Kündigung per einschreiben nicht angenommen!

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9 Antworten

Deine Kündigung wird wohl rechtens sein, leider aber unwirksam, da nicht zugestellt. Einwurfeinschreiben wäre besser und richtiger, da wirft der Zusteller den Brief in den Hausbriefkasten und protokolliert das. Damit ist das EES zugestellt.

albatros 19.09.2012, 01:31

Hoffentlich nicht nochmal mit Rückschein, das wird nur eine Wiederholung der Panne. Sieh zu, dass deine Kündigung bis 4. Oktober dem Vermieter mittels EINWURFEINSCHREIBEN und damit nachweisbar zugestellt wird. Dann hätttest du wirksam zuim 31. Dezember 12 gekündigt.

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Hallo,

eine Kündigung ist Empfangsbedürftig.

Deine Vermieterin hat diese nicht erhalten (Nachweis: Du hast das Schreiben in Deinen Händen).

Folgende Möglichkeit gestaffelt nach Beweiskraft:

1. Einfacher Brief

2. Einwurf-Einschreiben

3. Zustellung durch Boten

4. Einwurf durch Dich mit Zeugen

5. Zustellung Durch Gerichtsvollzieher (Kosten ca. 11,11 Euro)

Schöne Grüße

hallo, leider gab es schon viele solcher fälle und auch viele urteile... unser anwalt hat das mal vortrefflich beschrieben. ein einschreiben kann jeder irgend jemanden senden und dann behaupten (auch bei einwurf, übergabe oder rückschein) es wäre nur ein weißes blatt papier drinne gewesen. du bist in der beweis pflicht, wie also willst du das beweisen ??

vor gericht werden sehr oft nur schriftstücke anerkannt die entweder per bote, oder von dir selber per zeugen zugestellt wurden. du kannst jedoch sicher auch einen brief per zeugen aufgeben, der muss halt mit zum postamt dackeln und du vor ihm den brief eintüten und aufgeben. in diesen fällen lässt du dir die übergabe bezeugen. wir haben das auch erst vor kurzem gemacht, und es war gut so wie sich später zeigte... eine unterschrift auf unserer kopie und eine auf dem orginal (vom zeugen). den angeblich sind briefe nicht angekommen und das einschreiben wurde auch nicht abgeholt.. adresse stimmte aber...

da dir jetzt aber wohl die zeit wegläuft, würde ich die kündigung schnellstmöglich nochmals mit zeugen zustellen.. entweder selber wenn es geht oder mit boten/gerichtsvollzieher oder den postweg mit zeugen... aber dann als einwurfeinschreiben, da muss der vermieter nicht unterschreiben, sondern der postbote bestätigt den zugang in den briefkasten..

albatros 19.09.2012, 01:18

Dieser Standpunkt ist seit Jahren überholt. Gerichte erkennen jede nachweisbare Zustellung an, ohne jeden Zweifel.

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Warum versendest Du nicht einfach ein Einwurfeinschreiben? Das gilt genauso als zugestellt und das wird ihr einfiach in den Briefkasten geworfen, ob sie daheim ist oder nicht.

BurgN 03.05.2017, 16:47

Der Brief könnte leer sein :)

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Soweit mir bekannt, gilt ein nicht abgeholtes Einschreiben trotzdem als zugestellt, auch, wenn der Empfänger die Annahme verweigert! Von daher müsste Deine Kündigung rechtskräftig sein. Auf jeden Fall die Belege der Post aufheben, dienen als Beweis, dass Zustellung nicht geklappt hat.

albatros 19.09.2012, 01:28

Wo lebst du? Hier geht es nicht um Annahmeverweigerung sondern um juristisch gesehen nicht erfolgte Zustellung. Du kannst dich online zu dieser Problematik über Wikipedia u. a. Quellen durchaus schlau machen. Zur Zeit bist du es leider nicht.

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Wenn du den Rückschein hast dann gilt sie Kündigung als zugestellt. Ob die Vermieterin sie abholt an der Poststelle oder auch nicht ist dann nicht dein Problem.

helmutgerke 18.09.2012, 19:41

Irrtum sprach der Igel und stieg von der Klobürste

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albatros 19.09.2012, 01:20

Wenn das ES nicht abgeholt wurde, kommt es zurück, Rückschein gibt es dann nicht.

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Wenn der mit Einschreiben/Rückschein versandte Brief von dem Empfänger nicht angenommen oder nicht abgeholt wird, ist er nie wirksam zugegangen.

Manches mal ist weniger besser!

Eine Kündigung gilt meines Wissens nach rechtlich auch dann als zugestellt, wenn Deine Vermieterin Kenntnis von Deinem Einschreiben bekommen hat (z.B. durch die Benachrichtigung des Postboten), sie den Brief dann aber wissentlich nicht abholt.

Wenn Du ganz sicher gehen willst, fragst Du mal einen Rechtsanwalt.

Erkundige dich bei der Rechtsberatung vom zuständigem Amtsgericht. Die Auskunft ist kostenlos.

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