Kartenlegesystem "Der grosse Stern" Wahrsagekarten - Bedeutung der drei Kreise

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Auch ich finde solche Legesysteme sehr begrenzend. Schon allein, weil sich kein Mensch ohne Lernaufwand merken kann, wo nun genau welche Karte der Reihenfolge nach hinkommt. Diese kreuzweise Drumrumlegerei macht einen ja ganz konfus.

Legesysteme sollten sich natürlich ergeben und erschließen, ohne stundenlange Studiererei, damit man auch ja nicht durcheinanderkommt und am Ende Karte 3 mit 5 und 7 mit 11 verwechselt und die ganze Lesung für die Katz ist.

Abgesehen davon ist dieser Stern mit 21 + PK aus dem System der Großen Arkana des Tarot abgeleitet und daher auch mit diesen Karten auszuführen. Es macht gar keinen Sinn, diese Legemethode mit Kipper-, Lenormand- oder Skatkarten zu verwenden. Da du aber nach eigener Aussage nicht mit Tarot arbeiten willst...

Neben dem Tipp von MMG bzgl. des doppelten Kartendecks zur Vertiefung der Lenormandaussagen kann ich immer nur wieder dazu raten, frei zu arbeiten und Legesysteme in der Schublade zu lassen. Stell einfach deine Frage und misch. Und dann schau, was raushüpft. Das funktioniert schon nach kurzer Zeit einwandfrei. Du solltest dich dafür natürlich mit den Karten gut auskennen, die du verwendest, um die herausfallenden dann sinnvoll und im Zusammenhang deuten zu können.

Hallo Kimy2j Dir sowie auch Miss Marple wieder herzlichen Dank für Eure Arbeit an mir ;-)

Ich hab diesen Stern tatsächlich aufgemalt und ihn mal versucht auszulegen, Du hast recht.... genau so ist es passiert. Es ist ein hin und ein her.... man muss schauen wie ein Luchs um jede Position richtig zu legen und wenn man sich verlegt, war Alles für die Katz. Das freie Legen strebe ich auch an, jedoch habe ich nicht die Erfahrung wie Ihr, um schon beides zu beherrschen, Karteninterpretation, freies legen und dann vielleicht noch ohne Personenkarte, die sich dann aus der Legung ergibt. Da muss ich reinwachsen, deshalb hab ich 2-3 Legesysteme, die ich kann kann, um mich auf die Karten zu konzentrieren. Man könnte aus diesen zwei gestarteten Fragen von mir einen Thread machen, so unglaublich viele Fragen kommen immer wieder auf. Ich hoffe, es lesen nicht all zu viele Leute mit ;-) auf jeden Fall kann ich, dank der Antwort von Kimy, ihr auch noch einen Stern vermachen, den ich das letzte mal Miss Marple gab. So wird das Missverständnis zwei Sterne vergeben zu können, wieder ausgeglichen.

Kann mir jemand von Euch sagen, warum ich instinktiv (auf Lenormand) Die 12, die 34 und die 5 (also Karo 7, Karo König und Herz 7) diese Karten als "bedrohlich" empfinde, obwohl z.B. Karo König die Vermehrung von Besitz bedeutet?

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@xylographin

Das wird eine persönliche "Kiste" sein, wahrscheinlich an den von Dir dazu verinnerlichten Bedeutungen festgemacht.

obwohl z.B. Karo König die Vermehrung von Besitz bedeutet?

Die Fische stehen aber nicht nur für Finanzielles - und so ohne Weiteres zeigen die Fische für sich allein genommen auch nicht an, dass Geld reinkommt - was da bezüglich Geld konkret los ist, beschreiben erst die umliegenden Karten. Ein weiteres großes Thema der Fische ist die Seele, seelische Zustände und Prozesse.

Baum und Vögel haben ebenso viele verschiedene Bedeutungen. Wir wissen nicht, welche davon Dir bekannt sind und was Du bisher also inhaltlich mit den Karten verbindest.

So wie Du Bedeutungen zuordnest (und da Du nach "praktischen" Legesystemen mit möglichst eindeutigen und leicht handhabbaren Positionen suchst), bin ich nicht sicher, in wieweit Du überhaupt schon mit dieser differenzierten Deutungsweise anhand umliegender Karten händelst...?

