Kaufvertrag Hund ohne Rückgaberecht?

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9 Antworten

Ihr habt Verantwortung für den Hund übernommen und der habt Ihr nun auch hinsichtlich der Abgabe nachzukommen.

Dass Ihr zu faul seid, die Fahrt zum Züchter noch einmal auf Euch zu nehmen, obwohl die Abgabe einzig und allein auf Eurer Verantwortungslosigkeit basiert (ob eine Allergie besteht, klärt man vorher ab!), finde ich unglaublich.

Und von der gleichen Verantwortungslosigkeit zeugt es, einen Hund an einen Menschen abzugeben, der nicht einmal das Geld für den Kaufpreis hat. Was bitte soll den passieren, wenn der Hund krank wird und Kosten verursacht? Wird er dann zum Wanderpokal?

Ein Tierheim wählt einen neuen Halter übrigens wesentlich gründlicher aus, als Ihr es tut. Menschen, die das Geld für die Übernahme nicht haben, würde ihn niemals bekommen. Zudem glaube ich Dir nicht, dass es Dir bei der Vermeidung der Abgabe in ein Tierheim um das Wohl des Hundes geht. Motiv dürfte wohl eher sein, dass Ihr im Tierheim Geld für die Abgabe zahlen müsst, während Ihr beim Privatverkauf das Geld für den Mist, den Ihr gebaut habt, zurück bekommt.

Und ebenso glaube ich Euch nicht, dass Ihr den Hund "lieb gewonnen" habt. Wäre es so, würdet Ihr Euch mit dem Züchter in Verbindung setzen und nach einem gemeinsamen Weg suchen, um die beste Lösung für den Welpen zu finden.

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Kommentar von spikecoco
07.01.2016, 15:56

genau so ist es, DH

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Warum gebt ihr den Hund nicht an den Züchter zurück? Meine Züchterin nimmt Hunde die von ihr kommen immer wieder zurück.

Ansonsten:

Selber einen Vertrag schreiben - als Vorlage könnt ihr ja was aus dem Netz nehmen.

Im Grunde reicht aber: Beide Namen (Käufer und Verkäufer)

Verkauft wird..., zur Summe von..., ohne Gewährleistung

Beim eingetragenen Züchter geht aber die Gewährleistung über an den neuen Käufer, mußt dann aber mit dem Züchter abgeklärt sein. Normalerweise wollen Züchter ihre Hunde immer selbst gerne wieder vermitteln.

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Du brauchst keinen Kaufvertrag der eine Rücknahme ausschliesst da es keine gesetzliche Verpflichtung gibt einen Hund  bei Nichtgefallen zurück zu nehmen.Schreib einen einfachen Vertrag mit Name und Adresse des Verkäufers und des Käufers, Datum,Preis, Chip Nummer des Hundes und fertig. Aus diesem Grunde findest du auch keinen Vordruck im Netz.

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Kommentar von charoffthewall
06.01.2016, 12:00

Es ist nur so, dass der Käufer am Samstag eine Anzahlung macht und den Hund gleich mitnimmt. Er bezahlt den Rest spätestens am 01.02.2016, dafür erstellen wir noch einen Schuldschein, aber es besteht die Gefahr, dass der Käufer vor dem 01.02. den Hund nicht mehr will und uns das restliche Geld nicht zahlt. Dazu kommt noch, dass wir ihn wirklich nicht mehr behalten können, da die Allergie stark aussetzt.

Dennoch Danke :)

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Ich würde niemals ein Tier an jemanden abgeben, der nicht mal in der Lage ist, den Kaufpreis in einer Summe zu bezahlen. 

Was passiert, wenn das Tier mal ernsthaft krank ist und hohe Tierarztkosten anstehen würden ? 

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Ein seriöser Züchter nimmt den Hund zurück - steht evtl. sogar im Kaufvertrag. Und Euch müsste es schon wert sein, die Zeit und Kosten für die Rückführung des Hundes aufzubringen. Das seid ihr ihm schuldig!

Ansonsten habt ihr kein Herz für diesen Welpen. Einfach an jemand abgeben zu wollen, wo man wahrscheinlich gar nicht überprüft, wie er gehalten wird, ob es dort tiergerecht ist, ob die überhaupt Ahnung von Hunden haben etc. - Echt ich bekomme da richtig Wut!

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Ihr habt den Hund bei einem seriösen Züchter geholt, aber es gab keine Verpflichtung den Hund zurück zu geben, wenn ihr keine Lust mehr auf ihn habt?!

Und 5 Stunden sind für ein Lebewesen, das ihr einfach wieder weggebt, weil ihr euch nicht informiert habt, zu wenig?!

Kennt ihr euch aus mit Schutzverträgen und so weiter? Wisst ihr worauf es an kommt? Hört sich alles nicht so an, wenn ihr keine Erfahrung mit Hunden habt.

Macht es über den Tierschutz. Der Hund kann einem nur Leid tun.

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Da drängt sich doch fast der Gedanke- das Weihnachstsgeschenk ....auf.

Ist der Welpe von einem seriösen und verantwortungsvollem Züchter, so muss der Hund nicht verramscht werden.  Dieser nimmt den Hund zurück und kann ihn auch vernünftig weitervermitteln. Aber, dann macht Ihr vielleicht auch keinen Gewinn?

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Kommentar von dwarf
06.01.2016, 11:55

Ich denke auch das eine Vermittlung über den Tierschutz sinnvoller ist. Die ist zwar mit Kosten verbunden, aber für den Welpen ist es besser. Und wenn er Euch so am Herzen liegt, dann ist das Eure Pflicht zu sorgen, dass er ein artgerechtes und gutes zu Hause bekommt. 

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Kommentar von charoffthewall
06.01.2016, 11:57

Er war kein Weihnachtsgeschenk, wir wollten ihn als Familienhund und auch als Wachhund erziehen, was jetzt wohl nicht mehr geht.

Wir hatten ihn von seriösen Züchtern, aber diese wohnen 5 1/2 Stunden entfernt und so weit möchten wir nicht mehr fahren. 

 

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ach ja, die  bösen Allergien!

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