Kupfer im Boden, wie kann ich meine Forsythie retten?

5 Antworten

Hallo Mariechen,

also Kupfer oxydiert, danach geht es durch Wasserkontakt nicht mehr in den Boden. Sonst wären die schicken grünen Dächer in Hamburg längst abgetragen. Und Pflanzen mögen Kupfer, ich steche sogar Kupferdraht durch Tomaten, damit sie keine Braunfäule bekommen. Allerdings geht es ja immer um die Dosis und bei deiner Forsythie war die wohl zu hoch, Symptome hier: https://www.eurofins.de/agro/agropedia/k/kupfer-im-boden/
Kupfer ist übrigens teuer, kannst du an Werkstätten abgeben, die freuen sich.

Generell zur Entgiftung: Gute Vorschläge wurden schon gemacht. Zusätzlich kannst du die Entgiftung der Pflanze fördern, indem du homöopathisch arbeitest. Dazu empfehle ich dir das Buch von Christiane Maute: Homöopathie im Garten. Grundlegend energetisch kannst auch auch unterstützen, gibt z.B. die MSQ-Produkte für den Garten dazu. Weiter hilft fertiger Wurmkompost (ist auch EM drin, wie die Natur es macht), um mal wieder "normal" heran zu gehen. Und ordentlich durchwässern würde ich, damit die Vergiftung sich verdünnt.

Alles Gute für deine Forsythie!

Toller Tipp: Kupferdraht durch Tomaten! An welcher Stelle stichst du ihn durch und wie reagiert die Tomate drumherum?
So ein Trick könnte mich dazu bewegen, es doch noch mal mit Tomatenpflanzen zu versuchen - ich habs vor Jahren schon aufgegeben, weil ich nie Glück und wohl auch den falschen Standort hatte.  Weiß hier jemand, ob Tomaten Strahlenflüchter oder Strahlensucher sind? Wir haben ein prima Gelände für alle Strahlensucher, leider!

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@Spielwiesen

Ich steche ziemlich weit unten durch und erde den Draht dann. Es reagiert nur die behandelte Tomate. Hier kannst genauer nachlesen, ich stelle unsere Feldversuche öfter mal ins Blog: http://www.quant-vital.de/blog/tomaten-vor-braunfaeule-bewahren-ein-ermutigender-feldversuch/
Falls du es mal homöopathisch probieren magst, findest du dort auch Infos und weiterführenden Beitrag. Das Thema ist total spannend und ich lese immer wieder gern bei C. Maute nach.
Tomaten sind glaub ich Strahlensucher, unsere meisten Pflanzen stehen nahe einer großen Eiche (ebenfalls Strahlensucher). Aber wir harmonisieren eh den ganzen Garten, da ist es bei vor allem bei einjährigen Pflanzen alles nicht so schlimm. Doch es stimmt allgemein, die Geomantie ist ebenfalls wichtig, das sollte jeder Imker mal bedenken. Denn auch Bienen sind Strahlensucher. Finde ich super, dass du das auch bedenkst!
Woran erkennst du eigentlich, dass ihr so viele links drehende Bereiche habt?

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@Dongaman

Vielen Dank für deinen Tipp mit dem Kupferdraht durch Tomaten! Ich hab mal gehört, dass man mit einem Kupfernagel unliebsame Großbäume in der Nachbarschaft zur Kapitulation bewegen kann..!

Unser Haus steht auf einer Wasserader mit Abzweigung und kreuzt Hartmann-Linie und Curry-Netz, und als ich klein war, lief durch den Hof hinter dem Haus noch ein kleiner Bach, den man später mal unter die Erde verbannt hat. Ich bin in einem Zimmer über der Wasserader geboren und habe insofern schon eine komische Ausgangssituation gehabt. Ich wüsste gern mehr, lese aber darüber, wo ich nur kann. Außerdem will ich mich endlich abschirmen, weiß aber immer noch nicht, wie.

