Kann schielen mit dem Alter schlimmer werden?

4 Antworten

Ja, es kann schlimmer werden. Wobei Du zwei Dinge unterscheiden mußt: Den Visus ("Sehkraft") und den Schielwinkel. Diese beiden Dinge hängen nicht wirklich zusammen, können sich aber gegenseitig beeinflussen. Mit schlechter werdendem Visus kann sich der Schielwinkel durchaus vergrößern.

Wenn das schielende Auge keinerlei Unterstützung (Brille) bekommt, kann es sein, daß das Gehirn es komplett abschaltet und "wegdreht", damit es sich nicht mehr am Sehprozess beteiligen kann. Wird es weiter belastet, ist die Konsequenz ein wiederum größerer Schielwinkel. Du solltest dem Auge eine entsprechende Unterstützung in Form einer Brille gönnen! Du wirst merken, daß Du entspannter und beschwerdefreier sehen kannst. Oft reicht eine Brille schon aus, die Augen wieder ins Gleichgewicht zu bringen, weitere Dinge (Prismen, Operation) sind nicht nötig. Schau mal in der Wikipedia unter "Asthenopie" nach, das trifft Dein Beschwerdebild am besten!

3° sind kosmetisch nicht auffällig (und können auch nicht operiert werden!), können aber ermnsthafte Beschwerden verursachen. Augenärzte/Kliniken sagen gerne "da ist alles okay" oder auch "da kann man nichts mehr machen", aus Erfahrung weiß ich aber, daß man nichts unversucht lassen sollte. Stell Dich mal im Forum unter www.optometrie-online.de/forum/5 vor, dort wird man Dir sagen können, welche Schritte richtig sind!

ich kann nur empfehlen, wenn es sich operieren läßt, das dann auch zu tun. Ich habe letztes Jahr die Op machen lassen weil ich plötzlich wieder schuekte - nach 45 Jahren. Und es hat sich gelohnt.

Ich schiele seit meiner Geburt ,damals gab es noch keine Korrekturmöglichkeit. Heute klebt man das gesunde Auge zu, und zwingt damit das Schielende Auge zum sehen. Mit der Methode hat man gute Erfolge. Ich sehe auf dem schielenden Aug nur hell und dunkel. Bei mir hilft die neue Methode nicht mehr .Aber auf dem gesunden Auge habe ich 100% Sehkraft. Ich habe mich daran Gewöhnt.

Neu ist diese Methode ja nun wirklich nicht mehr (wird seit ca. 1950 praktiziert). Allerdings verbessert man mit der Okklusion nur den Visus ("Sehkraft"), auf den Schielwinkel hat das Verfahren keine Auswirkung!

0

Keratokonus, stark ausgeprägt, 20 Jahre

Guten Abend,

ich heiße Julia und bin 20 Jahre alt und bekam gestern die Diagnose: Keratokonus! Ich habe seit langen Beschwerden wie z.B. Lichtempfindlichkeit, wenn ich mich nicht richtig Konzentriere wird alles verschwommen (z.B. jetzt beim Tippen), Gesichter die weit weg von mir sind und mir entgegen kommen erkenne ich sehr schlecht.

Vor zwei Jahren machte ich meinen Führerschein und da merkte ich, dass mit meinem linken Auge ohne das rechte Auge alles verschwommen sehe. Die Ärztin meinte das sei nichts schlimmes und es sei angeboren. Gut dan macht man sich keinen Kopf mehr aber da es mich immer mehr nervte ging ich zu mehreren Augenärzte und Obtiker, aber auch die meinten es sei nichts schlimmes und angeboren.

Daraufhin ging ich zu meinem Kinderaugenarzt und schaute meine alten Werte an: Perfekte Werte -> also nicht angeboren! Er schaute meine Augen an und meinte sofort Verdacht auf Keratokonus!

Sofort einen Termin bei der Augenklinik in Heilbronn gemacht, natürlich dauerte er ein paar Wochen. Ich machte mir da schon Sorgen und googelte diese Krankheit und hatte dadurch noch mehr Angst!

Gestern war ich dan entlich in der Augenklinik in Heilbronn, die Augenärztin bestätigte es sofort das es diese Krankheit ist. Da ich im Internet gelesen hatte, dass erst das eine Auge betroffen ist und später das andere dachte ich, da ich keine Beschwerden bei dem rechten Auge habe, dass die Krankheit dort noch nicht ausgeprägt ist. Falsch gedacht! Das linke Auge ist schon stark betroffen aber das rechte Auge auch schon ein bisschen! Sie meinte erstmal Kontaktlinsen benutzen (Termin in einem Monat) da die Kontaktlinsen aber nur die Sehkraft stärken aber nicht die Krankheit stoppen, dachte das ich so schnell wie möglich in eine richtige Klinik möchte, da diese Ärztin mir nicht wirklich auskunft geben konnte.

Daraufhin machte ich sofort einen Termin in Stuttgart in der Augenklinik aus, der natürlich, wie kann man es nicht anders erwarten erst in 2 Monaten ist.

Wie Ihr euch denken könnt, habe ich sehr Angst, da es nunmal um die Auge geht und ich so jung bin!

Meiner Meinung nach sollten die Ärzte diese Krankheit doch sofort behandeln, dass es nicht noch schlimmer wird oder? Bitte teilt mir eure Erfahrungen davon mit oder sonst irgendwas, denn ich denke nur noch an KERATOKONUS und ich raste sonst die nächsten paar Wochen bis zum Termin richtig aus! :(

...zur Frage

Leichtes Schielen nach außen.Was Kann Ich dagegen tun?

Hallo, ich bin 14 Jahre alt und schiele mit dem rechten Auge leicht nach außen seitdem ich meine Brille vor etwa 1 Jahr abgelegt habe.Dazu kommt dass ich einen Sehaxenfehler in meiner frühen Kindheit hatte. Dieser wurde schon operiert. Liegt das leichte Schielen daran,dass ich meine Brille abgenommen habe? Kann man das noch operieren bzw.optimieren?

LG

...zur Frage

Ich schiele mit Kontaktlinsen.

Ich schiele, trage eine Brille, bin weitsichtig seit meiner Kindheit. Nun war ich beim Augenarzt wegen Kontaktlinsen, weil ich keine Brille mehr tragen möchte. Es hat sich aber herausgestellt, dass, wenn ich Kontaktlinsen(harte) trage, ein Auge wegrutscht. Das liegt ja daran, dass Kontaktlinsen kein Schielen korrigieren können. Nun meine Frage: Es ist sehr wahrscheinlich, dass wenn ich Kontaktlinsen trage, schiele, aber kann es ein, dass sich das Auge erst ein bisschen an die Linse gewöhnen muss und das der Schiewinkel dann kleiner wird? Und operiert werden kann ich nicht-schielwinkel zu klein. Lasern geht nicht- würde wahrscheinlich nur die weitsichtigkeit weggehen. Kennt ihr noch andere Lösungen, schielen wegzubekommen??? Sorry, das waren jetzt 2 Fragen.... (: Danke schonmal.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?