Kirchensteuer wurde vom Arbeitgeber falsch eingetragen wie kriege ich das Geld zurück?

3 Antworten

Das Finanzamt zieht die Kirchensteuer nur ein und leitet sie nach der Einbehaltung einer kleinen Bearbeitungsgebühr an die zuständige Kirchenverwaltung weiter. Deshalb steht in den Rechtsbehelfsbelehrungen auch, dass gegen die Festsetzung der Kirchensteuer der Widerspruch gegeben ist und nicht der Einspruch. Du kannst aber etwas versuchen: Schicke Kopien Deiner Steuerbescheide an die für Dich zuständige Diezöse und versuche, dort aus Billigkeitsgründen eine Erstattung der Kirchensteuer zu erreichen.

In welchem Bundesland bist Du? In BaWü steht zur Kirchensteuer gar nichts extra auf dem Bescheid.

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@Meandor

Ich kenne Steuerbescheide aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Niedersachsen. In allen diesen Ländern wird die Festsetzung der Einkommensteuer, der Kirchensteuer mit Bezeichnung der Kirche und der Solidaritätszuschlag auf der ersten Seite getrennt dargestellt. Darüber steht:"Bescheid über die Festsetzung (Jahr) über Einkommensteuer, Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag". Steht das bei Dir nicht? Was für Angaben stehen denn auf der elektronischen Steuerbescheinigung? Ist da Kirchensteuer ausgewiesen?

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@AmiraBlue

Und was steht oben: Bescheid (Jahr) über Einkommensteuer, Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag oder fehlt die Kirchensteuer?

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@Meandor

Ich weiß, dass in Bayern Kirchensteuerbescheide von den Kirchenämtern erstellt werden. Ist das in BaWü möglicherweise ebenso? Aus diesem Bundesland hatte ich keine Mandanten.

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Klar kann das Finanzamt das Geld behalten. Du bekommst doch einen Bescheid zurück. In diesem steht, daß du Kirchensteuer bezahlt hast und in welcher Höhe. Warum hast du dem nicht all die Jahre widersprochen? Und wieso ist das dem Steuerberater denn nicht aufgefallen? Der hatte doch plötzlich ein Jahr mit Kirchensteuer zu bearbeiten. Hat er nicht gefragt wieso du jetzt katolisch bist?

nein ihm konnte es nicht auffallen, weil es ja von Anfang an da stand. schon bei meiner ersten steuererklärung. mein arbeitgeber hat mich nach der ausbildung übernommen und es falsch eingetragen. und darum stand es da jahr für jahr. daher auch die hohe summe.

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Die Einkommensteuer-Erklärung hat zwar Dein Freund ausgefüllt, Du hast sie allerdings unterschrieben. Alles das, was Du unterschreibst, sollte von Dir auf Richtigkeit überprüft worden sein.

Dem Finanzamt kannst du nun kein schuldhaftes Verhalten vorwerfen. Sie haben Deine Angaben für wahr gehalten und danach die Einkommensteuer berechnet.

Ist Dein Freund ein echter Steuerberater und verdient er auch als Steuerberater sein Geld?

Echte Steuerberater, die diesen Beruf erlernt haben, kann man verklagen, wenn sie falsche Eintragungen in die Formulare machten. Sie sind dann auch dafür verantwortlich, wenn sie falsche Eintragungen in Formulare ihrer Klienten machten.

ja ich habe es unterschrieben ohne wirklich durchzugehen. und er ist ein ausgelernter steuerberater, aber das mit dem verklagen ist sehr interessant. denn wie es sich rausgestellt hat, wurde es von dem steuerberater meines chefs falsch eingetragen, seine aussage war - er habe sich verguckt.

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:)

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Finanzamt - Steuererklärung?

Hallo liebe Community,

ich habe leider ein Problem mit dem Finanzamt.

Meine Steuerhilfe hat meine Lohnsteuererkläung beim Finanzamt eingereicht und seit März 2017 hängen meine Unterlagen dort fest. Das Amt will meinen Beruf als Außendienstler nicht annerkennen.

Ich habe selbst von meinem Arbeitgeber, wo ich seit 2011 beschäftigt bin, eine Bescheinigung eingereicht, dass ich vollzeit im Außendienst bin, weder ein eigenes Büro in der Verwaltung habe noch Homeoffice.

