Kauf als Privatperson - muss Unternehmen Rechnung mit MwSt. ausstellen?

6 Antworten

Auf der erhaltenen Rechnung sind nur die Beträge in € aufgeführt, keinerlei Angaben zu netto / inkl. Mwst.

Firmiert der Verkäufer als Kleinunternehmer nach § 19 Abs 1 UStG? Normalerweise findet sich in dem Fall ein Hinweis auf der Rechnung.

Ist ein Unternehmen verpflichtet, eine Rechnung inkl. ausgewiesener MwSt. auch an Privatpersonen auszustellen?

Der Status des Rechnungsempfängers ist i.d.R. belanglos. Entscheidend ist der des Rechnungsstellers. Wenn er

  • kein Kleinunternehmer ist
  • die Leistung nicht grundsätzlich umsatzsteuerfrei ist nach § 4 UStG
  • Differenzbesteuerung zur Anwendung kommt

ist die USt. zwingend auszuweisen. Die Rechnung erfüllt hier ggf. nicht die Erfordernisse des § 14 Abs. 4 UStG.

Arbeitgeber bekommt nur keinen Vorsteuerabzug ......

da Schuhe durch ArbeitNEHMER gekauft und von Arbeitgeber die Kosten bei Vorlage der Rechnung (die auf den ArbeitNEHMER lautet) erstattet

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@wurzlsepp668

Klar. Mich beschäftigt nur der Grund warum der Schuhhändler eine Rechnung ohne USt. ausstellt.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass jemand der Arbeitsschuhe verkauft Kleinunternehmer sein kann. Das Volumen ist doch mit Sicherheit weit größer.

Gebraucht wird die wohl keiner kaufen :P

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Ja natürlich. Es spielt keine Rolle, ob ein Unternehmen eine Rechnung an ein anderes Unternehmen oder an eine Privatperson ausstellt.

Einzige Ausnahme. Das Unternehmen kann, wenn es unter die Kleinunternehmerregelung fällt, auch Rechnungen ohne Umsatzsteuer ausstellen. Das muss aber auf der Rechnung so vermerkt werden und der Umsatz des Unternehmens darf höchstens 17.500 Euro pro Jahr betragen.

Wenn du die Schuhe bei einem "normalen" Unternehmer gekauft hast, dann ist der auch verpflichtet, eine solche Rechnung auszustellen. Wenn du die Schuhe bei einer Privatperson oder bei einem Kleinunternehmen gekauft hast, dann nicht.

In der Regel sind Händler fast nie Kleinunternehmer.

MwSt Ausweis durch Gerichtsvollzieher?

Frage zum grundsätzlichen MwSt-Ausweis bei Verkauf eines Fzgs

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bitte um Beantwortung folgender Frage:

Der Gerichtsvollzieher verkauft ein Automobil im freihändigen Verkauf. Der Schuldner ist eine Firma und somit beim Neukauf des Fahrzeuges zum Vorsteuerabzug berechtigt gewesen. Wie verhält es sich jetzt beim Ankauf des Fahrzeuges vom Gerichtsvollzieher? Ist dieser berechtigt im Namen des Schuldners eine Rechnung mit ausgewiesener MwSt auszustellen? Muss der Schuldner eine solche Rechnung ausstellen? Kann ich als Käufer die MwSt absetzen? Um kurzfristige Beantwortung wird gebeten mfg E.v.Berswordt

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Unternehmen stellt kein TaxFree aus?

Folgende Situation: Produkt von einem Drittanbieter (Düsseldorf) über Amazon gekauft - Rechnung inkl. Ausfuhrschein (19% MwSt.-Rückerstattung) angefordert, da die Ware von Deutschland in die Schweiz ausgeführt wird. Funktioniert bei jedem x-beliebigen Unternehmen in grenznahen Städten problemlos, doch diese Firme weigert sich einen Ausfuhrschein auszustellen. (Ware wurde nach D-Land geliefert)

Hat jemand Erfahrungen mit Ausfuhren von Ware von Amazon-Drittanbietern?

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Muss ein Unternehmen einen anderen Unternehmen die Mehrwertsteuer auf die Rechnung schreiben?

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MUSS ein Handwerker in der Rechnung die Arbeitskosten ausweisen?

Folgendes Problem: ich habe letztes Jahr eine Rigipswand bauen lassen. In der Rechnung steht nur drin: 1x Gipskartonwand plus ständerwerk inkl Arbeitskosten: XXX EUR

ich habe übersehen dass dort die von der Steuer absetzbaren Arbeitskosten nicht einzeln aufgeführt sind. Ich habe ihn gebeten, mir eine detaillierte Rechnung zu senden, da dies bei mir knappe 150 EUR in der Steuer ausmacht.

Nun weigert er sich dies zu tun. Er sagt, dass ihn ja meine Steuer nichts angeht.

wie sieht das aus? Ist er verpflichtet mir diese Kosten auszuweisen?

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Wer zahlt die MwSt. bei Export in Nicht-EU-Länder?

Hallo zusammen!

Ein Kunde bestellt bei einem Unternehmen ein Produkt.

Der Kunde hält sich momentan im Nicht-EU-Ausland auf, Wohnsitz befindet sich aber in Deutschland. Somit gibt der Kunde eine deutsche Rechnungsanschrift an und eine ausländische Lieferanschrift.

Unternehmen stellt Rechnung ohne MwSt. Zahlungsart ist PayPal Plus. PayPal zieht Rechnung ein, hat aber von selbst die MwSt. raufgerechnet.

Nun verlangt der Transportdienstleister die MwSt. vom Kunden, welche er bei der Einfuhr ins Ausland ausgelegt hat.

Nun hat der Kunde doppelte MwSt. gezahlt. Wer war unberechtigt, sie zu nehmen?

Wahrscheinlich PayPal, oder?

Beste Grüße und vielen Dank!

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