Kind zur Adoption freigeben und später das Kind wiederhaben!? GEHT DAS?....

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Nein, das ist nicht möglich. Was allerdings machbar ist, ist das die leibliche Mutter trotzdem Kontakt zum Kind hat - da müssen aber die Adoptiveltern einverstanden sein oder das Kind selbst muss alt genug sein.

Ist man ungewollt schwanger und entscheidet sich dafür das Kind auszutragen muss man es nicht zwangsläufig zur Adoption freigeben. Es ist genauso gut möglich das Kind für eine gewisse Zeit in einer Pflegefamilie zu geben. Dann kann man es später zurückholen.

Eine Adoption ist nicht umkehrbar. Das Kind wird zum Familienmitglied der neuen Familie. Es ist Kind, Geschwister, Nichte, Neffe, Enkelkind der neuen Familie. Ob ein Kontakt zur leiblichen Mutter hergestellt wird ist nicht sicher. Die Einwilligung der Eltern zur Adoption kann erst 8 Wochen nach der Geburt erteilt werden, um Kurzschlusshandlungen zu verhindern.

Mit 16 kann das Kind die Akten beim Standesamt einsehen und seine leiblichen Eltern erfahren. Vorher geht alles, wenn überhaupt, nur über das Jugendamt.

Grundsätzlich ist es in Deutschland in unserer Zeit nicht mehr zwangsläufig, dass minderjährige Mütter ihre Kinder weggeben müssen. Es gibt Betreuungsmöglichkeiten (Mutter-Kind-Häuser usw.). Beratungsstellen helfen einem gerne dabei, eine Lösung zu finden, das Kind zu behalten oder vorübergehend in Pflege zu geben.

In 99,9 % der Fälle geht es nicht eine Adotion rückgängig zumachen. Bei den 0,1 % spielen die Umstände wie es zur Freigabe gekommen ist ( Wurde die Mutter z.B. unter Druck gesetzt so das sie um das Leben des Kindes und ihrem eigenen fürchten mußte ) und an erster Stelle um das Wohl des Kindes an. Aber wie gesagt es wäre eine absolute Ausnahme, eher würde das Kind in eine Pflegefamilie kommen wenn es bei der Adoptionsfamilie Probleme geben würde.

Kennt jemand die Seelischen Folgen einer Adoption? & gibt es Fachmännische Beratung - Hilfe diesbezüglich ?

Kurz zur Person (heute 19.): Als Säugling misshandelt, Verwahrlost und schwer Unterernährt. Erstes mal mit 5 Wochen im Krankenhaus, Diagnose : Verwahrlosung und schwerste Unterernährung. Daraufhin wurde das Jugendamt informiert. Einen Monat später - Einlieferung ins Krankenhaus. Dieses mal hieß es, Akute Bronchitis, Akute Rotavierusenteritis, Z.n. Kindesvernachlässigung mit schwerster Unterernährung. ( Was ich erst mit 18 durch die Ärztlichen Unterlagen erfahren habe war, dass laut einem Brief, zwischen Doktor und Jugendamt, darauf hingewiesen wurde das die Leibliche Mutter nur 1 mal während dem gesammten Aufenthalt des Kindes im Krankenhaus erschien - sich jedoch nicht sonderlich für das Kind interessierte und überfordert schien!) 2 Monate später die Entlassung in ein Mutter-Kind Heim. Mit 1 1/2 Jahren kam die Adoption in eine unfassbar Warmherzige Familie. (zu den Eltern, später wurde die 3 Jahre jüngere Schwester auch Adoptiert) Von Anfang an lagen die Karten offen, wir wussten das wir Adoptiert sind und da wir noch weiter leibliche Geschwister haben (auch von andern tollen Menschen adoptiert), trafen sich alle einmal im Jahr - inklusive Leibliche Mutter! Diese starb vor 2 Jahren und meine Familie war die einzige auf der Beerdigung. Meine Frage bezieht sich, wie oben stehend, auf Tipps und Adressen/ Links für eine Fachmännische Beratung/ Hilfe. Die ganze Angelegenheit ist nämlich um einiges komplizierter und raubt mir Unmengen an Kraft und Energie. Vielleicht kennt sich jemand mit ähnlichen Situation aus oder kennt die üblichen "Folgen" einer Adoption? MfG.

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