Kleingewerbe & Minijob: Was ist mit der Umsatzsteuer?

2 Antworten

Die 400 Euro sind Einkünfte aus "nicht selbstständiger Tätigkeit", haben somit mit USt nichts zu tun. Im Rahmen der Einkommensteuererklärung musst Du sie aber mit angeben.

Der Minijob oder eine andere nichtselbständige Tätigkeit hat mir der UST nichts zu tun. Die UST kannst Du Dir sparen, allerdings entgeht Dir dabei auch der Vorteil des Vorsteuerabzugs.

Das bedeutet also im Klartext bei der Lohnsteuererklärung gebe ich sowohl die Einkünfte aus dem Minijob (12x 400 Euro) als auch aus der selbsständigen Tätigkeit an (bis 7.500 Euro, nicht 17.500 oder?) Demnach müsst ich bei einer Unterschreitung der 7.500 Euro keine Stueren zahlen.

P.S Muss man Auslandsbafög versteueren?

Und die Mehwertsteuer bei der Anschaffung neuer jobrelevanter Geräte kann man nicht irgendwie zurückbekommen, oder?

Viele Grüße,

Mollrops

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Hauptjob + Minijob: Steuerberaterin von Arbeitnehmer "hat keine Ahnung" - bitte um Hilfe?

Guten Abend,

Kurz zu mir:

- ich habe einen Teilzeitjob 25 h als Hauptjob

- nebenbei bin ich selbstständig tätig (Kleinunternehmer ohne nennenswerten Verdienst)

- Habe ich nun einen Minijob angenommen

- Habe die Steuerklasse 3

Das Problem: Mein Arbeitgeber (vom Hauptjob) hat mir heute mitgeteilt, was seine Steuerberaterin IHM voller Erschrecken mitgeteilt hat: Und zwar hätte sie "die Info" bekommen bei der Lohnabrechnung, dass ich einen Nebenverdienst hätte (habe ich ja - den Minijob) und sich dadurch meine Steuerklasse von 3 auf 6 ändern würde und mein Arbeitgeber damit nun hohe/höhere Abgaben hätte (sie sagte ihm das pro Monat nun 400 Euro mehr Lohnsteuer abgezogen werden würde).

Kann mir jemand hier helfen?

Ist doch ein Minijob steuerbefreit (ich habe nur einen!)?

Kann es sein, dass die Steuerberaterin sich auf eine Mehrfachbeschäftigung eingestellt hat (wenn ja, wie kann das passieren, ist das nicht dort verzeichnet, worum es sich handelt?)? Dass sie denkt, ich habe eine 2. Teilzeitstelle? Diese würde ja mit meiner Hauptarbeit zusammengerechnet werden.

Mein Arbeitgeber war nun völlig aus dem Häuschen, weil er ja wusste, ich möchte einen Minijob suchen. Er denkt nun, weil er seiner Steuerberaterin Glauben schenkt, dass das vllt. garkein Minijob ist.

In meinem Arbeitsvertrag steht oben: "RAHMENARBEITSVERTRAG – GERINGFÜGIGE BESCHÄFTIGUNG ALS KURZFRISTIGER MINIJOB" 

Kann es sein, dass mich der neue Arbeitgeber (noch) nicht bei der Minijobzentrale gemeldet hat? Oder hat die Steuerberaterin nicht richtig geschaut? 

Muss/kann ich meinem Arbeitgeber jetzt eine Kopie von meinem Vertrag schicken, worin ja klar steht, dass es ein Minijob ist?

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