Kopfschmerzen durch LTE Funkmast - Klage möglich?

5 Antworten

Hallo,

ich (m.) betrachtete mich stets als omni-immun. Wespenstiche, Baustaub, UV-Strahlung etc. können mir nichts antun. Dann hatte ich während meiner Arbeitslosigkeit ein Bewerbungs-Coaching in der 4. Etage. Gegenüber steht auf dem Dach eines 5-etagigen Hauses ein Sendemast. Nach ca. 30 Minuten verspürte ich rasende Kopfschmerzen. 4 weitere Teilnehmer ebenfalls. Nach meiner Recherche auf seriösen Websites erfuhr ich, dass sich der Wert (vom Boden bis auf gleiche Höhe des Sendemastes) mit 50.000 (!!!) multipliziert. All diese im Netz beschriebenen Grenzwerte beziehen sich stets auf Wirkung von Sendemast zu Boden/Straße und nicht auf Werte "gleicher Höhe". Ausserdem stehen hier wirtschaftliche Interessen im Vordergrund, die natürlich politisch verknüpft sind. Auch ich würde gern klagen, aber es ist absolut aussichtslos. Genauso wie "Kirche in WDR5". Obwohl es eine Trennung von Staat und Kirche gibt, ist eine Klage dagegen aussichtslos. Wir werden mehr und mehr gesteuert und unsere Interessen bzgl. unserer Gesundheit interessiert die Obrigkeit nicht im Geringsten.

In Hoffnung

Tom

Nein, weil du kannst Schmerzen nicht beweisen. Präzedensfälle gibt es genug, bemühe mal Google. 

Deine Klage schafft es nicht mal bis zu Anwalt des Beklagten. 

Klar kannst Du klagen. Wenn Du beweisen kannst, das Du wirklich Kopfschemrzen hast und diese Schmerzen durch den Betrieb des Sendemastes erzeugt werden.

Wie kann ich denn so etwas beweisen ? Portables EEG?

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@SupraSin18

Oh man, da ist jemand aber ironieresistent. Man kann Kopfschmerzen nicht nachweisen.

Ich geb Dir mal ein Gegenbeispiel: Bein Lesen gewisser Fragen hier bekomme ich regelmäßig Übelkeit und Magenkrämpfe. So wie jetzt auch. Kann ich dich jetzt auf Schmerzensgeld verklagen, oder muß ich erst nachweisen, daß das Sushi zum Mittagessen doch nicht verdorben war?

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Hallo, darüber zerbreche ich mir auch den Kopf. Auf der Schiene kommste aber nicht groß weiter. Da muss vor der Errichtung eines Mastes eine Art Gutachten vom Körper gemacht werden und dann, wenn der Mast steht. Am besten mit Notar und Anwalt. In Deutschland scheinen die Gerichte "Anweisung" zu haben, solche Urteile nicht durchgehen zu lassen. Amtsärzte übrigens auch. Aber das Ändert sich bald. In Italien hat das höchste Gericht nun anerkannt, das ein Mann durch Mobilfunk Krebs bekommen hat. Das gibt Hoffnung. Hier mal eine Richterin, die selber betroffen ist und einiges unternimmt: file:///G:/Gesundheit/WLAN,%20Funk,%20Handy/Zur%20Erholung%20ins%20Funkloch,%20Diskussion%20mit%20guten%20Argumenten%20und%20offenlegung.de.htm

Auf deine privat gespeicherten Links (hier Laufwerk G) wird wohl kaum jemand zugreifen können...

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