Lichterkette geht, obwohl manche Lämpchen nicht brennen, wie geht das?

4 Antworten

Ich weiß auch nicht wie das funktioniert, nur dass das nicht gut ist, wenn nur manche Lampen brennen, weil die Spannung dann auf die brennenden Lämpchen übertragen wird und die somit überhitzen. Könnte im schlimmsten Fall einen Kabelbrand ergeben.

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Na ja, einen Kurzschluss; und dann sollte die Sicherung im Kasten rausfliegen bzw. abschalten.

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es gibt eine parallel-schaltung und eine reihen-schaltung .bei der reihen - schaltung geht nichts mehr , wenn eine birne defekt ist . warum : weil durch die defekte birne der stromkreis unterbrochen ist . bei der parallelschaltung geht der strom an der kaputten birne vorbei und so können die anderen weiter leuchten . du mußt also darauf achten , ob es eine reihen- oder parallelschaltung ist .ich hoffe ich konnte es so beschreiben , dass du es verstanden hast .guten rutsch und gruß odemtann

Wenn bei einem Lämpchen ein Glühfaden durchbrennt, liegt die volle Netzspannung an zwei nahe beieinanderliegenden Kontakten im Sockel. (Naturgesetz bei einem nun offenen Stromkreis). Zuvor war es nur die Niederspannung eines Lämpchens, passend zum Glühfaden. Es bildet sich bei der hohen Spannung ein kleiner Lichtbogen aus, der infolge von Temperaturen größer als 1000 Grad die beiden Punkte gewissermaßen verschweißt. Damit ist eine Strombrücke gebildet worden. Nun fällt aber der Widerstand des Glühfadens weg und die übrigen Lämpchen erhalten eine höhere Spannung. Vorher waren z.B. 24 Lämpchen am Brennen, d.h. jedes erhielt 230:24 Volt, das sind 9,6 Volt. Brennen nur noch zwanzig, sind es 11,5 Volt und die Gefahr, dass wieder eines durchbrennt, ist groß. Es kann zu einer Kettenreaktion kommen. Warum manche Ketten nicht brennen, wenn ein Glied ausfällt, ist leicht erklärbar: Die Lampe hat keinen Kontakt, z.B.weil sie lose in der Fassung steckt. Der Stromkreis ist unterbochen.

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