Stichwort 'Siedeverzug': Kleinste Bläschen benötigen zum Wachstum einen größeren Dampfdruck als bereits größere. (In einer Zeichnung zeigen viele Pfeile zum Mittelpunkt; bei größeren Blasen ist die Krümmung der Oberfläche kleiner und man zeichnet eine fast gerade Trennlinie zwischen den beiden Phasen. Hier sind die Kraftpfeile nicht so eng beisammen) Wenn nur wenige Moleküle beteiligt sind, ist es eher wahrscheinlich, dass sich das Gebilde zusammenzieht, als zu wachsen. Es bilden sich nur an manchen Stellen Blasen wo besonders heiße (schnelle) Moleküle sind. Fremdkörper mit ihren unregelmäßigen Oberflächen, besonders Siedesteinchen (poröse Lava) haben schon Bläschen in ihrer Struktur und diese wachsen dann schlagartig.

Stichwort 'Unterkühlte Schmelze'; 'Impfkristall': Ein ähnliches Phänomen zeigt sich wenn eine Kristallisation ausbleibt, obwohl der Schmelzpunkt unterschritten ist. Wasser kann unter 0°C abgekühlt sein ohne Kristalle zu bilden. Auch hier setzt die Kristallisation schlagartig ein, wenn bereits vorhandene Kristalle zugegeben werden, die dann rasch wachsen, während Minikristalle eher wieder aufgelöst werden als zuzunehmen.

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Diese Reaktion ist vom Typ: Salz + Säure ergibt wieder Salz + Säure . In der 9 Klasse wird man die Essigsäure CH3COOH als HAc vorstellen, d.h., der Säurerest wird mit Ac für Acetat abgekürzt. Der Säurewasserstoff ist das zuletzt geschriebene H. In der Reaktion wird die flüchtigere Säure durch die weniger flüchtige ausgetrieben. Hier ist das die Kohlensäure durch die Essigsäure. Die Reaktion wäre leicht zu beschreiben, wenn die Kohlensäure eine einbasische Säure wäre wie die Essigsäure mit ihrem einzigen Säurewasserstoff-Atom. HAc + NaKarbonat --> NaAc + H-Karbonsäurerest (Kohlensäure). Die Kohlensäure ist aber zweibasisch, so dass das Schema 2HAc + Na2CO3 heißt wenn man Soda, also Na2CO3 verwendet und 2NaAc und H2CO3 erhält. Backpulver ist NaHCO3, wobei ein Natriumion schon durch Wasserstoff ersetzt ist und somit nur eines ersetzt werden muss. HAc + NaHCO3 --> NaAc (Salz Natriumacetat) + H2CO3 . H2CO3, die Kohlensäure zerfällt in H2O und CO2 welches gasförmig entweicht. Du kannst auch Salzsäure HCl statt Essig verwenden. Bem.: Wenn ich Dir nochmal helfen soll, schreib ordentlich und mache nicht so viele Fehler!

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Jede Antwort die mir 'Danke' sagt, erzeugt bei mir einen Glücksmoment. Helfen können ist immer mit Glück verbunden, das sagt ein Weiser.

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Die Edelgaskonfiguration der Elektronenanordnung, also 2 / 8 und 2 / 8 / 8 , bzw. 2 / 8 / 18 / 8 u.s.w. erreichen die Elemente der ersten Hauptgruppe durch Abgabe von je einem Elektron, die der zweiten durch Abgabe von zwei Elektronen . . . . Die Elemente der sechsten Haupgruppe nehmen dazu je zwei Elektronen auf, bilden also doppelt negativ geladene Ionen und die Halogene einfach negativ geladene Ionen.

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Der Kalk (CaCO3) im Knochen kann nicht brennen, aber er wird in der Hitze zu Kalziumoxid gebrannt. CaCO3 ---> CaO + CO2 . Diese weiße Pulver kann zu Recht als Asche bezeichnet werden. Größtenteils wird es als Flugasche den Schornstein verlassen wenn es nicht in einem Filter aufgefangen wird.

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Die Frage hat noch eine zweite Seite: Bei großer Hitze wird Wasser nicht verbrannt, sondern im Gegenteil in seine Elemente zerlegt. Dies gilt prinzipiell für alle Stoffe deren Bindungen ja unter Energiefreisetzung entstanden sind. Oberhalb ca. 5000 Grad Celsius gibt es keine Verbindungen mehr, nur noch die Atome bzw. Ionen. (Plasma). Bei Wasser zeigt die thermodynamische Betrachtung, dass schon unter 2000 Grad die Bildungsreaktion rückläufig wird. Ein Abiturient in Chemie sollte das ausrechnen können. (Temperaturabhängigkeit des chemischen Gleichgewichts; Le Châtelier; Gibbs'sche Gleichung). Der Versuch hierzu: In einem Kolben mit Gasableitung wird Wasser zum Sieden erhitzt. Im Wasserdampf wird ein Keramikstäbchen so stark erhitzt, dass es wie der Faden einer Glühlampe leuchtet. An seiner Oberfläche wird Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten. Außer Wasserdampf, der in einer Wanne wieder zu Wasser kondensiert, treten dort Gasbläschen auf. Es ist das Knallgasgemisch das bei der Zerlegung des Wassers entstand. Warum haben die beiden Elemente nicht gleich wieder knallend miteinander reagiert? Weil es dazu einer Zündenergie bedarf die in dem Milieu Wasserdampf nicht ausreichend vorhanden war. Der Experimentator fängt die Bläschen in einem Reagenzglas auf und zündet anschließend

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Eine Verbrennung von Wasser, eine Oxidation ist tatsächlich möglich. Richtet man eine Knallgasflamme, also eine Flamme, die Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser verbrennt, auf einen Eisblock, so entsteht auch oxidiertes Wasser. Wasserstoffperoxid. H2O2 . H-O-O-H . Diese Oxidation ist endotherm, das heißt, um sie zu erreichen, ist Energie nötig. Das widerspricht dem 'normalen' Empfinden, das mit einer Verbrennung Energiegewinnung verknüpft. Durch Verbrennen von Wasser kann man somit nie Energie gewinnen und z.B. einen Motor antreiben. Umgekehrt wir beim Zerfall von Wasserstoffperoxid Wärme frei, was in vielen Versuchen von einem Chemielehrer gezeigt werden kann. Er muss nur Braunstein als Katalysator zu Wasserstoffperoxid geben und die Temperatur beim Zerfall (Sauerstoffentwicklung) messen.

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Leere Akkus (Blei, NiCd, Li-Ionen etc.) muss man wieder aufladen. Nicht lange warten wenn sie tiefentladen sind.

Leere Batterien (Trockenbatterien, Alkaline, Knopfzellen etc.) kann man nur ganz wenig wiederaufladen, wobei wegen Explosionsgefahr streng abzuraten ist.)!!!

Akkus die ihre Kapazität nicht halten sind in der Regel nicht zu retten. Sie gehören in den Sammelbehälter im Supermarkt.

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Ich weiß von einem Kater der das ganze Haus 'markierte' und von dieser Unsitte erst nach der Kastration abließ.

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