Ohne das Wissen um die Vielfalt der Bedeutungen von Karten in Kombination mit anderen kannst Du mit Lenormand nicht vernünftig legen und deuten. Ein festes, klares Legesystem und Positionen umschiffen hier das Problem nicht, sie sind kein Ersatz für das Wissen um Kombinationen und ihre möglichen Bedeutungen.

Warum Du einzelne Karten als "bedrohlich" empfindest, lässt sich nur über Deinen persönlichen Hintergrund und Dein aktuelles persönliches Verständnis dieser Karten aufklären.

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@xylographin

Danke für den Stern, davon muss ich dann aber die entprechende Anzahl an Zacken an MissMarplesGown zurückgeben ;o)

Klar, das Legen und Interpretieren ohne festes System braucht Übung, und manchmal hilft ein Schema ja auch durchaus. Insbesondere die große Lenormandtafel, wie auch MMG sie verwendet, ist einmalig gut und unglaublich vielschichtig in ihren Aussagemöglichkeiten.

Noch mal ein anderer Tipp: besorg dir Lenormandkarten ohne die Skatzuordnung. Das ist unnötig verwirrend und man fängt unbewusst immer an, das irgendwie auf das Skatblatt zu übertragen bzw. umgekehrt. Am besten sind die Decks, die entweder nur das Sprüchlein statt der Skatbilder haben oder gar nichts außer dem eigentlich Lenormandbild.

Beispiele: Rote Eule und Piatnik sind eher klassisch, das Mystische Lenormand ist jünger und sehr schön gestaltet.

Was deine Abneigung gegenüber den Eulen/Vögeln, den Fischen und dem Baum betrifft, schließe ich mich MissMarplesGown an. Mach dich erst mal mit den vielschichtigen Bedeutungen der Karten richtig vertraut und gestehe den Karten vor allem auch Interpretationsspielraum über die oberflächlichen Alltagszuordnungen hinaus zu.

Die Art Bedeutung, wie du sie hier ansprichst (Karo König kündigt die Vermehrung von Besitz an), findet man überwiegend bei Skatkartenleger_innen bzw. Leuten, die eher auf traditionelles Kartenlegen à la Zigeuner stehen. Das ist bitte keineswegs abwertend zu verstehen, nur schränkt es den Verständnisspielraum der Karten einfach ziemlich ein.

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@kimy2j

Vielleicht ein weiterer Tip: Sollte man sich bereits auf die "Eulen-Decks" und ihren Stil eingeschossen haben und diesen daher erst einmal beibehalten wollen, findet man das Lenormand von Lo Scarabeo hier ganz ohne Schnickschnack. Es zeigt nur die Motive, groß und mittig, keine Spruchbänder, keine Skatkarten.

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@MissMarplesGown

Aha... Die Fische stehen eben auch für das "Seelische" Dann wunder ich mich nicht mehr ;-) PS: Also ich hab den Stern wirklich komplett verworfen.

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@MissMarplesGown

@ Kimi & MissMarple Jepp ich hab die Doppelkarten und bemerke auch dieses Hin-und hergetrissensein. Ich werde mir die Lenormand besorgen, ohne mittige Skatkarten. Gottchen, für Eure Betreuung kann ich hier garnicht genug danken.

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Hey! :-) Zwei Möglichkeiten: Entweder findest Du die Bedeutung der Positionen doch noch irgendwo und nutzt den Stern erst dann, wenn Dir diese bekannt sind - oder Du "studierst" den Aufbau und denkst darüber nach, wie Du hier die Positionen werten und einteilen könnest, um die Karten in entsprechenden Kontext zu bringen - zeitlich oder sonstwie. Dazu müsstest Du eine ganze Weile herumprobieren, ob Dein Schema Sinn macht und funktioniert - an ganz unterschiedlichen, lebensechten Situationen.

Allerdings: Es gibt so viele Legesysteme - warum willst Du ausgerechnet eines verwenden, dessen Positionen Dir von der Bedeutung her nicht bekannt sind?? Wenn Du z.B. drei Ebenen zum Deuten bräuchtest, könntest Du diese Karten auch genauso gut in drei 7er Reihen legen und die Mittlere als "Personenkarte" nehmen - und auf den Stern verzichten. Weniger Karten sind hier aber oft mehr - 7 Karten erzählen ganze Geschichten.

