laminat verlegen in einer Mietwohnung

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Egal, ob PVC, Laminat, Teppich. Immer ist mit dem Vermieter zu sprechen. Immer geht es dabei um den Untergrund. Wie der beschaffen sein muss, damit z. B. der Teppich anschließend wirklich wieder restlos und problemlos entfernt werden kann oder damit bei Laminat keine unerwünschte Geräuschentwicklung durch Trittschall entsteht.

Besser ein paar Minuten vorher mit dem Vermieter gesprochen, als hinterher mächtig Ärger.

Wohnt man z. B. in einem sehr hellhörigen Haus, kann es sehr von Vorteil sein, wenn jeder Teppichböden verlegt. Will man dagegen Laminat, könnte es ansonsten passieren, dass man alles wieder raus reissen muss, wenn er nicht so verlegt wurde, dass Lärm eben nicht nach unten dringt. Den Ärger kann an sich leicht sparen.

Ansonsten wird kaum ein Vermieter was dagegen haben, wenn ein Mieter in seine Wohnung etwas investiert, denn das erhöht automatisch die Bindung und zeigt ihm auch, dass man mit der Wohnsituation ansonsten zufrieden ist und nicht so schnell umziehen wird, denn Neuvermieterung oder Leerstand ist das, was Vermieter am allerwenigsten mögen.

Jetzt haben welche im haus sich beschwert da ich angeblich zu laut war als ich den laminat gelegt habe hat der Vermieter mich angerufen was ich am machen sei da habe ich ihm gesagt das ich laminat am legen bin und er meinte das ich es vorher mit im abklären muss das ich laminat boden lege...

Ja, das musst Du vorher abklären.

Was erlaubt ist und worüber man unbedingt mit dem Vermieter sprechen sollte – ein Überblick: Grundsätzlich gilt: Mieter dürfen in Eigenregie nichts tun, was die Bausubstanz des Hauses oder der Wohnung verändert. Darauf weist der Mieterverein Köln hin. Und dazu zählt ziemlich viel: Eine aufwendige Badsanierung, der Einbau einer Heizung, sogar die Erneuerung des Fußbodens. Ohne Absprache Laminat oder Parkett verlegen – das ist nicht erlaubt.

ermieter kann Ur-Zustand verlangen

Wer Wände streicht, geht kaum ein Risiko ein – wer neue Wände setzt, muss das absprechen!

Beispiel: Entfernt der Mieter eigenmächtig den Teppich aus der Wohnung und legt Laminat, kann der Vermieter seine Wohnung mit Teppich zurückverlangen. Liegt der alte Bodenbelag längst auf dem Müll, muss neuer Teppich her – und zwar auf Kosten der Mieter. Unabhängig davon, wie gut die Wohnung aussieht: Rechtlich gesehen sitzt der Vermieter am längeren Hebel.

Ob der Vermieter den Renovierungsplänen zustimmt, ist Verhandlungssache. Er muss es tun, wenn die Wohnung durch die Maßnahmen erst bewohnbar wird oder durch sie auf aktuellen technischen Stand gebracht wird (beispielsweise durch neue Stromleitungen). Diese Eingriffe führt der Vermieter aber in den meisten Fällen ohnehin selbst durch. Absprachen schriftlich festhalten!

Ist der Vermieter beispielsweise mit dem Verlegen von Laminat einverstanden, heißt das aber nicht, dass er auch die Kosten übernimmt. Gibt es keine derartigen Absprachen, muss der Mieter selbst investieren – und kann höchstens bei Auszug darauf hoffen, dass er einen Teil der Kosten erstattet bekommt. Doch darauf ist kein Verlass, genauso wenig wie auf die Annahme, dass man die Wohnung nicht in den vorherigen Zustand zurückversetzen muss – trotz mündlicher Zustimmung des Vermieters.

Deshalb gilt: Alle Renovierungs- und Sanierungsabsprachen sollten schriftlich festgehalten werden, inklusive Aufteilung der Kosten und Absprachen zum Auszug. Wer sich nur auf mündliche Zusagen verlässt oder hofft, dass der Vermieter mit allem einverstanden ist und auch noch dafür zahlt – der kann am Ende eine böse Überraschung überleben. Ganz egal, wie schön die Wohnung ist

Selbstverständlich musst Du das mit dem Vermieter vorher abklären. Du kannst nicht einfach Laminat legen ohne ihn zu fragen. Der Vermieter kann sogar verlangen, dass das Laminat wieder entfernt wird. Bei Auszug sowieso.

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