Kellerraum als Wohnfläche genutzt, aber falsch deklariert. Folgen?

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4 Antworten

Wenn ich den Fragesteller richtig verstehe, dann geht es ihm weniger darum, ob das hat ausgebaut werden dürfen, sondern mehr, dass die Kosten richtig verteilt werden.
Und das der Nachbar die Kellerräume allein nutzt, also keine Gemeinschaftsräume sind, dann muss die Fläche auf ihn angerechnet werden. Das ist ganz klar.

Konsequenz: Du widersprichst der Kostenabrechnung und verlangst Korrektur. So lang bezahlst Du auch nichts nach was in der Abrechnung gefordert wird.

Du schreibst, es gibt keinen Verwalter. Aber irgend wer muss doch die Abrechnung erstellt haben, bzw. die Erstellung beauftragt haben, das Hausgeld verwalten etc. Wie läuft das?

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Die Kellerdecke ist eigentlich Gemeinschaftseigentum, da hat niemand dran rumzuarbeiten ohne  Beschluss  - Aufforderung (auch durch einzelne einzelnen Eigentümer möglich) zum Rückbau ist angesagt!

Wenn nicht, dann Klage - Habe hier selbst so einen Fall gehabt, Toilette im Erdgeschoss versetzt, das Abflussrohr ohne Umlaufbeschluss einfach durch die Kellerdecke an anderer Stelle angeschlossen.

Ende der Geschichte - ordentlicher Umlaufbeschluss nachgeholt, alle Kosten und evtl, späteren Unkosten wegen dem Umbau gehe zu Lasten des Verursachers (der war froh, das nicht zurückbauen zu müssen.)

Ach ja - statisches Gutachten der Unbedenklichkeit natürlich auch noch nachreichen müssen, dürfte bei euch auch fehlen..

Oder -  die zweite Variante:

Die Heizkostenabrechnung / Umlagenberechnung bezieht sich (wenn Ihr keine andere Gemeinschaftsordnung habt)  auf alle beheizten/bewohnten Räume, das sollte irgendwo schriftlich  festgehalten sein - da sollte der Keller also dann auch mit auftauchen, das muss nur dem Abrechnungsunternehmen mitgeteilt werden, damit die die Umlage richtig ausrechnen.

Wenn Ihm die Abrechnung im Jahr danach nicht passt, kann er ja dagegen stimmen, wenn bei der ETV darüber abgestimmt wird - es sollten sich nach deiner Schilderung noch genug Eigentümer finden, die die Abrechnung durchwinken...

Wenn Ihm nicht passt, muss er den Beschluss anfechten und dann muss er klagen..

Auf alle Fälle nicht zulange warten, sonst heist es  "zu lange gedultet" und er muss es nicht mehr auf seine Kosten zurückbauen, sondern nur noch den Rückbau "dulden" (Sprich "mit"- zahlen)

Eine anfrage bei der Stadt, ob dieser "Schwarzbau" zum Nachteil der Stadt zulässig sei dürfte auch dazu beitragen, dass er angeschrieben wird und sich der Stadt gegenüber zu erklären hat...

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Kommentar von kkurz
04.10.2016, 23:57

Der Umbau wurde schon vor längerer Zeit durchgeführt, bevor wir eine Wohneinheit erworben haben. Da gibt es leider nichts mehr anzufechten, das Ding ist durch.

Allerdings muss er dann doch auch für die Kosten (eben als Wohnraum) aufkommen.

Nur wie setzen wir das durch wenn er sich weigert und gegenüber der Stadt behauptet es handle sich um Kellerräume? Nur per Anwalt?

Einen eigenen Heizungszähler für seine Kellerräume ist schon vorhanden.

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Kommentar von kkurz
05.10.2016, 00:08

Da die Räume laut Teilungserklärung Kellerräume sind...

Stadt/Ordnungsamt/Bauamt informieren? Denke sonst gibt es keine Lösung.

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Ein Nachbar  der kein Eigentümer ist darf so einfach das nicht ausbauen selbst als Eigentümer mus er Eine baugenemiegung haben  am besten ist ihr wendet euch ans Ordnungsamt und dann fragt ihr beim bauamt  nach..Also informiert ei8nfach das ordnungsamt.

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Kommentar von kkurz
04.10.2016, 23:51

Der Nachbar ist Eigentümer seiner Wohneinheit. Ihm gehörte das komplette Haus, als der Umbau der Kellerräume erfolgte.  Daher war keine Einwilligung notwendig.

Danach wurden 2 Wohneinheiten verkauft, eine Nutzungsänderung wurde aber nie beantragt.

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Kommentar von kkurz
05.10.2016, 00:02

Laut Teilungserklärung gehören diese Kellerräume (so steht es drin) zu seinem Sondereigentum.

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Da ist was Wahres dran ! Zumindest muss die Berechnungsgrundlage geändert werden; Angelegenheit des Eigentümers oder Verwalters.

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Kommentar von kkurz
04.10.2016, 23:45

Leider gibt es keinen Verwalter, das ist das Problem...

Ist die Stadt denn bei so etwas einsichtig, wenn sich die anderen Nachbarn beschweren? Selbst wenn sich der betroffene Nachbar weigert diese Räume als Wohnfläche anzuerkennen?

Die restlichen Eigentümer sind sich jedenfalls einig, dass es 100% zur Wohnfläche zählen muss.

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