Könnten Dinosaurier vielleicht intelligenter gewesen sein als wir annehmen?

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9 Antworten

Sie waren teilweise deutlich intelligenter als gedacht, auch da sie sich sehr gut an ihren Lebensraum anpassen konnten. Auch dass sie "instinktgesteuert" vorgingen, spricht m.E. nicht dafür, dass sie unintelligent oder dümmlich gewesen sind.

Bau eine Zeitmaschine, dann reisen wir in diese Zeit und können es dir anschließend mitteilen.

Dir iss doch wohl hoffentlich klar, dass die bloßen Fossilien, also meist nur Knochen, darüber keine auskunft erteilen können, bzw. keine entsprechende Rückschlüsse zulassen.

Naja Werkzeuge vielleicht, da kann ich nichts zu sagen, aber durchaus haben viele kleinere Saurier in Rudeln gejagt, was neben Koordination auch Verständigung und Planung benötigt hat, damit sie nicht einfach die Beute vor sich her treiben, ohne sie auch mal zu stoppen.

Saurier waren teilweise also sehr intelligent und waren nicht umsonst lange die dominante Spezies, bis ihnen jemand nen großen Stein aufn Kopf geschmissen hat. Wäre das nicht passiert, könnten sie noch heute existieren.

Kommentar von thetee99
14.11.2016, 11:15

Ob sie auch ohne den stark vermuteten Meteoriteneinschlag heute noch leben würden, wage ich zu bezweifeln. Es hat sich ja auch das Klima und der Lebensraum auf der Erde seit der Zeit massiv geändert, z. B. auch die Zusammenstellung der Luft (Sauerstoff-Anteil etc.). Aber mann muss ja schon sagen, dass sie nie wirklich ganz ausgestorben sind, sondern in Form von Vögeln, oder auch Krokodilen, Schildkröten etc. irgendwie weiterleben ;)

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Ist schon etwas her, das mit den Dinos, daher ist das heute schwer zu beurteilen.

Auf alle Fälle gab es Dinosaurier über einen Zeitraum von ca. 180 Millionen Jahre, was auf eine gewisse Anpassungsfähigkeit schließen lässt. Den Homo Sapiens gibt´s gerade mal seit 200.000 Jahren, den ersten Homo gab´s vor 4 Mio Jahren. Ist jetzt nicht so wahnsinnig lang.

Es stellt sich die Frage, was Intelligenz eigentlich ist oder ausmacht.

Eine gewisse Intelligenz ist ja zum Überleben notwendig (wie bspw. Kommunikation beim Rudeljagen). Der Einsatz einfacher Werkzeuge ist heute unter Tieren weit verbreitet (Stein zum Nußknacken, Ast zum Rausholen von Ameisen usw.), warum sollte das nicht auch bei Sauriern der Fall gewesen sein?

Ich frage mich: Ist der Mensch tatsächlich intelligenter als bspw. der Wal? Nur weil er sich ganz hervorragend Werkzeuge ausdenken kann? Ist dieses nicht vielleicht ein Merkmal der Evolution, eine Laune, eine Form von Intelligenz unter vielen möglichen?

Der Dinosaurier wird sicher seine eigene Form der Intelligenz gehabt haben. Immerhin muß ein gerade geschlüpfter Dino lernen zu leben, zu jagen, vielleicht sich um Nachwuchs kümmern, sich zu verstecken, zu lernen was Gefahr ist usw.

Und dann frage ich mich: Was ist denn dabei Instinkt? Auch eine Form von Intelligenz? Irgendwie ja schon. Fragen über Fragen statt einer Antwort.

Kommentar von TheHarshHeretic
14.11.2016, 11:53

Intelligenz ist für mich die Fähigkeit Probleme systematisch lösen zu können.

Klugheit ist für mich etwas, dass mit Erfahrung zusammen hängt und damit nicht mit Intelligenz gemessen werden kann.

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Es hat keinen Sinn in Konjunktiven zu diskutieren. Könnte, Wäre, hätte sein können, aber die bisherigen Erkenntnisse lassen derartiges nicht mit Sicherheit vermuten.

Daher bewegt sich diese Frage schon im Bereich geistiger Onanie.

Dinosaurier haben gemäß ihrer körperlichen Beschaffenheit und ihrer Umweltbedingungen das Optimale aus allem herausgeholt, ohne die Resourcen zu zerstören.

Wenn man dieses Verhalten als Intelligenz bezeichnet, dann waren sie zumindest in diesem Punkt der Spezies Mensch überlegen.

Die Größe des Gehirns im Verhältnis zur Körpermasse halte ich für deutlich weniger relevant als den sinnvollen Umgang mit dem, was im Gehirn gespeichert ist, egal, ob es viel oder wenig ist.

Die Intelligenz von Kreaturen an einer Werkzeugbenutzung festzumachen, sehe ich als Risiko zum Irrtum an. Die Werkzeugbenutzung selbst ist abhängig von diversen Notwendigkeiten und Möglichkeiten. Wer keine Nägel in eine Wand schlägt, braucht auch keinen Hammer dafür, und nur, weil Pferde keine Klavierkonzerte geben, sollte man sie nicht für unintelligent halten.

Doch über die Intellligenz von Kreaturen nachzudenken, die man nicht mehr lebendig vor sich hat, um sie beobachten zu können, macht wenig Sinn, allerdings trainiert so etwas die Fähigkeiten der Fantasie.

Unsere Kenntnisse sind immer noch sehr lückenhaft. Fest steht, daß bis unmittelbar vor dem tiefen Einschnitt am Ende der Kreidezeit immer noch eine Vielzahl neuer Formen aufgetaucht sind, zumindest in einigen Teilgruppen. Die Weiterentwicklung der Dinosaurier als Gesamtgruppe war in dieser Zeit also noch voll im Gange.

Das war wohl so. Ich habe irgendwann eine Fernsehsendung über Saurier gesehen, da wurde gesagt, dass manches revidiert werden muss. Ich kriegs nicht mehr richtig zusammen, aber jedenfalls waren einige Arten intelligenter, als immer angenommen wurde.

Meiner Meinung nach ist das durchaus möglich. Vögel (Nachfahren der Dinosaurier) sind teilweise auch übermäßig schlau... Und was wissen wir schon von den Sauriern. Was sie gegessen haben, ja. Wir vermuten, zu wissen, wie sie gestorben sind, ja. Aber wie haben sie sich bei alledem verhalten?

Dass wir die Saurier überhaupt nicht kennen beiweist ja schon alleine die Tatsache, dass es auf einmal heißt, sie hätten womöglich Federn gehabt. Oder es werden zum Beispiel am laufenden Band neue Arten entdeckt. 

Also ich denke, dass manche Saurierarten mind. so schlau waren wie eben auch manche Vogelarten heutzutage.

LG 

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