Unser Garten (1500 m2) hat einige Obstbäume, die aber nicht so gedeihen, wie ich es bei anderen kenne. Eine Eiche (hatte mein Bruder mal angeschleppt und einfach im Pott in die Erde getan, 'provisorisch'!) habe ich dann an eine unkritischere Stelle verpflanzt - und siehe da: sie 'bügelte'sogar ihren schiefen Stamm vom vorigen Standort selbst aus und gedeiht prächtig (da, wo der Bach früher lief). - An vielen Ecken geht Holunder auf, dann könnten wir unter die Efeu-Verkäufer gehen, Wildkräuter en masse, Gierschpesto ist reine Notwehr. Dafür wachsen Kräuter wie Dill, Schnittlauch und Petersilie nur sehr zögerlich. Ab und zu finden wir ein Wespennest, die Ameisen rund ums Haus bekämpfe ich mit Kieselerde - ich hätte lieber ein Haus, das sich Schwalben als Domizil wählen würden!

Mit EM vor ein paar Jahren ging einiges besser, aber ich habe an Elan verloren - bräuchte jemanden, mit dem ich die Gartensachen besprechen kann, allein machts keinen Spaß.

Verrätst du mir, wie du deinen Garten harmonisierst? Ich habe zwar einen 'Booster' im Garten, der relativ stark ist, aber den Untergrund beeinflusst der nicht!

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@Spielwiesen

Gern doch :)
Kupfernagel in Bäumen - glaub ich nicht so einfach, eben weil Kupfer erst in großer Dosis toxisch auf höhere Pflanzen wirkt. Sollte ein symbiotischer Pilz wiederum im Boden durch Kupfer absterben, würde das den Baum natürlich schwächen - das fiel mir vorher gar nicht ein. Das wäre auch mal Feldversuche wert, vielleicht auch homöopatisch bzw. über die Veraschung nach Rudolf Steiner. Damit kann man prinzipiell alles Leben beeinflussen, auch "Schädlinge". Buchtipp dazu: "Landwirtschaftler Kurs".
Kupferwerkzeuge gelten im Gartenbau übrigens als das Beste überhaupt - siehe z.B. http://www.cuprum29.de/kupferwerkzeug.html und die Forschungen und Erfindungen von Viktor Schauberger.

Also wir schirmen energetisch nicht ab, wir entstören und harmonisieren disharmonische Einflüsse, geomantisch und technisch. Such einfach nach MSQ-Produkten. Die nutzen wir daheim, unterwegs und auch im Garten.
Holunder ist ebenfalls Strahlensucher, weshalb unter so einem Strauch ein guter Platz für den Kompost ist. Efeu: Strahlensucher schlechthin, ging mir sogar mal ein, nachdem ich entstört hatte. Aber ich konnte wieder besser schlafen. Obstbäume: Kernobst gilt als Strahlenflüchter, Steinobst als Strahlensucher. Das sehe ich im Garten oft sehr gut: Pfirsich beispielsweise gedeiht nahe kleinen Eichen sehr gut, Birne eher nahe (nicht zu großen) Birken. Brennnessel wächst gern auf Störzonen, überschreitet als Sticksoffsucher und Staude natürlich leicht die Grenzen. Es kommt insgesamt immer auf das Angebot an, organisch wie feinstofflich und die Bodenbeschaffenheit spielt auch eine große Rolle. Bäume können nicht wandern wie Wildkräuter und viele Stauden, da ist ein guter Platz umso wichtiger. Man muss viel die Natur beobachten, das geht aus Büchern nur teilweise.
Wo ich bei der Fühligkeit bin: Die zu üben finde ich wichtig. Das macht dich sicherer im Wählen geeigneter Plätze und du kannst feinstofflich wirkende Produkte so auch leichter in ihrer Wirkung beurteilen (bzw. ob überhaupt was passiert). Auf naturkristall.de findest du Bücher von Anton Stangl, sind empfehlenswert.

Eine Freundin nimmt auch EM und sie macht Agnihotra, dazu steht eine Naturharmoniestation (NHS) neben einer MSQ Devara im Garten. Alles zusammen bringt ihr sehr viel. Also ich denke, man kann so einiges gut kombinieren und sowohl "normale" wie "alternative" Mittel sollte man praktisch erproben. Jeder Standort ist etwas anders, nach Rezept geht eben nur begrenzt.

