Kumpel baut betrunken Unfall mit meinem Auto. Welche Versicherung zahlt?

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11 Antworten

So einen ähnlichen Fall hatten wir grade vor einigen Wochen.

Klare Obliegenheitsverletzung! Wenn der Fahrer kein Repräsentant (Beitragszahler, ständiger Nutzer....) ist und du keine Kenntnis von der Trunkenheit hattest leistet die Versicherung auch den Schaden an deinem Fahrzeug.

Sie wird deinen Kumpel jedoch in Regress nehmen.

Wäre der Fahrer ein Familienmitglied in häuslicher Gemeinschaft müsste der Versicherer den VK Schaden nicht bezahlen. Bei 1,8 Promille muss der Versicherer die grobe Fahrlässigkeit nämlich nicht mehr beweisen. Das ist hier aber anscheinend nicht der Fall

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Kommentar von Apolon
18.09.2016, 14:16

und du keine Kenntnis von der Trunkenheit hattest leistet die Versicherung auch den Schaden an deinem Fahrzeug.

Nein - die Vollkasko leistet nicht.

Er kann aber die Schadenserstattung vom Fahrer fordern.

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Deine Haftpflichtversicherung zahlt den Drittschaden und nimmt den Unfallfahrer PERSÖNLICH in Regress.

Deine Vollkaskoversicherung wird sich weigern zu zahlen und dich auf den Klageweg gegen den Fahrer verweisen.

Wenn du wusstest, dass er getrunken hatte, haftest du selbst ebenfalls.

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Der Baumeigentümer hat Ansprüche gegen die KFZ-Haftpflicht.

Aufgrund der Trunkenheitsfahrt wir diese aber Regress fordern. Vollkasko wird wohl Eier schaukeln.

Dir entsteht ein massiver Schadenersatz-Anspruch gegen deinen Kumpel.

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Hallöle schwibes,

ist der "versicherungsfremde" Fahrer betrunken und verursacht einen Unfall, wird der schuldlose Gegner zwar entschädigt, die Versicherung kann den Versicherungsnehmer jedoch regresspflichtig machen. Das Prozedere im Versicherungsfall würde dann genauso gehandhabt, als sei der Versicherungsnehmer betrunken gefahren. Für den Versicherungsnehmer besteht jedoch auch die Möglichkeit, den "versicherungsfremden" Fahrer in die Verantwortung zu nehmen.

Also: dann sag Deinen Kumpel schon mal, dass er jetzt wohl sein Sparschwein schlachten muss... 🐷 🔨

Dennoch schönes WE noch,

wölfin

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Jeder Versicherungsnehmer muss sich davon überzeugen, dass die jeweiligen Fahrer berechtigt sind das Fahrzeug zu fahren, also einen gültigen Führerschein haben, und auch nicht mit Alkohol bzw. Drogen das Fahrzeug fahren.

Die Vollkasko zahlt in diesem Falle keinen Cent.

Die Kfz-Vollkasko zahlt zwar den Fremdschaden, kann aber hier den Versicherungsnehmer in Regress nehmen.

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Kommentar von RostockFinanceD
18.09.2016, 14:17

Dann gibt es wohl erhebliche Unterschiede in der Regulierung bei den Versicherern. Ich kann nur von unserem Fall aus dem Haus reden. Dort hat die VHV anstandslos den Kaskoschaden bezahlt. Der Fahrer wird nun in Regress genommen.

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Kommentar von flareb
19.09.2016, 12:58

Also die Vollkasko zahlt natürlich keinen Fremdschaden, das macht die Haftpflichtversicherung. 

Es gehört auch zu den Obliegenheiten des Versicherungsnehmers sich zu vergewissern, dass der "Ausleiher" im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Es gibt jedoch (und kann es auch gar nicht) keine Obliegenheit des VN, den "Ausleiher" dauerhaft auf Alkoholkonsum zu überprüfen.

Wenn der Alkoholkonsum das einzige Vergehen des Fahrers ist, dann wird dieser mit 5.000 € in Regress genommen (gilt für Haftpflicht). 

Bezüglich der Vollkasko: Fahren unter Alkoholeinfluss von mehr als 1,1 Promille wird automatisch als grob fahrlässig gewertet, eventuell auch als Vorsatz. Der Versicherer zahlt nur, wenn er auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit vertraglich verzichtet hat.

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Kommentar von Lestigter
29.09.2016, 14:14

Warum schreibst du hier so was Falsches? Die  Vollkasko zahlt doch nicht den Schaden beim Gegner, das macht die Haftpflicht!

Warum überlegst du nicht erst, bevor du in eile was falsches schreibst?

Dabei dachte Ich ,du machst keine Fehler, so wie du andere immer verbesserst...

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..... meine Vollkasko würde komplett ordnen.

... nur für N.U. siehe ggf. AKB A.2.8..

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Noch mal danke an alle Antworten. Das ging jetzt relativ schnell. Die Zurich hat mein Auto heute zu meiner Werkstatt schleppen lassen und mir per Mail mitgeteilt das die Kosten für mein Auto übernommen werden. Sie haben mir gesagt das sie sich das Geld vom Fahrer holen. 

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Von der Versicherung wohl kaum; mit 1,8 Promille zu fahren ist schon fahrlässig.Da wirste Du wohl Deinen Kumpel in die Pflicht nehmen müssen.

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Kommentar von Apolon
18.09.2016, 14:12

Von der Versicherung wohl kaum; mit 1,8 Promille zu fahren ist schon fahrlässig.

Nein - es handelt sich um einen Verstoß gegen deutsche Gesetze und ist somit Vorsatz!

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Danke für die Antworten. Habe es grade bei der Zürich gemeldet. Die konnten noch gar nichts sagen. Die hatten nicht mal Daten von mir hinterlegt. Das kommt mir irgendwie komisch vor.

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Kommentar von RostockFinanceD
18.09.2016, 14:51

Das muss dir nicht komisch vorkommen. Du bist heute am Sonntag bei der europ assistance gelandet. Die nehmen zu den Randzeiten Schäden auf und leiten es an die Zurich weiter. Daher keine Daten und keine Auskünfte 

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so sehe ich das auch!

Ist Alkohol im Spiel zahlt keiner Versicherung, soweit ich weiß?

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Kommentar von schleudermaxe
19.09.2016, 10:26

... meine bezahlt, warum denn auch nicht?

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Wirst wohl nichts bekommen.

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