Kein Gehalt nach Kündigung?

7 Antworten

Wenn du mir eine Kündigung und gleich darauf eine AU auf den Tisch legen würdest, bekämst du von mir dein Gehalt auch erst, nachdem du mich verklagt hättest. Da würde ich mir dann einen Spass draus machen. Das zieht normalerweise postwendend eine fristlose Kündigung nach sich.

Dann ist es ja gut, dass Du nicht Arbeitgeber bist - wenn Du so auf eine Krankmeldung reagierst, ohne die Hintergründe zu kennen.

Eine AU nach einer Kündigung muss schließlich nicht grundsätzlich "konstruiert" sein - einmal abgesehen davon, dass der Arbeitgeber in diesem Fall möglicherweise keine oder nur für ganz kurze Zeit Lohnfortzahlung zu leisten hat.

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@Familiengerd

Ich habe nur gemeint,

dass er sich nicht wundern muss

Es gibt genug Arbeitgeber, die das genau so sehen.

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Lassen wir einmal den "moralischen" Aspekt (in Deinem Fall hört sich die Krankschreibung nach der Kündigung schon sehr "konstruiert" oder "fingiert" an) außen vor:

Du hast Anspruch auf anteilige Bezahlung entsprechend der Zeit, die Du tatsächlich gearbeitet hast oder - falls die Voraussetzung für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall erfüllt ist - auf die volle Bezahlung für die gesamte Dauer des Beschäftigungsverhältnisses.

Du hast nicht mitgeteilt, seit wann Du krankgeschreiben bist; sollte das Beschäftigungsverhältnis bis zur Krankschreibung kürzer als 4 Wochen bestanden haben, hast Du keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung.

Zur Nichteinhaltung der Kündigungsfrist habe ich in einem Kommentar unten etwas geschrieben. Sollte es sich um die gesetzliche Kündigungsfrist handeln (Kündigung zu einem beliebigen Datum mit 14-tägiger Frist), ist das nicht weiter schlimm, weil die Kündigung dann eben zum 16.09. wirksam wird statt zum 15.09.

Für die Krankschreibung gibts Geld von der Krankenkasse.

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