Diese Art von Legebildern finde ich persönlich immer sehr starr und begrenzt - und die Herangehensweise, Legesysteme zuvor bereits (nach Optik und Kartenzahl?) auszuwählen und dann aber rätseln zu müssen, wie sie zu deuten wären, sehr "schematisch" und unpraktisch.

Die Frage wäre für mich z.B. hier auch, warum bei so vielen Karten (21) auch noch die Person eine "Färbung" erhalten muss. Viele Karten erzählen nicht nur Zustände, sondern zumeist auch Wandlungen und Entwicklungen innerhalb dieser.

Warum ich das denke... hier auf die Schnelle nur schwer zu erklären! Schade, dass Du nicht bei mir lernst. Du solltest offener und weniger "fertig" denken. Du scheinst nach der Allround-Struktur zu suchen, in der alles zugleich enthalten ist. Die Kunst liegt in der Interpretationsfähigkeit, nicht in der vorgegebenen Struktur. Es gibt Strukturen, die blockieren - und Strukturen, die "gehen mit", diese sind flexibler und verbinden sich besser mit ihren Positionen.

;-))))) das war doch sowas von klar, dass diese Antwort von Dir bekomme ;-) ich könnt mich wegwerfen vor Lachen. Wenn Du mich jetzt im Urlaub hier sitzen sehen würdest.... Gröhl...

Ich wollte diesen Stern hier hochladen, weil ich ihn fotografiert habe, aber irgendwie klappt es nicht.

Der Stern sprach mich sofort an, wie Du weisst, scheine ich Korsetts zu mögen ;-)

Durch meinen Urlaub hatte ich Zeit, mir noch diesen "Stern" von Georg Haddenbach durchzulesen, die Optik sprach mich sehr an, seine Erklärung nicht....

Eine Feundin, mit der ich gestern noch kurz chattete, sagte das gleiche: Nimm kein System, welches sich Dir nicht sofort erschliesst...

PS: Zu meiner ersten Frage in GFN: Zurzeit lege ich fast ausschliesslich Lenormand, weil sie noch die normalen Französischen Karten beinhalten. Kipper nur so nebenbei

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@xylographin

Ich habe mal versucht, eine Darstellung über einen Upload bei Tinypic zu machen, ich hoffe es funktioniert

http://i62.tinypic.com/anefec.jpg[/IMG]

Ja, erfunktioniert, habe soeben draufgeklickt. Als ich den Stern sah, dachte ich dass es ein Oben - Mitte Unten gibt. So als wenn man drei Ebenen legt.

Das die Personenkarte im Zentrum liegt, kommt mir sehr entgegen.

Ich frage mich, sind die "Umlaufbahnen" zeitlich zu deuten?

mh...

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@xylographin

Stern angesehen... Die Person liegt bei solchen Bildern im Zentrum, weil man dann so schön drumrum legen kann... ansonsten bedeutet sie aber nichts, sie gibt lediglich Ordnung und Symmetrie her.

Ich denke dazu: WARUM liegt sie genau mittig im Zentrum von allem - und WARUM soll dies für ein Kartenbild und seine Interpretation so günstig und gut sein? IST es denn im realen Leben tatsächlich so, dass man stets exakt im Zentrum seiner ungebenden Einflüsse und Umstände steht? Oder ist es nicht eher so, dass man näher beim Einen und weiter entfernt von anderen Einflüssen und Themen steht - und sich hier auch innerhalb eines Prozesses darin BEWEGT - vom Einen weg und zum Anderen hin?

Würde man es der jeweiligen Legung überlassen, ob und wo die Person auftaucht, hätte man hier eine weitere, sehr klare, aber vielschichtige Aussage - darüber, welche Enflüsse und Themen zurzeit besonders "berühren" und prägen - und welche (noch) nicht - oder nicht mehr so sehr.

Ich entwickle Legesysteme danach, welchen Zweck sie erfüllen sollen, was sie heraus arbeiten sollen. Dann überlege ich, was es hierzu bräuchte. Brauche ich flexible Positionen? Verschiedene innere oder äußere Ebenen, die die Komplexität der Situation beschreiben? Zeitliche Ebenen / Bereiche? Klare Grenzen oder fließende Übergänge? Bestimmte Positionen, die ein "Fazit" anzeigen - oder ergibt sich dies aus der Gesamheit der Karten?