Achso, zur MSQ Devara: die geht wie der Himmelsfreund (ein spezieller Bergkristall-Doppelender) neben der Wirkung in Bodennähe sowohl tief in die Erde als auch in die Wolken - wegen deiner Frage zu unserem Garten.
Die Natur reagiert immer schnell auf bessere Energie, vor allem die Singvögel zeigen es gut an. Also du findest sicher etwas, was zu dir passt.

Sag mal, in welcher Größe hast du denn die Eiche verpflanzt? Ich bekomme die nach 2 Jahren gar nicht mehr sauber ausgegraben, mit der langen Pfahlwurzel, muss die immer kappen. Und in diesem Jahr haben die Mäuse uns ganz reichlich mit neuen "Schätzen" im ganzen Grundstück beglückt, zum Irrewerden. Ich suche mir einen Wolf und finde sie im über 1m hohen Gras oft erst, wenn der Spaten her muss, das auf 8000m² Fläche. Dazu kommen wilde Brombeeren. Ja, man hat schon Spaß mit den lieben Samenverbreitern: Star, Mäuse stehen ganz oben auf der Liste der Verdächtigen ;).
Wenn sich Kleingärtner hier immer über Giersch und Quecke bescheren, muss ich immer grinsen; die würde ich jederzeit eintauschen.

LG Christian

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Also Kupfer ist nicht der Grund dass deine Pflanze eingeht im gegenteil sie mögen es und ausserdem wenn Kupfer oxidiert entsteht Edelrost (grünlicher Belag) und der schütz vor weiteren Zerfall. Übrigens Kupfer schützt auch Tomatenpflanzen vor der Welke wie auch Gurken, Hortensien mögen es besonders also von Cu ist deine Pflanze nicht eingegangen hier könnte ein Pilz schuld sein der zZ umgeht.

Woher ich das weiß:Hobby – Seit 1974 bin ich Besitzer von einem 4000qm großen Garten

Versuch es doch mal mit EM (Effektiven Mikroorganismen). Das ist eine Bakterienmischung, die wie ein Superdünger wirkt. Man vermischt die Flüssigkeit mit Küchenabfällen, tut alles in einen Sack, aus dem man die Luft rauspresst, und lässt es bei Zimmertemperatur 3-4 Wochen fermentieren (immer die Gärflüssigkeit ablassen - die kann man auch schon als Dünger einsetzen.).

 Die vergorenen Küchenabfälle verbuddle als Flächendüngung  rund um die Forsythie (in ausreichender Tiefe, damit die Vögel sie nicht wieder herausholen- sowas passiert mir gelegentlich.

Mit dieser Methode sanierst du den Boden. Sie wird sogar bei belastetem Klärschlamm angewandt, zurück bleibt sauberer Boden.

Ansonsten würde ich ein paar schon verholzte Stecklinge des Busches abschneiden und an anderer Stelle in die Erde stecken - die wurzeln dort über den Winter hin. Bis sie natürlich so  schön blühen,  wird es dauern.

Obere Erdschicht abtragen und durch neue Erde ersetzen. Diese Forsythien sind wie Unkraut, die erholen sich wieder!

Ja, aber nur langsam, zumindest bei uns und sie blühen nicht so herunter geschnitten, oder kommt das auf die Sorte an?

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Den kannst Du nur retten, wenn Du ihn auf einen anderen Platz umpflanzt, wußte das gar nicht, das kupfer so viel Schaden macht.

Ja, Kupfer wirkt antibiotisch! Der Mensch braucht auch Spuren davon, aber die sind in manchem Gemüse natürlich enthalten.

Ich habe mal rausgefunden, dass mein schlimmer Husten, den ich im Herbst bekomme, sofort aufhört, wenn ich mir einen Kupferanhänger um den Hals hänge (mit Hautkontakt) - interessant, nicht?

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@Spielwiesen

Glaub ich sofort! Sogar Pilze kann Kupfer platt machen, siehe Tomaten und Braunfäule.

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