Lohnnachweis wegen Nachhelichen Unterhalts

2 Antworten

Auf jeden Fall den eigenen Anwalt einschalten. der soll das Begehren dann abwimmeln- wenn keine zu betreuenden Kinder da sind, obliegt ihr erhöhte Erwerbsobliegenheit, um ihren Unterhalt selbst sicher zu stellen.

Wurde der Frau denn "nachehelicher Unterhalt" zugesprochen?
Dann ist dieser ab der Scheidung fällig.
Wenn Du die Lohnbescheinigungen später vorlegst, müsstest Du bereits fälligen Unterhalt ggf. nachzahlen, wenn er nicht rechtzeitig berechnet und tituliert werden konnte...

Sollte kein "richterlicher Spruch" zum nachehelichen Unterhalt erfolgt sein, bräuchtest Du ja auch keinen zahlen....

Erstmal vielen Dank für die Antwort.Ich zahle momentan noch Trennungsunterhalt bis zum 24.02.15 dem Tag der Rechtskraft der Scheidung. Ihre Anwältin hat mir jetzt geschrieben ,dass ich Lohnnachweise bringen soll,weil Sie nachehelichen Unterhalt begehren. Jetzt weiss ich nicht was für mich besser ist den Termin abwarten 24.02. oder vorher Lohnnachweise bringen.Was hat das für mich eventuell für Nachteile in punkto finanzielle oder Verfahrensnachteile.Meine EX braucht Prozesskostenhilfe,sie verdient bei 4 STd Tätigkeit als Altenpfleger 800 Euro.

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@Rooney0201

Nachehelicher Unterhalt kann eigentlich erst geltend gemacht werden (bzw. zur Einreichung von Unterlagen zu dessen Berechnung aufgefordert werden), wenn die Scheidung rechtskräftig ist, nicht schon vorher.

Denn theoretisch hast Du ja bis zum 24.02. noch die Möglichkeit, gegen den Scheidungs-Beschluss Rechtsmittel einzulegen, also gegen den Richterspruch zum nachehelichen Unterhalt Widerspruch einzulegen.....

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Nachehelichen Unterhalt?

Schönen Guten Tag Zusammen,

wie sieht folgender fiktiver Fall aus:

Eine Frau (29 Jahre, Ausbildung Frisösin) und ein Mann (29 Jahre, Vollzeitverdiener) lassen sich nach nicht mal 3 Jahren Ehe scheiden. Der Gerichtstermin ist schon morgen, also ist die Ehe ab morgen warscheinlich rechtskräftig geschieden. Frau und Mann wohnen noch zusammen in der gemeinsamen (Miet)Ehewohnung wo der Mann alle Kosten selbst trägt und keine Miete oder sonstige Zahlungen von der Frau verlangt, auch alle Einkäufe tätigt der Mann. Also bleibt der Frau quasi ihr volles (sehr niedriges) Einkommen. Obwohl die Frau die Scheidung wollte läuft diese über den Mann und dieser zahlt auch die komplette Scheidung selbst.

Sollte sich glücklicherweise ergeben dass in ihrem Elternhaus, wo die Frau auch vor der Ehe eine kleine zwei Zimmer Wohung beim Vater hatte, wieder frei wurde und die Frau da die nächsten 2 Wochen zurückzieht. Dieser würde dann natürlich Miete bis zur Grenze wo das Amt zahlen würde, verlangen, also 450€ kalt (wo ein starker Verdacht auf Absicht enstehen kann).

Frau würde dann dort zum zusändigen Arbeitsamt gehen müssen damit sie Leistungen bekommt. Im selben Zug wird das Arbeitsamt bestimmt auf den Mann zurückkommen und den Nachehelichen Unterhalt einfordern.

Was könnte der Mann dagegen tun?

Im Internet steht, das der Anspruch auf diesen Unterhalt auch von der Dauer der Ehe abhängt (die ja sehr kurz war) und ob die Frau wegen der Ehe ein guten Arbeitsplatz aufgeben musste oder wegen der Ehe nicht arbeiten konnte. Beides ist nicht der Fall. Die Frau hat es einfach ihr ganzes Leben schleifen lassen und hat erst seit 1 Jahr eine Lehre als Frisösin begonnen.

Gibt es da irgendwelche Möglichkeiten für den Mann sich da zu wehren? Der Mann sieht das halt in der Situation wo er alles gezahlt hat und der Frau alle Möglichkeiten offen gelassen habt, die Frau nicht rausgeworfen habt und und und, nicht ein, Unterhalt zu zahlen. Das Amt soll komplett für die Frau aufkommen.

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