Können Entzugserscheinungen von Cannabis erst am Zweiten nüchternen Tag beginnen?

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Ganz ruhig bleiben, Diggah. Dein Körper entgiftet im Moment, dass ist völlig normal. Das THC muss wieder aus dem Blut gewaschen werden, was etwas dauern kann, je nach Konsumgewohnheit, die vorhergegangen ist. Das ist aber keine Entzug im Sinne von "Suchterscheinung", sondern einfach nur die reine Entgiftung, die nicht unbedingt angenehm ist und in absolut verschiedenster Art und Weise auftreten kann. Körperlich/Psychisch/Gar nicht. Wenn es dir in etwa 2 Wochen noch immer nicht besser geht, dann geh zum Arzt - keine Angst, der hat Schweigepflicht und darf niemanden von deinem Konsum erzählen, sollte er was anderes behaupten, solltest du den Arzt auf den eben genannten Umstand hinweisen. Die ärztliche Schweigepflicht darf nur auf richterliche Anordnung und zur Vermeidung gefährlicher Straftaten verletzt werden. Das weiß aber jeder Arzt - der Verstoß gegen das BTM (mit THC) ist keine gefährliche Straftat - der Konsum an sich nicht mal ein Vergehen. Aber ich schweife ab - mach dir keine Sorgen um die Symptome, solange diese nicht länger als 2 Wochen anhalten (länger hab ich noch nicht gehört). Das was den "Entzug" ausmacht, ist deine Gewohnheit, die doch gern wieder einen Rauchen würde, es gibt keinen Suchtentzug bei reinen Cannabis (alles andere ist reine Einbildung!). Wenn du sonst kein Raucher bist und Mix geraucht hast, kann der Entzug vom Tabak kommen, der weit schlimmer ist, als von mancher echten Droge. Verwechseln übrigens die meisten Kifer, dass der "Entzug" der Mehrbedarf an Tabak ist, den der Körper verlangt, dadurch dass kein THC mehr zugeführt wird, das den Tabak verstärkt und besser durch Blut getragen hatte, außerdem für eine längere Wirkung des Nikotins durch die verlängerten Neutronenbahnen. Also alles halb so schlimm, wie es sich am Anfang anfühlt. Ich habe jetzt schon 3mal nach mehreren Jahren für eine ganze Weile (halbes bis Jahr) aufgehört, einfach ne Zwangsentgiftung, was dem Körper gelegentlich ganz gut tut, vor allem dann, wenn die Sorten wieder zu sehr gestreckt wurden. Viel gefährlicher als Cannabis an sich dargestellt wird, sind doch diese ganzen Drecksstoffe, die zum strecken benutzt werden. Na egal, ich schweife wieder ab - insgesamt, musst du dir halt keine Sorgen machen - die einzige Nachwirkung, die grade vom Kiffen kommt, sind die temporären Paranoia :) Die sind gewöhnlich bei fast jedem aufgetreten, der lange Zeit geraucht und dann aufgehört hat - aber das ist ebenfalls logisch: Denk mal nach... der Körper war die ganze Zeit "Dauerentspannt", selbst dann, wenn du 24H nicht geraucht hast, hattest du noch THC im Blut und das THC hatte auch eine Wirkung - zumindest auf deinen Körper, wenn auch nicht die ganze Zeit auf deinen Geist. Jetzt nimmst du deinem Körper diese Vollentspannung einfach weg - Stress pur für deinen Körper, der wieder unter Normalbedingungen funktionieren muss, von einem Tag auf den nächsten. Mein Rat: Langsam aufhören ist meistens weniger anstrengend, aber erfordert auch mehr Diziplin, als rapide aufhören zu wollen, was (je nach individuellen Körper-THC-Zusammenspiel) tatsächlich auch mal schmerzhaft sein kann :) ZB, wenn man Schmerzpatient ist und THC einfach absetzt - ich merk dass immer sehr stark im Rücken und in der Hüfte - weil es bleibt nun mal ein BTM, dass seine Wirkung an schmerzenden Bereich entfaltet - was man merkt, wenn man aufhört. Psychische Dinge verhalten sich genauso: Hat man Probleme und kifft, erscheinen die Probleme weniger "Wichtig" dadurch verursachen die Probleme auch weniger Stress im Körper. Man hört auf, der Stress wirkt wieder voll auf den Körper und dieser muss sich, angeschlagen wie er ist, auch noch mit der zusätzlichen Stressbelastung zur Entgiftung herumschlagen. Glaub mir, in deinem Körper passieren gerade eine Menge natürliche Dinge, aber keine davon klang für mich "abnormal" - denn auch wenn es für dich komisch wirkt: Auch eine Panikattacke ist reine Kopfsache, die du selbst auslöst. Panikattacken kann man nur selbst auslösen, ob nun immer bewusst-aktiv oder unbewusst-passiv sei dahingestellt, aber es bleibt ein Fakt. Ich hoffe ich konnte dir deine Angst ein wenig nehmen und hoffe du bist bald durch :) genieße deine Pause/Ruhestand - tut immer wieder gut^^ Gruß, Dozaah :)

