen fischen" oder ähnlich biblische großtaten, sondern meine Aufgabe könnte es sein hier zu leben und hier zu lernen, was z.B. auch Leid bedeutet. In diesem Fall gehe ich natürlich davon aus, dass es nach dem Tod etwas gibt. Ein Etwas, das ich in diesem hiesigen Leben nicht kenne. Aber das tun die Antinatalisten doch auch. Wenn ich weiter davon ausgehe, dass mein Leben nicht einfach sinnlos ist und ich nicht nur ein anderes tumbes Tier bin, das diesen herrlichen Planeten platt trampelt, dann kann ich mir auch diese Aufgabe recht gut einreden. Und dann wäre das ähnlich wie bei einem Level im Computerspiel ein Dungeon in dem ich mich wacker schlagen darf. Anderenfalls müsste ich ihn wiederholen. Um bei dem Vergleich mit dem Computerspiel zu bleiben: Ich versuche diese Leben friedlich und fair zu gestalten. Das ist alleine schon eine Aufgabe, die nicht ganz einfach ist, sich aber nicht nur im Jenseits, sondern schon hier manchmal als wundervolle Sache darstellt. Immerhin findet man in dieser Gesellschaft der Zweckbündnisse und des Mobbings, des Kampfes jeder gegen jeden nur schwer wirkliche Freundschaften. Meist sind es irgendwie geartete Zweckbündnisse.
Vielleicht ist es ja unsere Aufgabe hier anstatt des dumpfen "Mein Haus, mein Auto, meine Pferdepflegerinnen"-Verhaltens endlich mal eine Art Umgangsformen zu entwickeln, die weniger von Anspruchsdenken und Egoismus geprägt ist. Und das Wort "Menschlich" weniger wie ein Schimpfwort klingen lässt.
Antinatalismus wäre dann so in etwa : "Es gibt viel zu tun, packen wir ein."

0

Das Leid liegt doch nur am Egoich und an der Bewerteritis des Menschen.
Unbewusste Menschen sind nämlich sooo genial 😉. Sie hören etwas, tun dann ihre Meinung da rein! Und sind dann über ihre eigene Meinung beleidigt. (Niemand weiss, wie ein anderer denkt und fuehlt. Aber keiner fragt nach: Wie hast du das gemeint, was du eben sagtest?)

Buddha kannte doch schon die Leiden der Welt und Jesus schleppte das Kreuz.

Aber sich ins Nichts vergleichen ist eine schlechte Lösung.

Welche Gründe gibt es um weiterzuleben?

Nennt mir einen guten Grund warum man noch weiterleben soll wenn man ein pessimistischer Versager ist? Ich denke ich werde niemals etwas nennenswertes im Leben erreichen. Und mir fällt kein Grund ein warum es sich lohnen sollte weiterzuleben. Ich habe weder besondere Fähigkeiten, noch bin ich kreativ noch bin ich gebildet, ich habe nicht mal einen Schulabschluss Dazu bin ich noch faul und träge und dumm. Also werde ich für immer ein Versager bleiben, es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass ich eines Tages Obdachlos sein werde. Warum also soll ich noch weiterleben wenn ich sowieso niemals in meinem Leben etwas Zustande bringe? Was bleibt mir da noch anderes übrig? Welchen Grund gibt es weiterzuleben?

...zur Frage

Ist der spanische Staat tatsächlich dermaßen rückständig?

Hey Leute,

ich hatte vorhin ein Gespräch mit meinem spanischen Nachbarn und er hat mir von solchen Fällen in Spanien erzählt ,die mehrfach vorkommen sind, bei denen Familien aus ihrem Urlaub zurückkamen und ihre Wohnungen von Fremden besetzt wurden, die während ihrer Abwesenheit eben eingebrochen sind und dann die Schlösser ausgetauscht haben.Er hat mir jedenfalls erzählt, dass die meisten Menschen, dann gar nicht erst zur Polizei gehen, weil sie wissen,dass sie dann sowieso keine Chance haben. Er meinte es werden dann so Gerichtsverfahren eingeleitet, die aber Jahre dauern können und in der Zeit ist man ja dann obdachlos.Deshalb brechen sie dann sozusagen in ihre eigenen Wohnungen ein und versuchen die Besetzer zu vertreiben und schnellstmöglich die Schlösser wieder auszutauschen und die Wohnung noch sicherer zu machen. Das wiederum ist aber wohl auch wieder illegal, also in seine eigene Wohnung einzubrechen.Ich meine es gibt ja schon extrem absurde Dinge, die man kaum glaubt, aber ist das wirklich so krass oder doch übertrieben? Was ist denn dann mit dem ganzen Eigentum? Ich kann mir das kaum vorstellen, weil wenn einem sowas passiert ist man doch ruiniert. Es befindet sich doch die ganze Existenz in der Wohnung.Man nimmt ja seine ganzen wertvollen Sachen und Papiere, Versicherungen etc. normalerweise auch nicht mit in den Urlaub. Wie soll es denn dann bspw. für Familien mit Kindern weitergehen?Besonders schlimm soll es außerdem sein, wenn man noch irgendwo eine andere Wohnung hat, weil der Staat dann eher froh ist, dass es eine obdachlose Familie (also die Besetzer) weniger gibt. Aber das kann es doch auch nicht sein. Man muss sich doch nicht ausrauben lassen, nur weil die Obdachlosigkeit nicht richtig unter Kontrolle ist??? Und wieso lassen sich die Leute das überhaupt gefallen?

