Kindesvater Jahrelang untergetaucht, Strafanzeige Stellen, da er keinen Unterhalt zahlt?

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Eine Strafanzeige wegen "Unterhaltspflichtverletzung" führt dazu, daß gegen den Betroffenen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird. Wenn er in der Lage ist, Unterhalt zu zahlen und dies nicht tut, macht er sich strafbar und kann dann bestraft werden. Das Verfahren kann sowohl mit einer Einstellung nach § 170 II oder § 153 StPO enden (wenn er gar nicht schuldig ist oder es beispielsweise nur um ein paar Euros geht, die er hätte zahlen können), es kann aber auch zu einer Geldstrafe oder sogar eine Freiheitsstrafe zur Bewährung kommen - je nachdem, wie lange er schuldhaft keinen Unterhalt gezahlt hat und wie hoch der Unterhalt gewesen wäre, den er hätte zahlen müssen.

Die gerichtliche Bestrafung führt dazu, daß er vom Staat bestraft wird, weil er eine Straftat begangen hat. Das bringt aber dem Unterhaltsgläubiger keinerlei Vorteile. Es fand nur eine Bestrafung wegen einer Straftat statt - nicht mehr und nicht weniger. Das einzige, was passieren KANN ist, daß er (das geht auch mit Strafbefehl) zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt wird und ihm als Bewährungsauflage gemacht wird, in Zukunft regelmäßig Unterhalt zu zahlen. DAS kann dann natürlich die Motivation, das auch tatsächlich zu tun, deutlich steigern.

Auf rückständige Unterhaltsforderungen hat das Verfahren ganz sicher keinen Einfluß.

Mal abgesehen davon, das der Kerl einfach nur dämlich ist (ich geh doch nicht zurück nach Merkelland, wenn ich diese Knechtschaftstabelle aus Düsseldorf durch erfolgreiche Flucht ausgehebelt hab!), es fasziniert mich viel mehr, wie geldgeil ihr Frauen schon wieder sein könnt. Also ich für meinen Teil hab das, oh du schönes Eigenlob, ideal eingefädelt und lach jeden Tag auf´s Neue über meine geldgeile Exfrau. Zurück nach D? Never!

gehe zum ja beantrage beistand,anwalt wäre da sicher auch ne möglichkeit und ein polizeiliche anzeige kann ich dir aus eigener erfahrung nur nahe legen,da ich dies mit dem kindsvater ebenfalls durchhabe. erst als die polizei ihn vorgeladen hatte und er nun monatlich den gezahlten unterhalt der staatsanwaltschaft belegen muß zahlt er pünktlich.traurig aber wahr

Bestattungskosten geschiedener, nicht mehr unterhaltspflichtiger Ehegatten

Mein Bruder wurde von seiner Ex-Frau vor 4 Jahren rechtskräftig geschieden. Die beiden haben einen gemeinsamen Sohn (12 Jahre). Die Ex-Frau ist jetzt verstorben. Mein Bruder war gegenüber seiner Ex-Frau nicht mehr unterhaltspflichtig vor deren Tod, nur gegenüber dem Kind. Die Familie der Ex-Frau hat die Beerdigung in die Wege geleitet. Sie haben es seinerzeit versäumt, die Lebensversicherung der Ex-Frau auf den Namen des Sohnes umzuschreiben. Bezugsberechtigt ist aber mein Bruder. Der Sohn lebt jetzt bei meinem Bruder. Die Ex- Familie verlangt von meinem Bruder die Übernahme der Bestattungskosten. In der Ex-Familie lebt noch auch noch die Mutter der Verstorbenen. Frage: Muss mein Bruder überhaupt für die Bestattungskosten aufkommen, obwohl er nicht mehr unterhaltspflichtig gegenüber seiner Frau war? Oder geht es hier um das Erbe seines Sohnes? Sollte man dann nicht eher das Erbe ausschlagen? Die Ex-Familie hat meinen Bruder jahrelang geärgert (Lohnpfändungen, Arbeitsstelle deshalb verloren, Gerichtsvollzieher etc.). Beide Familien lebten deshalb von Hartz IV. Die Lebensversicherung möchte mein Bruder gerne für seinen Sohn in Anspruch nehmen, da dieser jahrelang nichts haben durfte. Jetzt hat mein Bruder zum Glück wieder Arbeit.

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Guten Tag!

