Kostenausgleichungsantrag...muss ich zahlen?

3 Antworten

Erst einmal müsste man in die Kostenentscheidung des Gerichts schauen, was dort geregelt wurde. Dort wird aber stehen, dass du die Kosten der Säumnis trägst. Das ist auch nur folgerichtig, denn du bist beim ersten Termin nicht erschienen. Somit hast du auch die auf diesen Termin entfallenden Gerichts- und Anwaltskosten zu erstatten. Ob die der Höhe nach stimmen, kann man von hier nicht beurteilen.

nach Deiner Schilderung gehe ich davon  aus, dass Du den Antrag der Gegenseite vom Gericht zur Stellungnahme übersandt bekommen hast.

Du solltest  Dir genau die Entscheidung des Gerichts anschauen   u n d  was dort über die Kosten steht  (wahrscheinlich steht drinnen, dass D u die Kosten des  versäumten Termins zu tragen hast).

Wenn dem so ist,  wird das Gericht  einen Kostenfestsetzungsbeschluss erlassen, dass Du z. B. die 69,00 EUR an die Gegenseite zu erstatten  hast.

Bei Unklarheiten - einfach die Geschäftsstelle des Gerichts anrufen. Die beißen nicht und können Dir konkret weiterhelfen.

Bei einem freispruch brachst du in der Regel nicht den Anwalt der Gegenpartei zu zahlen. Frage einfach beim Amtsgericht nach was das zu bedeuten hat.

kann man da einfach vorbeifahren oder anrufen?kann das denn sein das die gegenseite die anwaltskosten für den einen termin wo ich nicht da war wieder haben möchte?

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@anjahro

kann sein, aber du hast doch ein Aktenzeichen. Rufe da am Montag einfach mal an.

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Verzweifelt: Brief von einem Inkasso Unternehmen erhalten, was tun?

Hey. Ich habe gestern ein Schreiben vom infoscore Forderungsmanagement GmbH bekommen. Darin geht es um den Rückstand meiner Zahlungsverpflichtung gegenüber Vodafone (Handyvertrag). Ich muss zugeben das ich seit Dezember letzten Jahres in Verzug bin. Ich bekam in dieser Zeit bis jetzt allerdings keine Mahnung. Ich bin 5 Raten im Rückstand und 2 davon habe ich einmal im April und einmal letzte Woche überwiesen, bleiben noch 3 plus jeweils die aktuelle Rechnung. Ich finde es auch seltsam das ich bis jetzt nichts von Vodafone hörte und dann direkt ein Inkassobüro. Die Hauptforderung beträgt 212,91 Euro, Mahnkosten 5,60 Euro und Rücklastschriftgebühr 4,50 Euro. Das alles ist datiert mit dem 19.05.2017 was mir komisch vorkommt, da ich ja zuletzt gerade erst überwiesen und keine Mahnung erhalten habe. Am 22.05.2017 wurde das Schreiben aufgesetzt und am selben Tag sind 70,.. Euro Inkassokosten auf dem Brief vermerkt. Das ganze wollen sie bis zum 1. Juni auf ihrem Konto haben. Ich kann das unmöglich mit einem mal abdrücken. Ich habe mich bei Vodafone eingeloggt und die 3 überfälligen Raten mal zusammen gerechnet. Da komme ich aber komischerweise nicht auf die 212,.. Euro. Wie soll ich jetzt am besten vorgehen? Ich habe mir überlegt, monatlich einfach weiter so an Vodafone zu überweisen wie jetzt: Eine rückfällige und die aktuelle Rate von meiner online Rechnung und das Inkasso erstmal ignorieren, anders kann ich es nicht machen und das ist doch immer noch besser als gar nicht zu zahlen, oder? :/

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Heute ist Termin vor Gericht. Das persönliche wurde angeordnet. Es geht um Herausgabe von Sachen. Was passiert bzw. wie läuft es ab, wenn ich mich doch mit dem Gegner gütlich vor Gericht einige? Wer trägt dann die Kosten bzw. werden mir dann die Kosten (PKH-Antrag wurde bewilligt) auferlegt, weil es in dem Sinne ja dann nicht zu einer richtigen Gerichtsverhandlung gekommen ist, weil der Gegner einsichtig ist/war?

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Ich wurde von der Gegenseite angeklagt wegen Schmerzensgeld, weil ich daneben stand als mein Kolleg jemanden eine Faust gegeben hat.

Das Gericht hat gesagt,dass das nicht für ein Zuspruch von Schmerzensgeld reichen würde. Jetzt gibt es noch mal aber eine Verhandlung weil ein Zeuge von der anderen Seite gefehlt hat.

