könnte mir jemand eine kurze und eine einfache definition sagen zu : Umsatzsteuer Vorsteuer, und ...

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5 Antworten

Umsatzsteuer ist eine indirekte Steuer, die jedes Unternehmen, das eine Rechnung über Lieferungen und Leistungen schreibt, vom Empfänger der Rechnung kassieren muss.

Vorsteuer ist Umsatzsteuer, die der Empfänger einer Rechnung über Lieferungen und Leistungen an den Aussteller der Relchnung bezahlen muss.

Umsatzsteuervoranmeldung ist eine Mitteilung an der Finanzamt über die Höhe der eingenommenen Umsatzsteuer (auch Umsatzsteuerschuld genannt) und der bereits an andere Unternehmen gezahlte Umsatzstseuer (Vorsteuer)- Die Differenz ist die Zahllast, die an das Finanzamt abzuführen ist. (Dies sind keine offiziellen Definitionen, ich habe es einfach mal so versucht)

Du solltest noch wissen, dass manche "Unternehmen" von der Umsatzsteuer befreit sind, etwa Arztpraxen.

Gut erklärt! Alle Leistungen an die der Gesetzgeber mittels rechtlicher Grundlage die Besteuerung knüpft (Subsumtion). Auch die Leistungsentnahme oder Lieferung an sich selbst wäre bei einem Unternehmer ein umsatzsteuerlicher Vorgang. Würde man das Gesetz daher zu wörtlich nehmen, ist die Selbstbefriedigung von gewerblich tätigen Prostituirten (männlich oder weiblich) ein umsatzsteuerpflichtiger Vorgang. :-)

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als "unternehmer" mußt du deinen kunden für ALLE verkäufe\dienstleistungen die sog. umsatzsteuer berechnen. die "einnahmen" die du dadurch erzielst, kannst du von SÄMTLICHEN ausgaben, die im zusammenhang mit deinem gewerbe stehen SELBST abziehen: der spediteur, der ungeheure belastungen allein durch die MWST für den sprit seiner fahrzeuge hat, kann gegenüber dem finanzamt die "einnahmen" für seine dienstleistungen gegenrechnen: das was er an mwst "eigentlich" abführen müsste, kann er durch den nachweis an SELBST GEZAHLTER mwst reduzieren: ICH HABE zwar 1000.-euro an mwst kassiert, aber im entsprechenden zeitraum SELBST XXX AN MWST nicht gezahlt, weil ich dieses geld im zusammenhang mit meinem gewerbe hätte ausgeben müssen. diese "vorrechnerei" ist die umsatzsteuervoranmeldung.

vorsteuer ist mehrwertsteuer. nur mit dem unterschied, dass unternehmen die wieder zurück bekommen. Umsatzsteuer zahlt man auf den Umsatz, also das eingenommene Geld vor Abzug von Ausgaben

Umsatzsteuer - das sind die 7 oder 19% Steuer die auf den Verkaufspreis aufgeschlagen wird und die als Umsatzsteuervoranmeldung gemeldet werden müssen

Vorsteuer sind deine Ausgaben an Umsatzsteuer für die gekaufte Ware

Zu zahlen ans Finanzamt ist die Differenz, d.h. Umsatzsteuer minus Vorsteuer

Umsatzsteuer ist die Steuer, die eine Firma in der Steuerklärung angibt. Das heisst, diese ist abhängig vom Umsatz..

Vorsteuer.. Also mir fällt nur die Debitorenvorsteuer ein.. Das ist, wenn eine Firma Waren kauft, muss die ja MwsT dafür bezahlen. Diese können sie Ende Jahr von der Steuerverwaltung zurückverlangen, für die Waren die sie eingekauft haben. Weil die Steuer auf den verkauften Waren normalerweise aber höher ist, gibt es kein Guthaben, sondern sie geben einfach weniger Steuern ab..

Die Voranmeldung sagt mir nichts.

Diese können sie Ende Jahr von der Steuerverwaltung zurückverlangen,

Oder schon vorher - nämlich in der Umsatzsteuervoranmeldung, die monatlich oder vierteljährlich abzugeben ist.

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@PatrickLassan

Es geht auch noch viel früher! Nämlich in der Rechnung, die der Unternehmer ausstellt. Es soll Leute geben, die man erst mit Zwangsmitteln zur Abgabe einer Umsatzsteuerveranmeldung überredet. Wer die Grenzen des § 19 UStG überschreitet, ist umsatzsteuerlicher Unternehmer. Eine Losbude auf einem Jahrmarkt oder der Betreiber eines Fahrgeschäfts, stellen in der regel keine rechnungen aus. Man ist übrigen nicht zwingend zum Ausstellen einer Rechnung verpflichtet, allesdings entfällt ohne, der Vorsteuerabzug für den Leistungsempfänger.

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