Ich verwende kein Kartenbild mehr, bei dem sich Karten um die Personenkarte anordnen - sondern höchstens noch POSITIONEN, die für den Fragenden selbst stehen. Diese werden dann aber nicht mit der entsprechenden Personenkarte besetzt, sondern mit umschreibenden Karten - damit sie keine "Leerräume" sind, sondern Inhalt präsentieren.

Lebenssituationen selbst (insbesondere wenn sie gerade problematisch verlaufen) weisen keine inneren und äußeren harmonischen Symmetrien auf - warum sollten sie sich also beim Kartenlegen ausschließlich in symmetrischen Bildern wiederspiegeln? Die "fertigen", vorgegebenen Legesysteme sind sehr oft symmetrisch aufgebaut. ich habe eine Reihe nicht-symmetrischer bzw. flexibel und individuell enstehender Bilder entwickelt und schaue dann, ob und wo der Fragende dabei erscheint.

Das klingt komplizierter - und ist es auch zunächst - aber es funktioniert wesentlich besser und die Ergebnisse sind wesentlich konkreter und dichter an der tatsächlichen Situation... Vorausgesetzt, man wählt das richtige bzw. brauchbarste System zur jeweiligen Frage oder Problematik.

Zu Deiner Frage im Kommentar: Selbstverständlich kannst Du die "Umlaufbahnen" hier den Zeiten zuordnen. Ich persönlich wäre mit einer solchen Zuordnung nicht sehr zufrieden, mir würde hier die Aussage im Detail nicht reichen. Ich bin seit vielen Jahren von der Aufteilung der Positionen in "Zeitzonen" weg. Man erkennt an den Karten selbst, was Vergangenheit und was Gegenwart oder zukünftige Tendenz ist.

Auch in Vergangenem steckt hier und da der Hinweis, dass hier die Dinge noch bis in die Gegenwart hinein weiterwirken - und womöglich sogar in diesen Mustern zukünftig noch weiter wirksam sein werden. Werden die Ebenen so strikt getrennt, übersieht man solche Hinweise beinahe automatisch. Da ich in meinen Beratungen die inneren Ebenen für wesentlich wichtiger halte als die äußeren (die sie handlungsprägend sind), arbeite ich insbesondere mit ihnen ständig. Daher diese speziellen Systeme.

Diese "Schema-F-Systeme" nehmen einen Blickwinkel, eine Perspektive ein, die ich beim Kartenlegen nicht gut gebrauchen kann, wenn ich vielmehr refleketieren möchte.. als "orakeln".

Auf "Orakel" sind viele Systeme aber aufgebaut. Bräuchte man wirklich den größten Kreis mit den meisten Kartenbedeutungen, z.B. um lediglich Vergangenheit zu beschreiben? Und wie stehen hier dann die einzelnen Karten eines Kreises im Verhältnis zueinander? Mit erscheint das als eine Verschwendung eines so üppigen Kartenbildes... Wie gesagt: Bei solchen Kartenbildern ist weniger oft sogar mehr - und fließende Übergänge haben Vorteile, wenn sie auch mehr Erfahrung beim Deuten benötigen.

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@MissMarplesGown

Sorry, Korrektur: "Da ich in meinen Beratungen die inneren Ebenen für wesentlich wichtiger halte als die äußeren (DA sie handlungsprägend sind)..."

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@MissMarplesGown

Nachtrag: Nicht immer ist Gewesenes tatsächlich bereits passé und abgehakt - insbesondere nicht, wenn es in Kartenbildern konkret als "Hinweis" und "Fingerzeig" auftaucht - und immer hat Zukünftiges tiefe Wurzeln bereits im Jetzt. "Zukunft" geschieht nicht "einfach so" und aus dem Nichts heraus.

Daher halte ich diese trennenden Grenzen zwischen den drei zeitlichen Bereichen für ungünstig, bezogen auf persönliche Lebenssituationen, die analysiert werden sollen.

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@MissMarplesGown

Hallo Miss Marple, erst einmal herzlichen Dank für diese sehr gehaltvolle Antwort. Ich selbst kann noch keine Legesysteme entwickeln, weil meine Erfahrung mit dem Kartenlegen vielleicht ein 1000stel von dem beträgt, was Du drauf hast.

