Kann man sich einbilden Autist zu sein?

5 Antworten

Nun, ich bin jetzt kein Psychologe, aber ich würde auch nicht unbedingt sagen, dass du Autist bist. Es gibt so viele Aspekte, die du nicht genannt hast (Natürlich hat man nie alle, aber die gröbsten treffen schon meist zu) Die schwere Erkennung von Mimiken. Reizüberflutung.
 Und auch einige andere Sachen.

Vielleicht bist du hochbegabt. Ich kenne dein Leben jetzt nicht ganz genau, kann mir aber vorstellen, dass du einfach zu so einer Art Mensch geworden bist (z.B. aufgrund des Mobbings.)

100%ig sagen kann dir das hier niemand, aber das direkt war ja auch nicht deine Frage. Ja, klar kannst du vermuten, etwas zu haben/sein, das du nicht bist. Wenn dir schon von so vielen gesagt wurde, dass du kein Autist bist, würde ich darauf vertrauen. Wenn du das noch nicht kannst, kannst du dich doch mal in einem Forum speziell für Autisten mit einigen austauschen und vielleicht auch nach qualifizierten Psychiatern in deiner Nähe fragen.

Einbilden kann man sich alles. Man kann sich aber auch einfach irren, weil man es noch nicht besser weiß.

Deine Geschichte klingt für mich, als wärst du hochbegabt und traumatisiert. Es könnte sein, dass du aufgrund der vielen schlechten Erfahrungen eine posttraumatische Belastungsstörung hast.

Du hattest in der Schule allen Grund, deine Mitmenschen zu hassen. Also hast du genau das gelernt. Um es wieder zu verlernen, müsstest du positive Erfahrungen mit Menschen machen. Und das ist jetzt ohne Hilfe offenbar schwer.

Klingr auf mich nach ein paar Merkmalen von männlichem Asperger... Trotzdem, die typischen sozialen Probleme fehlen... Vielleicht atypischer Autismus? 

LG und hast du mittlerweile eine Diagnose? :)

ständig overloads - was kann ich tun?

Hallo. Mein Name ist Kevin. Ich bin 21 Jahre alt und Asperger Autist. Ich habe in letzter Zeit das Problem dass meine "Overloads" (so nennt man es angeblich wenn bei einem Autisten mal eine Sicherung durchbrennt) in letzter Zeit immer stärker werden.

Nun ist es so, dass wenn ich zb auf der Straße unterwegs bin, ich total überfordert bin, wenn mich Personen angucken. Ich kann Gesichter so gut wie gar nicht lesen, weiß nicht mal ob es ein lachendes Gesicht oder eine bösartige Fratze ist (das hat mir zumindest mal ein "Mitmensch" gesagt). Und dann bekomm ich einen Overload und habe mich kaum mehr unter Kontrolle.

Es passiert oft dass ich mir dann denke ob die Person dann was gegen mich haben könnte und würde ihr am liebsten eine runterhauen (ist noch ziemlich milde ausgedrückt). Ich bin dann total überfordert und will nur mehr weg.

Vor ein paar Jahren ist da schon fast eine Schlägerei bei rausgekommen weil ich ziemlich aggressiv war als mir ein paar "Mitmenschen" begegneten und mich blöd anredeten. Ich hatte deswegen schon öfters Probleme mit meiner Aggressivität und mit "sozialen Regeln" (die ich sowieso nicht wirklich verstehe).

Bin jedoch noch nicht vorbestraft, da es zum Glück noch nie so wirklich ernst geworden ist. Doch ich habe Angst davor, dass ich wirklich irgendwann mal "durchdrehe".

Was könnte ich alles tun damit sowas nicht passiert? Bitte um Hilfe ich verstehe mich selbst kaum noch:((

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kann man autofahren wenn man asperger hat

also besser gesagt können es die meisten aspies

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Das Leben mit Asperger

Hallo liebe Asperger und die davon betroffenen Mamas und Papas, vor langer Zeit habe ich davon berichtet ,dass wir die Diagnose Asperger haben bei meinem damals 10 jährigen Sohn und die dafür erforderlichen Therapien anstrebten.

Nach circa 2 1/2 Jahren kann ich als Mutter nur sagen,dass die Ärzteschubserei ,sowie das Abwerben mancher Therapeuten und fehlende Fachkompetenz dazu beigetragen hat ,das nichts wichtiger ist als die Familie und der Zusammenhalt ,wenn man ein " anderes Kind hat und nicht der Norm entspricht.