...zur Frage

Wie können die verschiedenen Religionen das Theodizee-Problem lösen?

Ich bin überzeugter Agnostiker, d.h. ich bin weder Atheist noch Gläubiger, da man beides also sowohl eine Existenz noch eine Nicht-Existenz bewiesen kann. Ich persönlich schwanke aber eher zu Atheismus. Zu meiner Frage: wie können sowohl feste Gläubige aus jeder Religion aber auch Atheisten das "Theodizee-Problem" lösen. Dieses besagt: Warum gibt es Leid auf der Erde für Unschuldige? Wie zum Beispiel 2-Jährige Kinder in Syrien die durch Giftgas elendig sterben. Entweder ist Gott nicht allmächtig aber gütig, was für aber keinen Sinn macht, denn wie hätte er sonst die Welt erschaffen oder Gott ist allmächtig und könnte uns helfen, macht es aber nicht, weil er nicht gütig womit alle Religionen hinfällig wären. Also wie löst ihr das Problem ??

...zur Frage

Gegen Gerichtsvollzieher klagen! Aber Wo?

Guten abend,

vielleicht kennt sich ja hier jemand besser aus, als ich. Ich hatte 2008 eine Forderung vom Gerichtsvollzieher, die ich bei ihm im Büro persönlich bezahlt habe. Er hat mir sogar den Titel ausgeschrieben, der besagt das ich die Schulden beglichen habe. Dann bin ich verzogen und plötzlich nun 2011 bekomme ich ein Schreiben von einer anderen Gerichtsvollzieherin, die sagt, das die Bearbeitungsgebühren damals noch nicht bezahlt wurden und sie nun 300 € statt 80 € bearbeitungsgebühren von mir haben möchte. Nach mehreren Schriftverkehren mit der jetzigen Gerichtsvollzieherin, in der sie weiter darauf plädiert das ich die 300 € bezahle von deren existenz ich ja nicht einmal wusste, und die ja meiner meinung auch völlig unbegründet sind. Ich will nun gegen vorgehen. Wie kann ich das tun? An wem muss ich mich wenden. Ich hab alles schriftliche von 2008 in den Händen unter anderen den titel der schulden begleichung.

Ich hoffe dringend um Hilfe!!!

...zur Frage

bin ich gerettet?

hallo,

ich bin Christ (M20) und glaube daran, dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist und er wieder auferstanden ist. ich habe "früher" viel bibel gelesen und heute gar nicht mehr weil ich faul bzw. müde bin. ich bin ein Zweifler was den glauben betrifft nicht das ich an Gottes Existenz zweifle, sondern daran dass ich nicht gerettet bin und meine Bekehrung nicht echt war. ich habe angst, dass wenn jesus kommt ich nicht dabei sein werde. ich bete zu jesus das er mir vergibt und es tut mir alles leid was ich im leben falsch gemacht habe, und trotzdem bin ich verzweifelt. ich wünschte es wäre besser , ich wünschte ich könnte so glücklich wie andere christen sein, die sich freuen und jeder zeit bereit sind. wenn ich daran denke dass ich sterbe oder jesus jeden Augenblick kommt fühle ich mich nicht bereit, ich habe das Gefühl ich müsste noch sehr viiiiieeeel machen. Woran liegt das ? Hat jemand selbe Erfahrungen gemacht? kann mich jemand verstehen? ich bin kein perfekter christ, und die wird es auch nicht geben , das weis ich, aber immer diese zweifel , immer diese angst, nicht gut genug für jesus zu sein macht mir sehr zu schaffen.

Hoffe das ich hier auf ähnliche Situationen treffe:)

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?