Laufen - Pace / Leistung / Performance & Aussentemperatur?

4 Antworten

Ich laufe auch lieber, wenn es kalt ist, das bessere Tempo kommt aber um 10°C herum zustande.

Wenn Du ernsthaft behaupten willst dass Deine Pace bei warmem Wetter um 30% zurückgeht liegt das eher im mentalen Bereich, zur Kühlung ist keine (oder keine nennenswerte) Leistung erforderlich.

Kalte Temperaturen können Sportlern muskuläre Probleme bereiten und das umso mehr, als sie die Statur von Langstrecken-Spitzensportlern haben. Diese haben aber auch nicht das Problem, die entstehende Wärme abzuführen, weil sie im Verhältnis zur Körpermasse eine größere Oberfläche haben.

Also ganze 30% sind es nicht aber schon 20-23% laut meiner GPS Uhr und meinem Excel Spreedsheet, da ich immer jeden Run detailiert aufzeichne.

Im Sommer (August), hohe Luftfeuchtigkeit und 25-30Grad, schiesst mein Puls innerhalb von einer Minute auf 180 bei mässigem Tempo.

Jetzt bei ca 0 Grad habe ich eine deutliche schnellere Pace bei mässigem Puls.

Mentale Probleme halte ich für ausgeschlossen. Habe viele Datenpunkte an unterschiedlichen Tagen.

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@HannesKannes123

Mentale Probleme waren auch nicht gemeint. Wenn Du der Überzeugung bist, dass Du bei Wärme weniger leistungsfähig bist, dann wird sich Dein Körper danach richten.

Ich mag warmes Wetter auch nicht, trotzdem ist meine Leistungsfähigkeit über 10km zwischen knapp unter Null (Winterlaufserie) und 27°C in etwa gleich gewesen (meine Volkslaufaktivitäten habe ich vor einiger Zeit eingestellt). Die beste Zeit auf 10km habe ich tatsächlich im Juni bei knapp 25°C erreicht, die beste Zeit im Halbmarathon im Juli bei etwa gleichen Temperaturen.

Ich würde Dir raten, im Frühjahr, wenn es wieder wärmer wird, Dich zu zwingen, Dir keine Gedanken über Abhängigkeiten der Leistung von der Temperatur zu machen.

Laufe einfach, Du kannst die Temperaturen eh nicht ändern!

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Alter/Größe/Gewicht?

Dein Puls wird im Sommer die gleiche Höhe erreichen, auch wenn du dann weniger leistungsfähig sein solltest.

Je kleiner und leichter man ist, desto besser kommt man mit warmen Temperaturen zurecht. Man braucht nicht so viel Muskelkraft, um sich fortzubewegen und erzeugt deshalb nicht so viel Wärme, hat aber im Verhältnis zur Masse eine größere Oberfläche, mit der man Wärme abgeben kann.

Ich gehöre mit einem BMI von etwa 25 schon zu den Schwergewichten unter den Läufern. Daher höhere Wärmeerzeugung und relativ weniger Körperoberfläche. Temperaturen über 20 Grad können schon sehr unangenehm werden; spätestens, wenn es dabei auch schwül sein sollte, staut sich dann die Wärme. So zwischen 8 und 12 Grad fühle ich mich beim Laufen am besten. Im Training darf es dann aber bitte wieder wärmer sein^^

Das der Puls Sommer/Winter der gleiche ist, habe ich doch oben geschrieben. Nur die Watt Leistung, die am Ende in Laufleistung umgesetzt wird, ist eine andere.

Erklärt aber nun immernoch nicht, warum nicht alle Weltrekorde im WInter aufgestellt werden.

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@HannesKannes123

Wir Mitteleuropäer sind im Sommer leistungsfähiger, weil wir da mehr Sonne haben und unsere Haut Vitamin D produziert. Vielleicht merkst du es selbst, dass du in dieser Jahreszeit eher müde bist und morgens weniger leicht aus dem Bett kommst als im Sommer, wo es um 6 Uhr morgens schon hell ist, und um 20 Uhr noch lange nicht dunkel. Aber egal; die besten Ausdauerspezialisten kommen ja aus Ostafrika, nicht aus Europa.

Die besten Leute im Laufsport sind dünn und leichtgewichtig. Die können in wärmeren Temperaturen bestens laufen, halten mit etwas Schwitzen mühelos die Temperatur. Die sind ja auch schnell genug, dass sie zusätzlich etwas Fahrtwind haben, der auf den Schweiß trifft. Dennoch werden die meisten Marathonrekorde im Herbst aufgestellt, nicht im Sommer.

Ob die Leute im Winter noch schneller sein könnten? Ich vermute, das wäre für deren Körperchen zu kalt, und man verliert bei Kälte ja auch etwas Geschmeidigkeit. Zudem ist im Winter der Luftwiderstand höher. Aber ausschließen könnte ich es dennoch nicht. Die Sache ist nämlich die: Es gibt im Winter schlichtweg zu wenige Laufveranstaltungen. Es würde sich kein Veranstalter eines Stadtmarathons einen Gefallen tun, seinen Lauf in schneegefährdete Monate zu verlegen :)

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@napoloni

... und er müsste auch an die recht vielen Helfer denken, die mehrere Stunden an der Strecke verbringen müssen. Ich habe das in Hamburg mal im April bei knapp über Null mitgemacht, das ist kein Spaß.

Übrigens werden die Marathonrekorde in der Regel in Berlin aufgestellt und dieser Lauf ist nun einmal im Herbst ;-).

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Aber ist es nicht physiologisch erklärbar, dass man im Winter schneller ist, weil keine Leistung verloren geht, die im Sommer notwendig ist, um den Körper zu kühlen.

Ich bin bei einem Puls von 180 ungefär bei 200Watt Leistung. Laufen oder Radfahren

Im Sommer bei hoher Luftfeuchtigkeit bei 180er Puls laufen bedeutet, dass ich 140 Watt laufe und 60 Watt kühle (schwitze)

Im Winter kann ich bei 180er Puls komplette 200 Watt auf die Beine bringen.

Wieso entstehen dann keine Weltrekode im Winter?

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