Es sind nicht nur die langen Wartezeiten ,sondern auch das ,auf wen man trifft. Ärzte und Therapeuten ,die sich gegeseitig streiten weil Sie ja das Kind betreuen möchten.

Falls man als Eltern gegen Medikamente wie z.b Ritalin oder Medikinet ist ,dann wird man oft verurteilt das man ja garnicht mitarbeiten möchte.

Wenn die Schule mit einem Hochbegabten Asperger zurecht kommt und er nicht den Unterricht blockiert oder stört ,warum muss ich dann ein Medikament geben ,was so umstritten ist.Glaubt mir ich habe mich in diese Thematik sehr gut eingearbeitet und habe teilweise mehr Ahnung als ein Therapeut.

Es werden soziale Kompetenztrainings angeboten.Erstmal eine gute Sache ,aber für jeden Autisten geeignet? Na ja das bezweifel ich auch ,denn es sind in den Kliniken z.B bis zu 8-10 Kinder in einer Gruppe.Fragt man dann ;Was haben sie denn heute gemacht?Dann bekommt man die Antwort ;ach eswar alles so schön und so toll??Häah! Sie haben einen sooo tollen Jungen.Fazit nach 6 Monaten ,mein Sohn hasste und verabscheute die Gruppe ,es war eine Qual ihn dahin zu bringen.Zudem noch keinerlei Forschritt.

Die autismusspezifische Therapie ,wenn man die dann tatsächlich dann mal vom Jugenamt bewillgt bekommt,ist bis jetzt immer noch schwierig

Ganze 2 1/2 Jahre macht er das jetzt schon,aber die Tendenz liegt darin,das er den eigentlichen Inhalt zwar versteht ,aber er es doch nicht angemessen an die Situationen verknüpfen und einsetzen kann.

Die Therapeutin ist selbst manchmal zerstreut,nicht angemessen vorbereitet oder auch mal schlecht organisiert,aber im Umgang mit Autismus ist es die beste Vom Fach.(Vielleicht selbst Autistin,hab noch nicht gefragt :))

Positiv ist: Das er jetzt gelernte Wege, teilweise selbst und eigenständig laufen kann. Bzw kommt er heil wieder nach Hause. Positiv ist: Das er sich jetzt auch mal eigenständig verabredet.

Und am schönsten ist es ......DAS ER MICH FREIWILLIG IN DEN ARM NIMMT......

Wir sind eine glückliche Familie bei der es auch mal heiss her geht.Ich habe ein bisschen Angst und Respekt was noch kommen mag.

Aber wir lassen uns im Umgang mit unserem Sohn nicht mehr bevormunden ,nicht mehr einschüchtern ,nicht mehr beleidigen.

Wir sind so stolz auf ihn,dass er es in unsere "Welt" schafft. Bitte nicht negativ auffassen,ich schreibe das ganz bewusst,weil ja soviele nichtwissende oder eher unwissende Experten immer von dieser sonnderbaren Autistenwelt spricht. Mein Sohn kennt diese Welt nicht............

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Ich habe das Asperger Syndrom?

Bei mir wurde das Asperger Syndrom diagnosdiziert. Durch alles mögliche,tests beobachtung usw. Jedenfalls frage ich mich ob es normal bzw für einen autisten normal ist wenige fast gar keine rituale zu haben. ich bin öfters depressiv und vermute das es daher kommt nicht mehr meinem gewohnten tagesablauf nachzugehen. gibt es auch asperger autisten ohne rituale?

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Aspergersyndrom? was bedeutet diese auswertung für mich?

Hallo zusammen ich hab heute im Internet einen test zum Thema Aspergersyndrom gemacht, weil mir schön öfters aufgefallen ist das ich mich vor sozialen Situationen drück. Zum Beispiel Partys, treffen mit freunden und heute abend auch vor der Abschlussparty unserer klasse... Ich ertrage so viele Menschen nicht, auch wenn ich sie sonst mag. Ok mal so viel zu dem... hier ist das Ergebnis vom test:

20 Punkte (von 50):

Sie zeigen einige Verhaltenscharakteristika, die auch an Asperger-Patienten beobachtet werden.

Dies mag Zufall sein, möglicherweise haben Sie aber auch schon sehr früh in Ihrem Leben die Erfahrung gemacht, daß es manchmal besser - und 'sicherer' - ist, sich zurückzuziehen und Ihre Umwelt aus der Distanz zu betrachten. Es gelingt Ihnen jedoch meistens sehr gut, diese Mauern um sich herum in Momenten, in denen dies erforderlich ist, einzureißen und auf andere zuzugehen, ja viele Menschen dürften Sie sogar als sehr angenehm und erfreulich offen erleben.