Daher bin ich zurzeit damit beschäftigt, zwei oder drei Legesysteme zu finden, mit denen ich gut zurechtkomme. Was Du bezüglich der Personenkarte im Zentrum sagst, leuchtet mir ein, daher habe ich bis jetzt auch in meinem Urlaub 3 - Dreiherreihen gelegt mit Lenormand, diese Legung arbeitet ohne PK. Allerdings habe ich gelesen und das nicht nur in einem Buch, wenn man die PK nicht ins Zentrum legt und die PK genau am Rand liegt, man wieder mischen soll.

Das sich die Karten der "Vergangenheit" oft auch noch auf Gegenwart und Zukunft auswirken habe ich auch schon bemerkt. Spasseshalber habe sogar mal gedacht, wenn man mit einem doppeltem Kartensatz schlagen würde, käme in mancher Situation, die Karte aus der Vergangenheit, mit Sicherheit auch in der Gegenwart zum Vorschein. (z,Zt. lege ich ja nur für mich und mich selbst kenne ich ja am besten)

Momentan drängt sich wieder mein 3. Auge vor, das ich jahrelang versucht habe in den Hintergrund zu drücken. Jetzt, mit der Beschäftigung der Karten, bemerke ich, dass es wieder zum Tragen kommt.

Ich werde wirklich diesen Stern verwerfen... ich habe ihn heute Vormittag mehrfach durchdacht und Du gibst mir ebenfalls noch einmal die Bestätigung, dass es sich nicht lohnt. Morgen werde ich noch etwas versuchen, mal schauen obs klappt.. Ich werde berichten ;-) Gute Nacht und vielen Dank Xylographin

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@xylographin

Suchst Du nach Legesystemen für ganz klar formulierte und konkrete Fragen zu speziellen Situationen - oder nach Legesystemen, die zum allgemeinen Ansehen der momentanen Umstände brauchbar wären?

Doppeltes Deck: Die KOMBINATION verschiedener Karten im Bereich der Vergangenheit könnten "Muster" anzeigen - eine einzelne Karte zeigt (beim Lenormand) eher noch kein generelles Problem an, das sich wiederholen könnte. Daher wäre eine einzelne Karte, die dann auch in der Gegenwart oder Zukunft wieder auftaucht, noch kein Hinweis darauf, dass sich dies auf auf altbekannte und bereits in der Vergangenheit bestehende Muster oder Grundproblematiken bezieht. Hier muss immer auch die Umgebung dieser Karte berücksichtigt werden, erst diese gibt der Karte den Konsens, in dem sie zu werten ist.

Gleiche Karten können also Unterschiedliches beschreiben - aber eine Konstellation von mehreren ANDEREN Karten kann auch beim Lenormand durchaus eine Problematik ganz ähnlich derjenigen beschreiben, die sich, durch wiederum andere Karten ausgedrückt, bereits in der Vergangenheit findet.

Beispiel: Kind, Mäuse und Buch in der Vergangenheit können, je nachdem, wie sie liegen, Bemühungen zu Neuanfängen zeigen, die sich dann aber bald problematisch zeigten, weil nicht alles berücksichtigt und manches übersehen bzw. nicht genau angesehen wurde - und man sich nicht mit kontinuierlicher Energie, Lernbereitschaft und Zielgerichtetheit um alle Faktoren gekümmert hatte (oder kümmern konnte), die die Sache gezielter hätten vorwärts bringen können.

Wenn dann in der Gegenwart oder Zukunft unter anderen Karten die Konstellation Sarg, Wolken, Schlange liegt, kann dies auf dasselbe, altbekannte Problem bei Anfängen hinweisen, das sich hier gegenwärtig noch einmal ganz typisch zeigt - oder zukünftig zeigen könnte: Das "Sich-schwertun" bei Anfängen, der mangelnde Überblick, die Hilflosigkeit und Unsicherheit beim Ausräumen von Unklarheiten und die komplizierten inneren und äußeren Umwege in der Sache. Auch ohne das Erscheinen identischer Karten können sich in einem Kartenbild also ganz klar Wiederholungen, typische Muster und Problematiken zeigen - während identische Karten aber nicht zwingend das selbe Thema bedeuten müssen.

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