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Verwechseln übrigens die meisten Kifer, dass der "Entzug" der Mehrbedarf an Tabak ist, den der Körper verlangt, dadurch dass kein THC mehr zugeführt wird, das den Tabak verstärkt und besser durch Blut getragen hatte, außerdem für eine längere Wirkung des Nikotins durch die verlängerten Neutronenbahnen.

Ja, man erkennt den Experten auf den ersten Blick an den heftig benutzten Neutronenbahnen und an der als Entzugserscheinungen gedeuteten Paranoia und Panikattacken.

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@aXXLJ

es ist wirklich schon vieel besser geworden und ich denke auch es kommt einfach vom stress,davon habe ich im moment nämlich ausser dem aufhören noch ne ganze menge! und auch das mit den panikattacken stimmt natürlich auch, dass man sie sich in einem bestimmten grad, schon selber macht, auch wenn man in dem moment sie einfach hat,haben die eigenen gedanken dazu geführt und die eigenen gedanken befreien einen auch davon! an axxlj: auch wenn du schon 40jahre kiffst,hast du vermutlich nicht so viel gebufft wie wir und sogar wenn hast du vielleicht einfach eine konstantere psyche und machst dir womögloich über dinge wie die eigene wahrnehmung weniger gedanken,sodass es bei dir auch nicht zu solchen zuständen kommen kann, was einerseits ja gut ist, da du dagegen resistent bist aber andererseits nicht diese bereicherung erlebst, sich selber auf eine andere art definieren zu können.(wobei vll schon und es liegt an etwas ganz anderem) Ich bedanke mich auf jeden fall bei euch sehr, vor allem weil ihr nicht so etwas gechrieben habt wie psychose u.s.w. das hätte alles nur schlimmer gemacht. und ich denke diese paranoia sind eben genau der erwähnte stress,der bestimmt bei ganz vielen leuten die aufhören genau so kommt aber sich vll verschieden auswirkt.

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@Ludwigbeet

Das ist leider oft auch das Problem, wobei es am Ende NIEMALS von Ärzten auf Cannabis-Konsum zurückgeführt wurde, wenn Menschen wegen einer Psychose, die während des Konsums einen Auslöser gefunden hatte, behandelt werden mussten. Es ist nur ein Verstärker, wenn man so will, was Gefühle/Emotionen/Geist angeht. Heißt nicht, dass wenn man schon schlau ist, dass man dadurch "schlauer" wird :) Aber, man neigt bei manischen Gefühlen/Emotionen (z.B. von "schwärmen" zu "lieben"), genau wie bei depressiven Gefühlen/Emotionen (z.B. von "traurig" zu "niedergeschlagen/leer"), stets zu übertreiben, wobei auch hier Ausnahmen wieder die Regel bestätigen. Manchen haben sogar einen kompletten Umkehreffekt während des Konsums und können so manische und depressive Stimmungsschwankungen ausgleichen (zb. von "traurig" zu "fröhlich"). Aber nur bei den Wenigstens trifft dies zu, zumindest von den wirklich vielen die ich schon kennenlernen durfte. Auch in "Erfahrungsberichten" im Web treffe ich diese Beobachtung immer wieder.

