kochsalz wird zum ladungsträger - formel?

4 Antworten

Bereits im Kochsalz liegen Natrium- und Chlorid-Ionen vor (keine ganzen Atome, sondern Teilchen, die bereits 8 Elektronen auf der Außenschale besitzen). Sonst hättest du echte Probleme, denn ein Stoff aus Natrium-Atomen (Na) würde mit Wasser sofort zu Natronlauge (ätzend) und Wasserstoff (explosiv) reagieren. Das Chlor (Cl) würde dir die Lunge sofort für immer zerstören. In dem harmlosen Kochsalz liegen also Ionen vor, die beim Lösen in Wasser von Wasser-Teilchen umgeben werden und voneinander getrennt werden. Der Übergang vom Atom zum Ion hat also bei beiden Atomen schon lange vorher stattgefunden, als du noch gar nicht auf der Welt warst. Vielleicht hilft dir ja auch folgende Leseprobe aus einen neu erschienenen Chemie-Lesebuch für die Mittelstufe: http://books.google.be/books?id=sSKRAAAAQBAJ&pg=PA210&lpg=PA210&dq=Kochsalz+Jule+und+der+schrecken&source=bl&ots=0c_AJn87nz&sig=XI_C1hY3r-18CvzChS218KDi1yI&hl=de&sa=X&ei=JZRRUr3FGMa00QWqmIDoBg&ved=0CDAQ6AEwAA#v=onepage&q=Kochsalz%20Jule%20und%20der%20schrecken&f=false

diese "Teilchen, die 8 Elektronen auf der Außenschale haben" nennt man doch Ionen?

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@AterNex

Zusatz: Nicht alle Ionen haben 8 Elektronen auf der Außenschale, dass ist Quark. Sie haben eine stabile Außenschale. Will mal sehen, wie du Lithium 8 Außenelektronen verpassen willst, wenn es insgesamt nur 3 hat.

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NaCl --> Na+ + Cl-

Hallo. Sollst du das so hier machen:

Ox. 2Na--> 2Na(+) + 2e(-)

Red. Cl2+2e(-) --> 2Cl(-)

2Na+Cl2-->2Na(+) + 2Cl(-)

=> Chem. Formel: NaCl

lg ShD

Im Wasser liegt immer noch NaCl vor- jedoch ist es gelöst. Im NaCl sind Na+ Ionen und Cl- Ionen. Da Ionen acht Elektronen auf der Außenschale besitzen leiten sie keinen Strom mehr. Hält man jedoch Graphitelektroden (das sind so Graphitstäbe) ins Wasser und schließt einen Generator an, wird das NaCl in 2Na+ und Cl2 getrennt. Schaltet man den Generator ab und schließt einen Spanmungsmesser an, siehst du, dass Strom fließt. Die Elemente gehen wieder eine chem. Verbindung ein (dies tun sie freiwillig). Das wäre eine einfache Batterie.

Ich weiß nicht ob das bei Natriumchlorid auch funktioniert. Bei Zinkbromid klappt es genau die gleichen Gleichungen, nur halt Zink und Brom und nicht Natrium und Chlor.

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@DieChemikerin

Käse! Grad weil Ionen in der Lösung sind, also grob gesagt geladene Teilchen, welche auch noch frei beweglich sind ist es möglich Strom durch die Lösung fließen zu lassen.

Na-Ionen und Cl-Ionen gehen erst dann wieder eine Bindung ein, wenn du das Wasser auskochst und somit das Lösungsmittel entfernst. Du kannst auch alternativ die Temperatur deiner Lösung verringern und somit die Löslichkeit, wodurch wieder NaCl ausfallen würde. Bis zur Sättigungsgrenze liegen in einer gewöhnlichen Kochsalzlösung beide Ionen getrennt voneinander vor.

Nicht leitfähig ist das, was keine freien Ladungsträger hat.

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@DieChemikerin

Halbwissen ist gefährlich. Kann passieren, sollte aber nicht. Teile waren richtig, andere falsch oder total oberflächlich betrachtet.

Was du erklärt hast klingt nach Elektrolyse, sprich der Stoff wird durch anlegen einer Spannung aufgespalten. Es ist also erzwungen, damit ist dann die Rückreaktion freiwillig. Hier werden dann die aufgezwungenen Elektronen wieder abgegeben. Es fließt Strom und die Verbindung entsteht wieder. Verwendet man bei Galvanisierungen.

Große Unterschied zwischen Zinkchlorid und Natriumchlorid ist, dass Natrium in der 1. Hauptgruppe steht und Zink ein Nebengruppenelement ist. Damit sind die Reaktionen der beiden Metalle von Haus aus recht verschieden.

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