Leitplanke gestreift

2 Antworten

Es könnte noch eine Strafanzeige wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort (§ 142 StGB) folgen. Denn zunächst hättest du eine angemessene Zeit am Unfallort verbleiben müssen (mindestens 30 Minuten, eher 1 Stunde). Nach Ablauf dieser Zeit hättest du dich entfernen dürfen, aber du hättest dann auch unverzüglich (das heißt: ohne schuldhaftes Zögern) eine nahegelegene Polizeidienststelle oder aber den Geschädigten von dem Unfall in Kenntnis setzen müssen.

Die 24-Stunden-Frist des § 142 Abs. 4 StGB, die zur Strafmilderung oder gar zum Absehen von Strafe führen kann (nicht aber zur Schuldlosigkeit!), gilt nur für einen Unfall außerhalb des fließenden Verkehrs, der ausschließlich nicht bedeutenden Sachschaden zur Folge hat (Zitat § 142 Abs. 4 StGB). Dein Unfall jedoch fand im fließenden Verkehr statt. Daher gilt die 24- Stunden-Frist hier nicht.

Kommt da noch was oder is da jetzt Schicht im Schacht?

Das kann schon sein.

Im Extremfall wird man Dich einer Straftat beschuldigen, Unerlaubtem Entfernen vom Unfallort. Du hast Dich zwar dann doch noch gemeldet, das aber erst am nächsten Tag.

Wahrscheinlicher ist es aber das Du ein Verwarnungsgeld zahlen musst, aber auch ein Bußgeld mit Punkten ist möglich.

Dazu kommt natürlich die Rechnung der Straßenmeisterei die aber Deine Haftpflichtversicherung begleichen wird. Wenn Du keine Vollkasko hast dann sind die Reparaturkosten des PKW selbst zu tragen.

Wahrscheinlicher ist es aber das Du ein Verwarnungsgeld zahlen musst, aber auch ein Bußgeld mit Punkten ist möglich.

Ich bin nicht sicher, ob das wirklich wahrscheinlicher ist. Immerhin hat sich der Fragesteller unerlaubt vom Unfallort entfernt und das ist eine Straftat, die aufgrund des bei Straftaten geltenden Legalitätsprinzips verfolgt werden muss, sobald die Verfolgungsbehörde Kenntnis davon erlangt. Es muss allerdings nicht unbedingt auch zu einer Verurteilung kommen.

Dazu kommt natürlich die Rechnung der Straßenmeisterei die aber Deine Haftpflichtversicherung begleichen wird.

Man sollte hier noch erwähnen, dass die Versicherung im Falle einer Verurteilung wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort möglicherweise zu Regressforderungen berechtigt ist, also den an die Straßenmeisterei gezahlten Schadensersatz bis zu einer Höhe von 5000 Euro vom Fragesteller ersetzt verlangen kann.

Dennoch DH für eine grundsätzlich gute Antwort, die einige Aspekte der Sache beleuchtet.

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@JotEs

Ich ging vordergründig davon aus das an der Leitplanke nur sehr geringer Schaden entstanden ist, also z.B. Lackspuren. Wenn eine Werkstatt aber den Schaden am Fahrzeug auf 7000€ schätzt dann dürfte auch die Leitplanke deutlich mehr abbekommen haben...

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@Crack

Es ist ein neueres Auto, deshalb ist der Schade auch so exorbitant hoch ;)

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Fahrerflucht Vorgeworfen.? wie soll ich handeln

Hi alle zusammen ich bin bisschen unter schock. Mir wird Fahrerflucht vorgeworfen gestern war die Polizei bei mir. Ich schildere jetzt meine Sicht.

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Zumindest mit der Aussage, eingeschlafen zu sein, hat sich Herr X unwissentlich schwer belastet und ihn erwartet nun sicherlich ein Strafverfahren. Unfallflucht wird unter dem Aspekt der Schadensbegrenzung und Gefährdungsminimierung eventuell nicht angeklagt werden, auf jeden Fall aber die Verkehrsgefährdung auf Grund fehlender Fahrtüchtigkeit (Übermüdung).

Macht es Sinn, wenn Herr X auf dem Anhörungsbogen zugibt, bei der Unfallaufnahme auf Grund von Schock, Aufregung und falsch verstandener Bereitschaft zur schlüssigen Unfallaufklärung wissentlich und unwissentlich falsche Angaben gemacht zu haben? Unwissentlich falsch war seine Angabe zum Unfallort. Dieser lag kurz vor einer Raststätte und nicht kurz dahinter. Die Raststätte wurde in der Aufregung nicht wahrgenommen und als bereits passiert angenommen. Wissentlich falsch war die Aussage, eingeschlafen zu sein. In Wirklichkeit war eine Schachtel Zigaretten runter gefallen und wurde aufgehoben. Dabei geriet die Fahrbahn außerhalb des Sichtbereiches des Fahrers und das Fahrzeug aus der Fahrspur über den Standstreifen an die Leitplanke. Die Version "Einschlafen" wurde vorgebracht, um einen schlüssigen Unfallhergang zu präsentieren und sich durch die Nebenbeschäftigung "Zigaretten suchen und aufheben" nicht zu belasten. Welche Ironie des Schicksals!

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Was meinen die Profis?

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