Lohnt sich eine externe Soundkarte zum produzieren von Musik?

3 Antworten

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Hallo,

ja, eine externe Soundkarte lohnt sich. Die Realtek-Chips sind zwar ganz OK, aber mehr auch nicht.

Die externe Soundkarte wird wohl meistens per USB an den Computer angeschlossen und dann wird ein Treiber installiert, bzw. ein Treiber genutzt den das Betriebsystem schon hat. Deine interne Soundkarte bleibt dir allerdings erhalten. Du hast dann eben zwei Soundkarten und musst in den Programmen die du verwendest einstellen welche Soundkarte verwendet werden soll.

Du kannst deine Gitarre übrigens mit dem Boss GT-10 per USB mit dem Computer verbinden um aufzunehmen. Schau dazu mal in das Handbuch des Geräts. Das würde dann auch als externe Soundkarte am PC funktionieren.

Externe Soundkarten gibt es wie Sand am Meer. Ganz einfache Geräte bieten im Grunde die selbe Funktionalität wie dein OnBoard-Chip, ggf. mit einer besseren Qualität.

Wenn du eine E-Gitarre anschließen möchtest benötigst du ein Gerät das mit den hochohmigen Tonabnehmern zurecht kommt. Dazu solltest du nach einem Audio-Interface suchen. Diese Geräte sind auch externe Soundkarten bieten aber z.B. Mikrofonvorverstärker, Speisespannung und eben Eingänge für hochohmige Signale.

Die Gitarre direkt in den PC zu spielen klingt meistens nicht gut. Man benötigt dann noch Software die Verstärker und Lautsprecher simuliert. Mit dem Boss GT-10 kannst du das umgehen, es macht schließlich genau das.

Ansonsten werden Gitarren meistens mit einem Mikrofon vor dem Verstärker aufgenommen. Das klingt meistens besser als Software-Lösungen.

Danke für die Antwort :D. 

Das Problem mit dem Mikro und dem Verstärker ist: Ich habe weder ein gutes Mikro, noch einen Verstärker: Ich weiß, als Gitarrist sollte man eigentlich einen haben, aber mir reichten immer billigere Boxen und ein Adapter aus, oder das Headset. 

Was ich aber gehört habe: Trotz dem Mischpult, also dem Audio-Interface, bleibt die Latenzzeit gleich, doch bei einer besseren Soundkarte wird diese geringer. Stimmt das? Muss ich mir wegen der Latenzzeit sorgen machen, bei einer externen Soundkarte, oder bei einem Audio-Interface?

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@Baaeems99

Ich dachte mir beim lesen deiner Frage schon fast, dass du keinen Verstärker besitzt. Aber wenn man keine Band hat, ist das GT10 schon eine legitime Lösung für daheim.

Ersteinmal; Ein Mischpult ist nicht das selbe wie ein Audio-Interface. Es gibt zwar Mischpulte die über USB an einen Computer angeschlossen werden können, aber ein Mischpult bietet vor allem viele analoge Regler und Eingänge bzw. Ausgänge. Ein Audio-Interface ist da einfacher und setzt eine Bearbeitung in einer DAW (Magix Music Maker) voraus.

Defacto macht es für die Latenzzeiten praktisch keinen Unterschied ob du mit dem Onboardchip oder einer externen Soundkarte (=Interface) arbeitest. Es kommt vor allem auf eine schnelle CPU und schnellen und ausreichenden RAM an.

Aber Interfaces bieten meistens ein Direct-Monitoring an; Das erlaubt das eingespielte Signal direkt aus dem Interface zu hören ohne den Umweg des Signals in den Computer und wieder zurück.

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@KarlKlammer

Die Treibe für Interfaces sind meistens sehr viel besser geschrieben als die ganzen 0815 Onboardchip Treiber und ggf wird das Signal sogar schneller verarbeitet? Jedenfalls hab ich und alle, die ich kenne eine enorme Latenzverbesserung gemerkt, als wir das erste mal ein Audiointerface an den Rechner geschlossen hatten. (Unabhängig davon ob usb oder pci und welches Modell, alle waren schneller als die Onboard karten)

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Ja im Vergleich zu einer Onboardkarte lohnt sich ein Audio-Interface (= quasi pro Soundkarte) auf jeden Fall. Gute Einsteigermodelle sind Steinberg UR22 und Focusrite Scarlett 2i2. Bei PCI-Interfaces gibts ohnehin keine große Auswahl für Einsteiger, USB ist schon ok.

Das Interface "überbrückt" nicht die andere Soundkarte, die sind beide aktiv und du kannst im Betriebssystem und im Musikprogrammen auswählen, über welche Karte das Signal ausgegeben wird. Du kannst auch beide gleichzeitig mit unterschiedlichen Programmen benutzen: zb Musik übers Interface & Gamingsound über Onboard.

Music Maker würde ich auch schnellstmöglich gegen eine solidere DAW (Ableton, FL STudio, Cubase etc) eintauschen. IdR ist beim Audiointerface auch immer eine mini-Version von einer guten DAW dabei - die solltest du dann ausprobieren.

Danke für den Tipp, ich habe selber auch schon darüber nachgedacht mir Fruity Loops zu holen, aber irgendwie kamen mir dann immer wieder andere Wünsche entgegen, z.B. ein Schlagzeug :D. Ich glaube, ich steige demnächst aber mal um.

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Das kommt drauf an was für on-board sound bei dir verbaut wurde. Wenn dieser gut ist nicht ansonsten ja

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