Dennoch weigert sich das Finanzamt. Die wollen von meinem Arbeitgeber eine Bescheinigung wo drin steht, dass ich 8 Stunden täglich im Außendienst bin. Mein Arbeitegber allerdings will mir diesen nicht austellen, da bei uns die sogenannte "Vertrauensarbeitszeit" gilt.

Hat jemand ne idee was ich da machen kann? Oder wo der Fehler ist?

Ich danke euch!

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Arbeitgeber hat Falsche Steuerklasse und Kirchensteuer angegeben! Was nun?

Mein Arbeitgeber (Kaufland, Teilzeit) hat fälschlicher weise die falsche Steuerklasse angegeben und mir die Kirchensteuer aufgedrückt, obwohl ich keiner Konfession angehöre. Anstatt der Steuerklasse 1 stecke ich nun in Steuerklasse 6 und ich bin evangelisch, angeblich. Fragt nicht wie man so blöd sein kann das zu verwechseln. Was mache ich jetzt, wer gibt mir mein Geld? Der Staat oder mein Arbeitgeber?

Kann man das jetzt noch ändern?

LG

Soner

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Nachweispflicht zweckgebundene Vereinsspende

Ich habe folgende Frage:

Ein Unternehmen möchte einen Jugendlichen sportlich fördern und ihm einen Betrag x zur Verfügung stellen.

Um den Betrag steuerlich absetzbar zu machen, möchte das Unternehmen das Geld an den Verein des Jugendlichen als zweckgebundene Spende zahlen und der Verein leitet das Geld dann an den Jugendilchen weiter.

Soweit ich das im Internet richtig recherchiert habe, ist soweit alles steuerlich in Ordnung. (Bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege)

Meine Frage ist: Muss der Jugendliche (bzw. sein gesetzlicher Vertreter) dem Verein schriftlich bestätigen, daß das Geld zu 100 % in die sportliche Entwicklung des Jugendlichen fließt damit es keine Probleme mit dem Finanzamt gibt oder reicht eine "einfache" Quittung über den Empfang des Geldes?

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Muss ich das Finanzamt informieren?

Guten Tag,

heute war ich beim Amtsgericht, um von der katholischen Kirche auszutreten. Dort sagte man mir, dass ich noch Arbeitgeber und Finanzamt über den Austritt informieren müsse. Da ich zurzeit arbeitssuchend bin, kann ich natürlich keinen Arbeitgeber informieren. Nun ist meine Frage, ob ich trotzdem das Finanzamt darüber informieren muss. Ich habe vorher noch nicht gearbeitet, da ich erst letztes Jahr mein Abitur gemacht habe. Habe deswegen auch noch nie Steuern gezahlt oder irgendetwas mit dem Finanzamt zu tun gehabt. Erfolgt die Änderung also automatisch, sobald ich einen Job finde und Steuern zahle, oder muss ich jetzt trotzdem das Finanzamt informieren? Und falls ja, welche Unterlagen brauche ich dafür?

Bitte nur Antworten von Leuten, die es wirklich wissen.

Mfg

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Arbeitgeber hat Kirchensteuer "vergessen". Wer haftet?

Hallo! ich habe folgendes Problem: Mir ist jetzt erst bei Durchsicht meiner Gehaltsunterlagen aufgefallen, dass mein Arbeitgeber von Anfang an (arbeite dort seit 7 Monaten) keine Kirchensteuer eingetragen und somit auch nicht ans das Finanzamt abgeführt hat. Das Feld für Kirchensteuer ist auf meinen Abrechnungen leer. Auf der Steuerkarte ist meine Religion aber richtig eingetragen.

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Taufe - Kirchensteuer - Finanzamt

Hallo,

wenn man als Erwachsener getauft wird,

  • meldet die Kirche das selbst dem Finanzamt oder

  • muss ich die Taufe/ Konfession selbst an Finanzamt melden?

  • Muss ich den Arbeitgeber selbst informieren?

  • Beginnt die Steuerpflicht (Kirchensteuer) wirklich erst ab der Taufe oder wird man irgendwie rückwirkend "besteuert"?

Diese Frage wurde so ähnlich hier schon mal gestellt, aber nicht wirklich beantwortet.

http://www.gutefrage.net/frage/erwachsenen-taufe-kirchensteuer

**Es geht mir bitte nicht um Sinn oder Unsinn der Kirchensteuer, des Glaubens oder das Verhältnis von Staat und Kirche. **

Vielen Dank.

Kai

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