Lärchenholz, völlig unbehandelt, welche Reihenfolge Holzschutz?

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4 Antworten

Ein Hallo, Lärchenholz hat von den heimischen Hölzern die besten Eigenschaften, um der Witterung stand zu halten. Und das auch ohne Holzschutz. Dann "vergraut" das Holz. Es kommt darauf an wie du das Holz behandeln willst. 1. nur mit einer Holzlasur? Holzmaserung bleibt sichtbar erhalten. 2. mit einem voll deckenden Farblack.

Zu 1. bei den im Fachhandel erhältlichen Holzschutzmitteln gibt es auch verschiedene Farbgebungen, die der behandelnden Oberfläche Frische und eine Farbrichtung geben. Diese Mittel haben meist bereits fungizide (Hemmung gegen Pilzbefall) Wirkung. Beachte aber, dass farbloser Holzschutz keinen UV-Schutz bietet. Wenn du dich für diese Art der Holzbehandlung entscheidest, fallen als laufende Arbeiten für später an: Händisches abschleifen mit Schleifpapier, entstauben und wieder neues Holzschutzmittel anbringen.

Zu 2: Lärchenholz ist einen sehr hohen Harzanteil. Und ist aus diesem Grund gegen Fäulnis und Pilzbefall am wenigsten anfällig. Beim deckenden Holzanstrich, eventuell zuvor ein reines Fungizid (Pilz u. Fäulnis hemmend) möglich. Frag aber im Fachhandel ob nötig. Grundlack in ein bis zwei Schichten, danach der eigentliche Holzlack. Durch den bereits erwähnten hohen Harzanteil wird mit der Zeit das Harz durch den Lack hin durch dringen und als klebrige Stellen sichtbar. Bei dieser art des Holzschutzes ist mit folgenden Arbeiten zu rechnen. Je nach Verwitterung des Holzes ist der gesamte lockere Lack, teils auch mit kleinem Winkelschleifer und an nicht zugänglichen Stellen von Hand zu entfernen. ALLES was splittert MUSS AB. ****Verwende auf jedem Fall ausgezeichnet Qualität****, denn du bearbeitest ja nicht gerade eine Gartenbank, sondern wirst mit Gerüst, und, oder Leitern arbeiten müssen.

Wünsche dir gutes Gelingen.

Lärchenholz braucht keinen großartigen Holzschutz aufgrund seines Harzes. Lärchenholz wird vor allem im Möbelbau sowie als Bauholz im Innenausbau sowie im Außenbereich für Wohnbauten, Brücken und andere Gebäude verwendet. Es wird in Form von Rundholz, Schnittholz und auch als Messerfurnier angeboten und verarbeitet. Aufgrund seiner Eigenschaften kann es in fast allen Bereichen als Bau- und Möbelholz, in denen auch andere Nadelhölzer zum Einsatz kommen, sowie in zahlreichen Sondernutzungen verwendet werden.

Im Hausbau wird Lärchenkernholz unter anderem für Dachtragwerke, Wand- und Deckenkonstruktionen eingesetzt, zudem im Außenbereich für Haustüren, Garagentore, Fenster, Fassadenverkleidungen, Rahmen und Brüstungen sowie für großflächige Verkleidungen von Wänden, Giebeln, Balkonen oder Überständen. Auch als Dachschindeln wird Lärchenholz regional gern eingesetzt. Im Innenausbau wird das Splintholz aufgrund des dekorativen Kontrastes gemeinsam mit dem Kernholz für nahezu alle Holzverwendungen genutzt, darunter Treppen, Geländer, Wandverkleidungen, Türen, Parkett- und Dielenböden. Im Möbelbau kommt es als Furnier- und Vollholz zum Einsatz, vor allem für Küchenmöbel, Bauernmöbel und Möbel in alpenländischen Stil. Vor allem in den letzten Jahren wird es vermehrt im Innen- und Außenbau als Ersatz für Tropenhölzer eingesetzt

Aufgrund seiner Beständigkeit gegen Witterung, Chemikalien und anderen Einflüssen kann es allerdings auch bei zahlreichen Außen- und Sonderanwendungen im Erd-, Brücken- und Wasserbau verwendet werden. Dabei wird es zudem für Lagerbehälter für Flüssigkeiten (Bottiche, Fässer), Kühltürme und Siloanlagen verwendet. Ein historisches Sondereinsatzgebiet waren vor allem die Hauptbalken von Mühlenflügeln, für die das Holz aufgrund der Zähigkeit besonders geeignet war. Hinzu kommen Rammpfähle, Masten, Eisenbahnschwellen sowie Nutzungen im Eisenbahn-, Schiffs- und Bootsbau, Holzspielgeräte auf Spielplätzen, Bodenbeläge (Deckings, Holzpflaster), Zäune und Palisaden und viele weitere Anwendungen, in denen es von Vorteil ist, Holz ohne Imprägnierung einzusetzen. Im Bergbau wird es zudem als Schachtholz und für Spurlatten eingesetzt, außerdem können Drechselwaren und Haushaltsgegenstände aus Lärchenholz gefertigt werden.

Lieber Wolfgang1160,

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Vielen Dank für Dein Verständnis.

Herzliche Grüße Gerti vom gutefrage.net-Support

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holzschutzlasur (natur) nach 2 tage nochmals, zum winter je nach farbton satt einstreichen, wenn man gleich ein barbton, nimmt wird es zu dunkel, dann je nach witterungseinfluss (sonne,regen) alle 2-3j farblos dünn überstreichen

Ich würde Holzpflegeöl verwenden ! Dringt ins Holz ein, ist einfach zu verarbeiten und gibt es auch farbig! Lärche ist eins der besten und dauerhaftesten Hölzer die es gibt ! Das Holz brauch recht wenig Pflege. Es wurde in Gebirgsgegenden häufig als Dachdeckung eingesetzt ! Von OSMO gibt es Holzschutzanstriche auf Ölbasis. Die sind sehr gut aber auch nicht billig! Eine einfache Pflege ist das Streichen mit Leinöl. Kostengünstig, effektiv und völlig ausreichend bei Lärche. Das Holz bekommt dann einen schönen , dunklen , braunen Farbton ! ;-)

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