Kind von neuem Mann trotz das man verheiratet ist

13 Antworten

Wenn du zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes noch verheiratet bist, wird das Kind als eheliches (also von deinem Ehemann gezeugt) eingestuft. Nach der Geburt des Kindes kann über einen Anwalt oder dem Jugendamt ein Vaterfeststellungstest bei Gericht beantragt werden. Der leibliche Vater sollte gleich nach der Kindsgeburt aber von der Mutter angegeben werden.

Also du muss noch nicht mal ein Vaterschafsanfechtungsverfahren beim Amtsgericht einleiten. Für dich gibt es die Möglichkeit der qualifizierten Vaterschaftsanerkennung nach § 1599 Abs. 2 BGB. Voraussetzung ist aber, dass der Scheidungsantrag vor Geburt des Kindes beim Amtsgericht anhängig (eingegangen) sein muss. Davon gehe ich aus, wenn du schreibst du lebst in Scheidung. Dein Lebensgefährte macht die Vaterschaftsanerkennung, du stimmst zu, dein Ehemann muss auch der Vaterschaftsanerkennung zustimmen. Kommt das Kind zur Welt, wird erstmal dein Ehemann als Vater eingetragen und es bekommt auch den Ehenamen. Wird dann aber die Scheidung rechtskräftig, so wird dann kraft Gesetzes der Ehemann als Vater ausgetragen und der leibliche Vater eingetragen. Namensrechtlich ist es dann etwas komplizierter. Willst du nach der Scheidung deinen Geburtsnamen wieder annehmen? Wenn ja, dann folgendes: Du stellt einen Antrag für das Kind auf "Erwerb des Familiennamens der Mutter". D.h., dass der Name des Kindes sich nicht mehr von einem Ehenamen ableitet, sondern vom Familiennamen der Mutter, der zwar immer noch vom Ehemann stammt, aber hier geht es um die Qualität des Namens. Nimmst du dann deinen Geburtsnamen wieder an, so erstreckt sich diese Namensänderung automatisch auf den Familiennamen des Kindes, da sich sein Name von deinem Familiennamen ableitet und nicht von dem Ehenamen der "Eltern". Wenn du dann noch möchtest, dass das Kind den Namen des Vaters erhält, macht ihr eine Namenserteilung. Besteht aber gemeinsames Sorgerecht, macht ihr eine Neubestimmung des Geburtsnamens des Kindes nach begründung der gemeinsamen Sorge. Gehe einfach zum Standesamt. Die wissen das :)

wie bei jeden vater muss der echte vater die vaterschafz anerkennen. da du in scheidung lebst und ein getrennten haushalt führst hat dein noch ehemann natürlich kein recht auf das kind. ja dein kind kann den nachnamen des vaters annehmen, allerdings nur wenn du also mutter damit einverstanden ist.

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Da fällt mir aber gerade ein.. Muss ein Ehemann die Vaterschaft überhaupt noch anerkennen? Ich bin mir nicht sicher, aber war da nicht was?

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@phoinic

ja ich glaube schon, außer es ist ehevertraglich anders geregelt

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§ 1592 Nr.1 BGB !!!! Das Ganze hat mit getrennten Haushalten etc. überhaupt nichts zu tun. Wer zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter des Kindes verheiratet ist, ist der rechtliche Vater mit allen Konsequenzen! Opfer dieses veralteten, realitätsfernen Paragraphen, sprich Kuckuckskinder und Kuckucksväter, haben sich auf facebook in der Gruppe "Solidarität für Kuckuckskind und Kuckucksvater" vernetzt und wir bloggen unter www.kuckucksvater.wordpress.com zu dieser Thematik. Für junge Männer lohnt es sich informiert zu sein, denn die Kindesunterschieberinnen-Falle kann emotional und finanziell zur Katastrophe werden. Die zahlreichen Betroffenenberichte im Blog sprechen da eine eindeutige Sprache.

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