Vielleicht spüren Sie Ihre leichte (normalerweise kaum merkbare) Kontaktstörung vor allem dann, wenn es darum geht, sich für Sie wichtigen Personen (z.B. Ihrem/r Partner/in oder im Beruf) zu öffnen oder eigene Positionen nachdrücklich genug wahrzunehmen. Da verläßt Sie dann mitunter von einer Minute auf die andere die Energie und Sie ziehen sich zurück - was die anderen dann oft als 'unnahbar', 'glatt', 'verstockt' oder gar 'kalt' interpretieren mögen. In diesen Situationen ist es weder für Sie leicht, sich wieder zu öffnen, noch schaffen es die anderen, Sie aus Ihrer inneren Zuflucht zu locken.

Ich weiss jetzt irgendwie nicht wie damit umgehen. weil vieles, also so ziemlich alles auf mich zu trifft. Ich hoffe irgendwer hat einen rat/tipp für mich?

sry das es so viel ist...

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Wie geht mein Wunsch in Erfüllung? - Einsamkeit steht im Hintergrund

Hallo Community

Ich wollte euch einfach mal meinen Wunsch nennen, und euch fragen, was ich tun kann, damit er in Erfüllung geht.

Also, mein größter Wunsch ist es, Liebe zu finden, zumindest ein Mädchen, dass mich nicht verlässt, und das mich mag. Ich will es endlich fühlen, wie sich so etwas anfühlt, ich will kuscheln, zumindest ein mal, da ich es noch nie habe, nicht mal mit meiner Mutter. Ich will endlich jemanden kennen lernen. Es wäre einfach traumhaft.

In der Realität sieht das aber ganz anders aus... Ich bin allgemein als Opfer bekannt, und werde von allen gemobbt. Und niemand gibt sich mit mir ab, aus Angst, selber gemobbt zu werden. Ich hatte mal einen Freund, ich war 12, er war 15. Und er wurde darauf hin auch gemobbt so weit, dass er sich selber umgebracht hat. Nun bin ich selber 15, wegen Depressionen nun schon zum dritten Mal in Behandlung, keine Freunde, und niemand, der mich mag. Ich bin tot unglücklich mit meiner Situation. Nur ich kann nichts machen.

Egal, wen ich anspreche, ich werde beleidigt, gemobbt, ignoriert, ausgelacht... Im Internet, beispielsweise auf Lovoo, ähnlich viel Erfolg. Ich habe etwa 70 Anfragen gestellt, die unterschiedlichsten Tipps aus dem Internet und von Usern hier aus der Communitiy befolgt, und keiner hat irgendwie Interesse.

Ich habe mit meinem Psychologen bereits die Gründe dafür heraus arbeiten können. Ich benehme mich wie 18 Jahre alt, dabei bin ich gerade mal 15, habe einen IQ von 127. Dafür habe ich aber Asperger, und somit verstehen mich Menschen nicht. Nur ich will auch keinen Kontakt zu anderen Asperger-Autisten suchen. Ich habe alles versucht, bin seit 3 Jahren mehr oder weniger alleine. Und ich kann einfach nicht mehr. Jeden Tag denke ich über Selbstmord nach, jeden Tag weine ich ununterbrochen. Desweiteren wirke ich nach außen sehr wie ein Nerd, was auch viele Leute abschreckt, was sich aber nicht verhindern lässt. Außerdem kann ich nicht lügen, und auch da wissen viele nicht, wie sie damit umgehen sollen.

Und meine Familie nimmt das nicht ernst. Sie hasst mich, und sagt mir das seit 2 Jahren, ich werde selbst Zuhause beleidigt, nur ich will nicht zum Jugendamt. Auch, wenn sie mich fertig macht, sie ist meine Familie, und ich liebe sie. Außerdem kommen keine Erwachsenen mit mir klar, weil ich kompliziert bin. Und in ein Heim will ich erst Recht nicht.

Ich will mich umbringen. Ich will dieses Leben nicht mehr weiter führen. Ich will nicht. Aber ich weiß nicht, was es ist, aber irgend etwas hindert mich jedes mal aufs neue daran, mich umzubringen.

Alles, was mir noch irgend wie eine Bedeutung gibt, das Gefühl, jemand zu sein, und nicht unter zu gehen, ist das Internet, das Gaming. Und ich kann sagen... Ich bin süchtig. Ich bin Videospielsüchtig. Und auch daran kann ich nichts ändern...

Kann mir irgend wer helfen? Oder zumindest mit mir schreiben?

Danke an alle, die versuchen, mir zu helfen. Gruß

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