Der Kaufhausdetektiv erklärt dem Ladendieb, wo die Überwachungskameras hängen und wie er daran vorbeikommt.

Anschließend erzählt er den Kunden, dass es keine Belege für Diebstähle gibt und alles nur eine böse Hetzkampagne gegen das Kaufhaus ist.

Zum Dank befördert man ihn darauf hin zum Polizeichef.

Kafka hätte seine Freude dran...

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Zum einen heißt es nicht umsonst GerichtsSHOW - die Realität ist davon weit entfernt.

Zum andern unterliegst Du - wie viele Andere auch - dem Irrglauben, der Entzug der Fahrerlaubnis sei zeitlich begrenzt.

Das ist falsch.

Der Entzug der Fahrerlaubnis (§69 StGB) bedeutet: Weg ist weg und kommt nicht nach einer bestimmten Zeit wieder.

Statt dessen muss der Betroffene die Fahrerlaubnis erneut beantragen. Und hier kommt die Sperrfrist nach §69a StGB ins Spiel. Hier kann das Gericht einen Zeitraum bis zu 5 Jahren festlegen.

In deinem Beispiel bedeutet das: Die Fahrerlaubnis wird entzogen und kann frühestens nach 2 Jahren erneut beantragt werden.

Dann erst entscheidet die Führerscheinstelle ob und welche Auflagen (z. B. MPU) auferlegt werden.

Es kann auch durchaus sinnvoll sein, dass die Sperrfrist kürzer als die Freiheitsstrafe ist: Nach 2 Jahren ist der Täter evtl. bereits im offenen Vollzug oder steht kurz vor Erlassung der Reststrafe zur Bewährung.

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Mit dem Anwalt wirst Du da wenig machen können.

Er hat zwar etwa jeden Monat ein Urin-Screening gemacht, aber geringer Konsum ist nur ca. 1 Woche nachweisbar, d.h. er hätte die anderen 3 Wochen ja durchaus konsumieren können - so zumindest die Argumentation der BfF.

Deswegen nehmen die ja auch ein Extra Haar-Screenings, um zuverlässig jeden Konsum ausschlißen zu können.

Warum das Screening jetzt positiv war, kann verschiedene Gründe haben: Anhaftungen durch Konsum von Dritten, Probe enthielt alte Haare aus seiner Kiffer-Zeit oder hat er in letzter Zeit abgenommen? Dann kann THC auch aus Fettzellen freigesetzt werden.

Kurz: Haare kurz schneiden, vor der Entnahme gründlich waschen und keine Diät machen - dann klappt es vielleicht beim nächsten Anlauf.

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Jein.

Vorab: Ich war starker Raucher, habe dann jahrelang gedampft und schließlich den Konsum komplett eingestellt.

Bei Zigaretten kann man ganz einfach sagen: Die sind ungesund und können z.B. zu COPD oder Krebs führen.

Bei E-Zigaretten ist die Lage hingegen komplizierter: Sie enthalten keine krebserregenden Stoffe, dafür aber andere Substanzen, die zwar bei oralem Konsum unbedenklich sind, deren langfristige Auswirkungen beim Inhalieren aber noch unklar sind. Siehe z.B. das Diacetyl-Problem (aka Popcorn-Lunge). Ob dies auch bei anderen Aromastoffen auftreten kann, ist nicht endgültig erforscht.

Daher mein Fazit: E-Zigaretten können Rauchern beim Um- oder Ausstieg helfen. Sie sind auf jeden Fall gesünder als der Rauch einer Pyro.

E-Zigaretten sind aber KEIN Lifestyle-Produkt, das man bedenkenlos an Teenager abgeben sollte.

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Die unsäglichen Kommentare zu Chemnitz sind doch nur das Tüpfelchen auf dem i einer langen Chronik des Versagens.