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Kennt sich da jemand mit dem Thema aus? Freue mich über eure Meinung

vielen Dank!

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Wie Bank in Regress nehmen?

Kurzfassung: Nach dem Tod meines Vaters verweigerte die Bank meiner Mutter den Zugriff auf das gemeinsame Konto ohne Vorlage eines Erbscheins. Dieser wurde beantragt, erwies sich aber im Nachhinein als unnötig, da die Bank eine entsprechende Erklärung des Verstorbenen nur verlegt hatte und vor Erteilung des Erbscheins wieder auffand. Es sind aber Gerichtskosten von fast 500 Euro angefallen und dafür will ich die Bank in Regress nehmen.

Langfassung:

Nach dem Tod meines Vaters bekam meine Mutter neben dem ganzen anderen unendlichen Behördentheater, das mit so etwas einher geht, auch noch Auskunft von der Bank, sie habe keinen Zugriff mehr auf das gemeinsame(!) Konto.

Das ist wohl soweit auch normal, falls der entsprechende Ehepartner keinen entsprechenden Bescheid hinterlässt, denn es könnte ja sein, dass er testamentarisch das Geld (oder ein Teil davon) jemand anderem hinterlässt, oder Nachkommen das Testament anfechten etc.

Das kann die Bank alles nicht wissen, also brauchen sie einen "Erbschein" vom Amtsgericht.

Teilweise reimte ich mir diese Erklärung aus den Einlassungen der Rechtspflegerin auf dem Amtsgericht zusammen, wohin ich meine 73 Jahre alte Mutter im Zuge dieser Nummer mehrfach begleiten musste. Im Zuge dieser Termine ließen wir einen reichlich informellen handschriftlichen Wisch meines verstorbenen Vaters als Testament eröffnen und beantragten auf dieser Basis den Erbschein.

Noch bevor es allerdings überhaupt zu dessen Ausfertigung kam, machte meine Mutter noch mal Druck bei der Bank. Und siehe da: Unster Vater hatte denen sehr wohl eine bindende Verfügung ausgestellt, dass meiner Mutter nach seinem Ableben der alleinige Zugriff auf das gemeinsame Konto einzuräumen sei. Diese Schriftstück hatte der Bankmensch nur die ersten paar Male wohl irgendwie nicht bei den Unterlagen gefunden. Jetzt tauchte es doch noch auf.

Mutter wurde also der Zugriff auf das Konto wieder gewährt.

Das dicke Ende sind die Gerichtsgebühren:

Mutter musste da schon so um die 100 Euro abdrücken und bekam jetzt noch mal eine Rechnung von an die 400 weiteren Euros. Sie ist deswegen super sauer und hat mich schon allen Ernstes angewiesen, deswegen meine vermeintlichen "Beziehungen" spielen zu lassen, denn im Zuge dieser Nummer stellte sich raus, dass ich mit dem zuständigen Amtsrichter seinerzeit jahrelang die Schulbank gedrückt und Abi gemacht hatte.

Ich finde selbstredend bereits den Gedanken daran super ätzend. Aus meiner Sicht ist die Bank Schuld und deswegen muss die auch diese Kosten tragen. Die können im Grunde froh sein, wenn ich denen nicht noch zusätzlich meinen Stundensatz für die beiden Vormittage auf dem Amtsgericht in Rechnung stelle.

Wie soll ich vorgehen?

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Hallo, habe gegen einen Strafbefehl wegen Beleidigung (30 Tagessätze) Widerspruch eingelegt und nun einen Termin für eine Gerichtsverhandlung erhalten. Muss ich die Gerichtskosten zahlen und kann es teurer werden als im Strafbefehl geschrieben?

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Habe meinen Telekom Geschäftskunden-Mobilfunkvertrag fristgerecht zum 25.05 gekündigt. Nun habe ich bei Vodafone telefonisch Ende April eine CallYa-Karte mit Rufnummernmitnahme bestellt. Laut dem Mitarbeiter am Telefon, werde ich in den nächsten Tagen eine Vodafone SIM-Karte zugeschickt bekommen, die ab dem 26.05 mit meiner alten Handynummer laufen wird. Bisher habe ich allerdings noch weder Post von einem der beiden Provider erhalten, noch sonst eine Benachrichtigung z.B. per Email bekommen. Nun zu meiner Frage: wie lange dauert nun diese Portierung wirklich und werde ich pünktlich zum 26.05 mit meiner gewohnten Nummer bei Vodafone telefonieren und surfen können? Hat vielleicht schon jemand damit Erfahrung gemacht?

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