Lohnt sich ein Medizinstudium heute noch?

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14 Antworten

Dann solten Sie Zahnmedizin studieren - da sterben Ihnen verhältnismäßig wenige Patienten unter den Händen weg und Sie müssen lediglich fette Rechungen schreiben! Vom Studiengang her ist am Anfang alles gleich; die Anforderungen insgesamt sind aber "nicht von schlechten Eltern" - da sind Leistung und Disziplin gefragt!!

Das System wäre Schwachsinn, aber der Beruf nicht.

Das ist, leider, völlig richtig.

Ich habe in meinem Umfeld sehr viele Ärzte, privat und beruflich. Man muss in gewisser Weise schon für den Beruf gemacht sein, "berufen" im besten Sinne. Dann aber kann man sehr viele erhebende Momente erleben und in vielen Bereichen auch vernünftig verdienen.

Außerdem ist Arzt sein ja nicht das Einzige, was man mit einem Medizinstudium anfangen kann.

Tu es! Es war immer mein Traum Medizin zu studieren, ich hatte aber nicht den Elan und so bin ich in einer ganz anderen Sparte gelandet. Du wirst nach den ersten Semester merken ob es was für dich ist, notfalls kannst du dich immer noch umorientieren. Wenn du wirklich etwas bewirken willst und Menschen helfen möchtest dann tu es :)

Für mich persönlich wäre das nichts. Aber das musst du (wie du schon gesagt hast) selbst wissen, ob du mit Aspekten wie dem Tod usw klarkommst.

Einen relativ sicheren Job hättest du dann ja auch. Kranke Menschen wird es immer geben.

Ich weiß ja nicht, in welchen Bereich du genau gehen möchtest, was aber in letzter Zeit viel durch die Medien geht ist z.B. die Tatsache, dass Hausärzte vor Allem in ländlichen Gegenden "Mangelware" sind und teilweise von Gemeinden Zuschüsse für das Studium und eine Praxiseröffnung gewährt werden unter der Vorraussetzung, dass man ein paar Jahre da bleibt.

Medizin ist natuerlich, sofern du mit Patienten zu tun hast, ein toller Beruf. Du kannst Menschen helfen und du siehst meistens schnell ein Ergebnis. Die Menschen sind dir dankbar und du geniesst deren Respekt und du wirst ueberall auf der Welt gebraucht. Kannst jederzeit auswandern. Verdienst ordentlich und die Frauen wollen dich heiraten. Gar nicht schlecht. Als Ing. bist du mehr Techniker, bist meistens in deinem Beuro, hast ein paar Kollegen, meistens maennlich, und bist mehr ein Kopfmensch. Auch interessant in Hinblick auf technische Dinge, gut bezahlt und ueberall auf der Welt gerne gesehen. Beide Jobs haben ihren Reiz. Das Ansehen als Arzt ist natuerlich unschlagbar und der direkte Kontakt zu Menschen. Ingenieure sind als Techniker mehr verstandesorientiert und manchmal etwas schroff im Umgang. Naja, du hast die Wahl. Viel Erfolg

Spax94 25.10.2012, 16:31

Das klingt aber ziemlich mit Vorurteilen behaftet.;D Ich kenne einige Ing's und schroff sind die ganz bestimmt nicht, eigentlich sehr nette Menschen, die natürlich sehr in ihren Beruf vernarrt sind. Aber ich gebe dir Recht, Ärzte sind im Allgemeinen sicher umgänglicher...

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asogama 25.10.2012, 21:01
@Spax94

Ja ,war vielleicht nicht die richtige Umschreibung. Aber sie haben nicht so haeufig mit vielen Menschen zu tun, das merkt man.

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Bei dem Ärztemangel hast du zumindest später keine Probleme, einen Job zu finden. Und der wird auch noch gut bezahlt, sogar sehr gut - trotz aller Unkenrufe.

Natürlich musst du persönlich zum Arztberuf geeignet sein und über die notwendige überdurchschnittliche Belastbarkeit verfügen - ganz abgesehen von den mentalen Voraussetzungen. Aber das kann ich auf die Ferne natürlich nicht beurteilen.

Wenn du heute mit dem Medizinstudium anfangen würdest, wärst du frühestens 2024 mit der Facharztausbildung fertig. Bis dahin wird in Deutschland ein eklatanter Ärztemangel bestehen. Schätzungen zufolge fehlen bis 2030 schon ein Viertel bis ein Drittel der benötigten Ärzte. Du würdest also einer absolut gesuchten Berufsgruppe angehören und eine Stelle mit einem angemessenen Gehalt wäre dir sicher ... Allerdings bedeutet Ärztemangel auch, dass die wenigen Ärzte einer viel größeren Arbeitszeitbelastung ausgesetzt sind. Mit einer 40Stundenwoche darfs du also nicht rechnen.

Man hat mit Menschen zu tun und der menschliche Körper interessiert mich sehr. Ich könnte mir jedoch auch vorstellen als Ingenieur glücklich zu werden.

Dann verbinde doch einfach beides und studiere Medizintechnik oder etwas ähnliches.

Du solltest dich nicht von anderen Ärzten beeinflussen lassen,da es ja deine Entscheidung ist,wenn du die Eigenschaften deiner Meinung nach dazu hast,dann mach es!

Ich habe Erfahrungen damit und es ist auf der einen Seite ein schönes Berufsfeld oder anderen Seite aber auch unwahrscheinlich anstrengend. Überlege es dir einfach gut. Bist du bereit Menschen sterben zu sehen? Bist du bereit Menschen zu begegnen,denen du einfach nicht helfen kannst,auch wenn du es unbedingt willst?

Mach doch einfach das was dir dein Bauchgefühl sagt, denn es ist dein Leben und nicht das deiner Eltern. Dein Beruf sollte dir Spass machen, denn ein Beruf der Spass macht wird immer am besten ausgeübt.

Tu, was Du möchtest. Wenn Du Dich zum Mediziner geboren fühlst, dann mach es.

Ich weiß von einigen Medizin-Studenten, daß das Studium sehr lang und hart ist und man auch zwischendurch ein Jahr unbezahlt arbeiten muß, als eine Art Praktikum.

Ein Arzt sagte mir mal, daß man am besten verdient, wenn man sich spezialisiert, also nicht nur Allgemeinmediziner, sondern eine besondere Fachrichtung, wo es vielleicht noch nicht soviele Ärzte gibt.

Ich drück Dir die Daumen.

.. mit einem zerbrochenden Kopf wird das nichts mehr.

Medizin zu studieren ist der erste Schritt, und auch irgendwo eine Berufung !

Verantwortung trägt auch der Koch der Verkäufer der Buchhändler der Sportler u.s.w ...

Mit dem Tod wird ein jeder von uns täglich konfrontiert, siehe Medien.

Viel Erfolg.

nein hier gibt es genug leute, die immer die besten "Diagnosen" stellen können

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