Kein Rezept mehr vom Augenarzt?

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11 Antworten

Ja, es stimmt, die Augenärzte werden im Regelfall keine gründlichen Refraktionen durchführen. Das liegt an der Gesundheitsreform durch unsere lieben Politiker. Der Augenarzt kann pro Quartal pro Patient eine Fixsumme (Fallpauschale) mit der Krankenkasse abrechnen. Diese variiert von Bundesland zu Bundesland und liegt zwischen 17.- und 25.- (grob) . Dafür kann ein Arzt mit seinem großen Kostenapparat sich nicht lange mit einem Patienten aufhalten. In der Regel muss ein Augenarzt pro Tag ca 100 - 120 Patienten durchschleusen, da bleiben knapp 3 Minuten für einen Patienten. Andere Vorsorgeuntersuchungen sind ebenfalls aus dem Leistungskatalog herausgenommen worden (IGEL-Leistungen). Darum werden diese Untersuchungen privat bezahlt. Erst, wenn eine Erkrankung vorliegt, dann zahlt die Kasse. Darum: Refraktion (Sehtest) gleich beim Optiker Deiner Wahl durchführen lassen. Sollte er feststellen, dass irgendetwas nicht stimmt (und das kann er feststellen, auch wenn er keine Diagnosen stellen darf und wird), wird er einen Augenarztbesuch empfehlen.

Bei Fielmann ist der Sehtest kostenlos,und meine Erfahrung ist das die beim Optiker genauer sind als beim Augenarxt,ich habe da schon schlechte Erfahrungen gemacht,einmal wurde die Brille nach den Angaben des Augenarztes gemacht,und die Brillengläser mussten neu gemacht werden weil alles falsch gewesen ist,auch ein weiterer späterer Bericht eines anderen Augenarztes war völlig falsch,nur ich habe da vorsichtshalber bei Fielmann einen neuen Test machen lassen.Ich musste bei Fielmann nichts für die neuen Gläser bezahlen,und schon durch die dauer des Sehtestes habe ich gemerkt das die dort viel genauer und feiner Testen,ich kann Fielmann nur empfehlen,nur die Brillenversicherungen die sie einem anbieten lohnen sich nur bei teuren Brillen.

...die Sehteste sind bei den Optikern grundsätzlich kostenlos, nicht nur bei Fielmann!! ....wollte ich nur mal gesagt haben, wegen der ganzen Schleichwerbung hier! :-D

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@buba30

Ok es gibt auch Apollo,aber die sind teurer,und warum soll mann den Namen nicht nennen wenn man selber zufrieden ist und es weiterempfehlen.

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@andie61

....war ja nicht bös gemeint. Hab meine Brille auch von denen. Aber die anderen machen das auch kostenlos, hab ich ja nur gemeint! :-D

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@buba30

Ich habe es auch nicht als böse gemeint empfunden,und Du hast ja recht,ich hätte es dazu schreiben können das Sehtests bei allen Optikern kostenlos sind,habs vergessen;-) Gruss andie

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Erwachsene bekommen dank der hervorragenden Sozialpolitik in unserem Lande keine Brille mehr. Weise Politiker haben das abgeschafft, weil sie so viel Geld bekommen, dass sie die Brille mal soeben bezahlen können.

Die Augenärztin sollte Dir aber dennoch aufschreiben, welche Gläser Du brauchst. Allerdings misst der Optiker auch Deine Sehschärfe. Manchmal läuft das beim Optiker sogar besser als beim Augenarzt. Die Preise für Brillengestelle sind oft in keinem Verhältnis zum Preis. Bei den Gläsern solltest Du auf Qualität achten. Gute Optiker geben Tipps, wie man gute Gläser bekommt, ohne den Höchstpreis bezahlen zu müssen.

Wenn Du die Brille auch kaufst, musst Du meistens die Refraktionsmessung nicht mehr extra bezahlen.

Eine Bescheinigung mit deinen aktuellen Sehstärken sollte die Augenärztin dir schon mitgeben. Hole dir also die Bescheinigung aus der Praxis.

Dass du die Brille selbst bezahlen musst und es deshalb kein Rezept gibt, stimmt schon.

Dass ich die Brille selbst zahlen muss, war mir schon klar, aber sie sagte ich bräuchte nichts Schriftliches, bzw. der Optiker bräuchte kein Schriftstück. Dann hätte ich ja von vornherein einen Sehtest bei Fiehlmann machen lassen können. Wozu geht man dann noch extra zu Augenarzt?