Ich lebe mit einer Frau zusammen die mitten im Trennungsjahr steckt und mit ihrem noch ehemann 2 kinder hat. Sie ist bei mir eingezogen und gemeldet. Ihr Anwalt , welcher sie in der ehesache betreut sagte zu ihr, dass ihr Ehemann in jedem Fall unterhaltspflichtig den Kindern gegenüber ist, aber ihr gegenüber nicht, da sie ja bei mir lebt

ok schön und gut. das trennungsjahr ist nun im september rum, seit letzten november wohnt sie bei mir. Er zahlt keinen Unterhalt seit diesem Zeitraum. Ihr Anwalt riet ihr damals als er die sache annahm zur Unterhaltsvorschusskasse zu gehen. Dieses tat sie heute.

Nun stelle ich mir die Frage ob er zahlen muss. Ich verdiene nicht viel und meine freundin ist ebenfalls gering verdienerin.

wie läuft das jetzt ab wenn sie beide das sorgerecht haben, die kinder 50/50 / alle zwei tage und jedes zweite wochenende) bei ihm bzw bei uns sind??

vielen dank im vorraus

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Unterhalt Volljährige was für Rechte?

Hallo ihr Lieben, folgendes ist der Sachverhalt:

Stieftochter, macht freiwilliges soziales Jahr ohne Einkommen (Kindesvater muss weiter Unterhalt zahlen), ist seit einiger Zeit volljährig, lebt noch bei Kindesmutter, die Hartz 4 empfängt. Die Kindesmutter erhält monatlich vollen Kindesunterhalt vom Kindesvater.

Jetzt heißt es nach der Volljährigkeit des Kindes durch die Kindesmutter, die Tochter habe lediglich einen Anspruch auf eine Summe i.H.v. 50 Euro vom Kindesunterhalt, weil alles mögliche von dem Kindesunterhalt abgezogen werden müsse, wie z.B. 1/3 der (vollen) Miete, Telefon, Haftpflicht usw. Das Kindergeld müsse die Kindesmutter nicht beachten, da dieses Geld ihr zustehe.

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Lieben Dank für eure Antworten

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Auskunftspflicht Partnerin / Unterhaltsvorschusskasse?

Angaben zur Partnerin Pflicht ( nicht Verheiratet) Hallo, ich habe 1Tochter 11J die bei Ihrer Mutter lebt, ich selbst Wohne mit meiner neuen Partnerin ( keine Ehe ) und einem gemeinsamen 1Jährigem Sohn zusammen, ich habe heute Post vom JA erhalten das ich meine Einkünfte offen legen soll zur Unterhaltsberechnung / Unterhaltsvorschusskasse u.a. wird dort auch gefragt welche Personen im Haushalt leben und was meine Partnerin verdient? Muss ich diese Angaben machen? Es geht doch um meine Wirtschaftlichen Verhältnisse.. nicht um die meiner Partnerin die ja auch nichts mit dem Unterhalt meiner Tochter zu tun hat. ich konnte bisher keinen Mindestunterhalt an meine Tochter zahlen ( zw. Mangelfall ) Dazu bin ich auch noch in einer Privatinsolvenz seid 2014

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Kindesunterhalt kürzen bei eheähnlicher Gemeinschaft

Hallo! Meine Partnerin hat eine 14 järige Tochter, die in Ihrem Haushalt lebt und einen fast 18 jährigen Sohn, der mit dem 18. Geburtstag offiziell ausziehen wird. Da es zu Unregelmäßigkeiten beim Kindesunterhalt vom Vater kam, hatte Sie sich Rat beim Jugendamt geholt. Das Jugendamt hat nun den Vater angeschrieben und Einkommensnachweise gefordert. Daraufhin kamen böse Nachrichten vom Kindesvater, das wir uns warm anziehen sollten. Wir würde ja schon lange Zeit in einem eheähnlichen Verhältnis leben....!!!??? Der Vater hatte in den vergangenen Jahre immer in den Ferien den Unterhalt selbstständig gekürzt. Währen der Ausbildung des Sohnes ( 3 Monate) , die er dann abgebrochen hatte, hat der Vater den Unterhalt voll weiter gezahlt, dann aber festgestellt, das es doch zuviel war und den laufenden Unterhalt dann einfach ohne ankündigung um 120 Euro monatlich gekürzt. Sie bekommt keinen Unterhalt und geht arbeiten. (1000 Euro Brutto) Was bitte habe ich mit dem Kindesunterhalt von Kindern aus deren Ehe zutun? Kann der Vater auf Grund dessen den Unterhalt kürzen, weil ich mich großen teils in der Wohnung meiner Freundin aufhalte? Dazu muss ich sagen, habe ich ein eigenes Haus und bin auch an anderer Adresse gemeldet!

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