KFZ Versicherung, falsche Angabe Jahreskilometer, schlimm?

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9 Antworten

Zunächst mal die gute Nachricht. Durch diese Falschangabe verlierst du deinen Versicherungsschutz im Bereich der Haftpflichtvericherung nicht.

Allerdings kann die Versicherung das durchaus herausfinden. Zum Einen ist es üblich, dass der Kilometerstand bei Versicherungsabschluss abgefragt wird. Weiter werden die km-Stände bei jedem Schadensereignis abgefragt.

Besonders problematisch wird das, wenn deine Laufleistung extrem vom angegebenen Wert abweicht. Dann könnte dir Betrug vorgeworfen werden, was bis zu einer Verweigerung der Kaskodeckung und zu Regressforderungen der Haftpflicht führen kann.

Dass du im Fall der Endtdeckung die vorenthaltenen Beiträge zuz. Bearbeitungsentgelten und einer etwaigen Vertragsstrafe (steht in deinem Vertrag) nachzahlen musst, versteht sich ja von selbst.

v0lld3pp 26.09.2016, 12:19

ich musste bei vertragsabschluss wirklich keinen km-stand angeben

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Interesierter 26.09.2016, 12:28
@v0lld3pp

Das mag sein. Die Versicherung könnte im Schadensfall auch deinen Kaufvertrag als Eigentumsnachweis fordern.

Steht die km-Angabe im Kaufvertrag, hast du an der Stelle auch schon wieder die A-Karte gezogen.

Deine Fragestellung und auch deine Nachfrage zeigen mir, dass du es auf eine vorsätzliche Täuschung, also auf "BETRUG" anlegst.

Nun, es ist deine Entscheidung, was du tun willst. Ich kann dir dazu nur die Folgen aufzeigen. Diese können bis zu einem Strafverfahren und einer Verurteilung gehen. Damit wärst du dann vorbestraft. Ich kann das nicht gutheissen und rate dir daher dringend davon ab.

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... wenn denn die auf solche Angaben verzichten, höre ich von VW und Opel, dann wird auch keine Laufleistung vereinbart. Warum auch?

da ich bei vertragsabschluss keine informationen über den aktuellen kilometerstand abgeben musste

Bei den Versicherungsverträgen wird aber immer der jeweilige KM-Stand eingetragen. Und bei einem Schadensereignis kann der Versicherer feststellen, ob der Kunde seiner Meldepflicht nachgekommen ist. Denn wenn die jährlich angegebene KM_Leistung überschritten wird, ist der VN in der Pflicht dies mitzuteilen.

v0lld3pp 26.09.2016, 12:20

ich musste wirklich keinen km-stand bei vertragsabschluss angeben

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flareb 26.09.2016, 13:30
@v0lld3pp

Dazu die Kopie des Antrages und die Police ansehen.

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Ich habe neulich um 10.000 km Jahresstrecke nachgelöst, weil ich dieses Jahr über 20.000 komme. Das kostet mich für das Jahr etwa 11 € extra. Dafür würde ich kein Risiko eingehen.

Im Schadensfall wird der Versicherung immer der aktuelle km-Stand mitgeteilt! Dann ist die Versicherung berechtigt rückwirkend Deinen Beitrag zu erhöhen! Um Dir dieses zu ersparen, würde ich baldmöglichst den tatsächlichen km-Stand und die voraussichtliche jährliche Fahrleistung mitteilen. Stellst du dann fest, dass doch weniger km gefahren werden, kannst Du dieses ebenfalls der Versicherung mitteilen und der Beitrag wird entsprechend angepasst!

solange Du keinen Unfall baust, hat es für Dich keine Nachteile. ich würde aber trotzdem die Mehr-Kilometer der versicherung mitteilen, dann bist Du auf der sicheren Seite. Und Du hast ganz sicher beim Versicherungsabschluss den Km-Stand angeben müssen.

v0lld3pp 26.09.2016, 12:18

ne, musste ich nicht

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gerd1011 26.09.2016, 12:31
@v0lld3pp

unwarscheinlich, aber bei welcher Versicherung bist Du denn? Und gibt es da eine Kilometerbegrenzung überhaupt?

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Klar kann das nachgewiesen werden. Bei einem kleineren Unfall musst du die Laufleistung in die Schadensmeldung eintragen. Es kommt halt auch auf die Versicherung an, wie kulant die dann sind...

Bei einem Unfall wenn die Haftpflichtversicherung in Anspruch genommen wird, wirst Du nach dem aktuellen km-Stand gefragt. So prüfen die das nach.
Schlimm ist das aber nicht.

Bei Werkstatt besuchen oder Tüvuntersuchungen werden ja auch die Kilometer festgehalten.

Wenn es zum Streit kommt, trägst du bestimmt die Beweislast.

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