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@Bibiblubb

Allein zur Bestimmung der Sehstärke braucht man nicht zum Augenarzt zu gehen. Aber der Augenarzt kann möglicherweise noch Augenerkrankungen feststellen oder Vorsorgeuntersuchungen, z.B. gegen den Grünen Star (Glaukom) vorschlagen und durchführen. So etwas würde ein Optiker nicht tun.

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Grundsätzlich würde ich dazu raten, die Brillengläser nach den vom Optiker gemessenen Werten anfertigen zu lassen. Eigentlich ist der Augenarzt für die Diagnose und Behandlung von Erkrankungen der Augen zuständig - die Brillenglasbestimmung ist Aufgabe des Optikers. Die Optiker sind in Sachen Refraktion wesentlich besser ausgebildet, als die allermeisten Augenärzte, die sich nur am Rande damit beschäftigen. Daß es für Erwachsene für Brillen keinen Zuschuss mehr von der gesetzlichen Krankenversicherung gibt, ist richtig. Falls Du eine private Zusatz-Krankenversicherung hast, übernimmt diese, je nach Vertrag, eventuell einen Teil der Kosten für Deine Brille.

...also irgendwas ist da schon seltsam, da hast Du recht! Der Optiker kann ja nicht hellsehen, welche Dioptrien Du hast, klar, und natürlich hat der keinen Zugriff auf den Arzt-PC, schon alleine wegen der ärztl. Schweigepflicht nicht!!!!

....entweder hätte Dir der Arzt Deine jetzigen Dioptrien auf nen Schmierzettel von mir aus notieren müssen, oder der Optiker MUSS halt einen erneuten Sehtest machen.

Da Du ja aber weißt, dass es auf einem Auge ein Viertel und auf dem anderen Auge die Hälfte schlechter ist, macht der Optiker wahrscheinlich folgendes: Er nimmt Deine jetzige Brille, misst die Gläserstärke mit einem Gerät (die haben da sowas!), und dann hält er Dir vor Deine Brille so Gläschen vor jedes Auge und macht auf die Art eine Feinabstimmung (er wird Dich dann immer fragen "ist es so besser oder so").

...das mit dem Rezept stimmt aber leider. Das wird alles immer strenger, die Kassen bezahlen dass jetzt nicht mehr...

Danke für die vielen, schnellen Antworten! In Zukunft werde ich mir den Weg zu Augenarzt sparen, solange es nur um eine neue Brille geht und direkt einen Sehtest beim Optiker machen lassen.

....mach das nicht!!! Schau oben, da hab ich was dazu geschrieben!!!!

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Genau so wie beim Augenarzt,die Optiker machen das auch sehr gut ,(zumindesten meine)Ich mache das schon ein paar Jahre so.,aber das musst du Extra bezahlen, wievie kann ich die nicht mehr schreiben,ist schon wieder eine weile her.

Optiker haben überhaupt keinen Zugriff auf deine Krankenakte. Lass deine Sehstärke einfach noch mal vom Optiker überprüfen.

Die Sehstärke kann vom Optiker noch einmal gemessen werden, diese Daten werden dann für die Brille genutzt.

Du hattest bei der Ärztin scheinbar nach einem rezept gefragt, welches es tatsächlich nicht mehr gibt, da die Krankenkassen zur Brille nichts mehr dazu bezahlen. Jetzt kannst du entweder nochmals hingehen und darum bitten,dass man dir wenigstens einen Zettel mit der Sehstärke gibt, oder du machst beim Optiker nochmals einen Sehtest, denn auf deine Krankenakte vom Arzt kann ein Optiker sicher nicht zugreifen.

Sie sagte, ich bräuchte nichts schriftliches für den Optiker. Also darf ich das so verstehen, dass ich mir den Gang zum Augenarzt in Zukunft sparen kann und besser gleich einen Sehtest beim Optiker machen lasse?

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@Bibiblubb

...das empfehle ich Dir trotzdem nicht. Es gibt zahlreiche übelste Augenerkrankungen, und die kann nur ein Augenarzt feststellen. Es gibt Krankheiten die im Frühstadium gut behandelbar sind, aber ab nem bestimmten Zeitpunkt ist es zu spät! Mein Vater hat das bitter bezahlt, er ist fast blind weil er AMD hatte und nie beim Augenarzt war!!! ....ab und zu sollte der schon mal schauen, so alle 3 Jahre!!!

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