Stichworte XKeyscore, Netzpolitik.org, Falschaussage im Fall Amri, Tipps wie die AfD eine Beobachtung durch den VS vermeiden kann, Aussage zum Fall Brunner und zum Schluß seine falsche Analyse von Chemnitz.

Der Mann ist untragbar.

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Ich versuche es mal mit einem stark vereinfachten Vergleich:

Stell dir vor, der Kaufhausdetektiv zeigt dem Dieb, wo die Kameras sind und wie er daran vorbeikommt.

Anschließend verkündet er lauthals, dass es keine Diebe gibt und alles nur Stimmungsmache gegen das Kaufhaus ist.

Und der Chef vom Kaufhaus deckt ihn noch dabei.

Das sind Maaßen und Heimat-Horsti.

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Alle Ahadithe beruhen auf Hörensagen über 6-8 Generationen.

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Rein theoretisch ist die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von Whatsapp nur sehr aufwändig (wenn überhaupt) zu knacken.

Bringt nur leider gar nichts, weil in den meisten Fällen die Polizei alle Daten direkt aus dem beschlagnahmten (und weder mit Passwort geschützten noch verschlüsselten) Handy auslesen kann.

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Ayayay, da sind je wieder "Eggschbärden" unterwegs...

Aber von vorne: "Gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr" (StGB §315b) ist etwas ganz anderes - das geht in Richtung von Verkehrsschilder abmontieren oder Ampel kurzschließen o.ä.

Du meintest vermutlich "Gefährdung des Straßenverkehrs" (StGB §315c) - dazu muß man aber z.B. berauscht sein oder massiv gegen die Straßenverkehrsregeln verstoßen. Ist also auch hinfällig.

Damit bleibt noch "Fahren ohne Fahrerlaubnis (StVG §21). Das Strafmaß steht gleich vorne:

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird bestraft, [...]

Geldstrafe gibt es aber im Jugendstrafrecht nicht, statt dessen werden bei Ersttätern Sozialstunden als Auflage erteilt. Manche Richter belassen es sogar nur bei einer Verwarnung.

Im Wiederholungsfall wird die Zahl der Sozialstunden drastisch erhöht, dann kann es auch zum Einzug des Fahrzeugs (StVG §21 Abs. 3) kommen.

Bei hartnäckigen Fällen wird dann auch eine Sperrfrist zur Erteilung einer Fahrerlaubnis ausgesprochen (StGB §69a).

Bei Serientätern wird schließlich eine Freiheitsstrafe verhängt. Diese kann zuerst noch zur Bewährung ausgesetzt werden, aber irgendwann reißt selbst dem geduldigsten Richter die Hutschnur und dann geht es ohne Bewährung hinter schwedische Gardinen.

Das ist aber nur der "günstigste Fall". Fahren ohne Betriebserlaubnis, Fahren ohne Versicherungsschutz oder gar ein Unfall sind weitere Delikte, die nicht nur das Strafmaß deutlich erhöhen können, sondern sogar zu Schadensersatzforderungen führen können, die bis zu 30 Jahre lang bedient werden müssen.

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NEIN.

Während der Sperrfrist wird jeder Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis abgelehnt. Damit auch keine Zulassung zu einer theoretischen oder praktischen Prüfung.

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Das klingt stark nach einem Zoll-, Vorschuß- oder Warenbetrug.

FINGER WEG!

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Das Strafmaß liegt im Ermessen des Richters - ich würde mal auf eine ordentliche Portion Sozialstunden tippen.

Geldstrafe gibt es nicht im Jugendstrafrecht, Geldbuße ist idR nicht einzubringen, für eine Verwarnung ist das Delikt zu heftig und für einen Jugendarrest zu gering.

Zusätzlich kommen noch die Kosten für Einzug und Vernichtung der Waffe (ca. 200-400€) hinzu.

Außerdem wird sich die Justiz sehr dafür interessieren, wie Du an die Waffe gekommen bist - dieser Person droht dann ernsthaftes Ungemach.

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