Was gefährlich ist, ist dieser Irrglaube, Cannabis könnte so etwas auslösen. Grade in meiner frühen zeit, hatte ich bei "Absturzgefahr" verstärkte Paranoia - allerdings meist auch selbst ausgelöst und aus dem Alter heraus noch relativ nachvollziehbar (18 Jahre): man wollte zum Beispiel nicht, dass die Eltern wissen, dass man raucht. Aber auf "Absturzgefahr", war ich immer so paranoid, dass ich glaubte, die finden es raus. Irgendwann habe ich begriffen, dass diese "Paranoia", trotz dass sie von mir stammt, nicht von "irgend woher" kommt und so habe ich diese einfach besiegt, indem ich meinen Eltern gesagt habe, dass ich "Raucher" bin und dazu stehe. Ob es ihnen passt oder nicht. Ich war ja schon erwachsen - also riskierte ich einfach die Beziehung zu meinen Eltern, da ich damals schon wusste, dass Cannabis mir etwas gibt, dass ich einfach nicht beschreiben kann - vom inneren her. Das was andere spüren, wenn sie "wahrlich glauben", ähnelt der Verbindung, die ich zu dieser wunderbaren Pflanze, stellvertretend für Mutter Natur, empfinde. Daher hatte ich gar keine andere Wahl, als meinen Eltern dies zu sagen, denn ich war bereits auf der Welle meiner Lebenssteinstellung aufgesprungen. So verfahre ich grundsätzlich und lustiger Weise, "suche" ich in Zeiten, wo es mir mies geht, die "Absturzgefahr", um meine Ängste aus dem "Unterbewusstsein" nach vorne zu bringen, die destruktiven Gefühle/Emotionen zu verstärken, damit ich diese besser verstehe und effektiver dagegen vorgehen kann. Es klappt, mir egal, was jetzt Menschen behaupten, die mich nicht kennen - aber wer mich kennt, wird es bestätigen :) Bei positiven Emotionen/Gefühlen ist es einfacher: da kann man eine Verstärkung sicherlich sehr gut nachvollziehen. Cannabis ist nicht nur Schmerzmittelersatz für mich, welche ich wegen meiner Rückenbeschwerden regelmäßigen bräuchte, sondern hat mir viel dabei geholfen, mein inneres Gleichgewicht zu finden und sehr viel besser durchs Leben zu gehen. Ich genieße jeden Tag in meinem Leben :)

Was ich eigtl. sagen wollte: Ich kenne tatsächlich einige Fälle, wo (vor allem) Jugendliche, vorübergehend in einer Geschlossenen untergebracht wurden, weil die enorme Psychosen während des Konsums durchmachten. In fast allen Fällen, hätte "Geh schlafen und komm klar" gereicht, aber leider haben schlecht informierte Eltern (Schuld = Bildungssystem/Staat?) ihre bereits labilen Kinder in ein Krankenhaus gebracht, dort wurde derjenige, der (durch den Zwangsaufenthalt) Jugendliche noch durchgedrehter und bekam es immer mehr mit der Angst zu tun (immer noch einesteils, aber jetzt wirkt eher Adrenalin, was viel fieser ist und THC (meiner Meinung nach) überdeckt). Logische Folge: es wurde ein psychologisches Profil erstellt, es folgte (mit Einwilligung der Eltern) die vorübergehende Einweisung. Dort bekommt man dann erst mal "leichte Medikamente" - einfach mal schauen bei Patientenberichten, es gibt eine handvoll Medikamente, die bekommen alle am Anfang, scheinbar erst mal provisorisch (wirkte auf mich zumindest so) - was eine Paranoia/Psychose, meiner Meinung nach noch verschlimmert. Es wird in allen Ecken und Kanten nach "Problemen" geforscht und wie bei jedem, welch Wunder, welche gefunden :) Teufelskreis - der Typ hatte niemals "schwerwiegende" Probleme - aber erst mal drin, wird auch einiges abgearbeitet, was ihm mehr zu schaffen machte, als der "Absturztrip" xD Nicht immer gleich vom Schlimmsten ausgehen - 1-2 Tage warten und dann schauen, wie die Welt aussieht :) Sagte dir ja... "bleib cool" :)

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Wäre theoretisch Möglich, bei Entzugserscheinungen verlangt der Körper ja einen Stoff und wenn dieser Stoff erst am 2ten Tag im ausreichenden Maße abgebaut ist, könnten auch dann erst Entzugserscheinungen auftreten.

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