Kann man sich als Selbstständige auch als Geschäftsführerin einstellen?

4 Antworten

Soweit ich das weiss, geht das nur, wenn Du eine GmbH mit anderen Gesellschaftern gründest und nicht mehr als 50 Prozent der Gesellschaftsanteile hältst. In diesem Fall kann die Gesellschafterversammlung dich zum Geschäftsführer bestellen, wodurch Du steuerrechtlich Arbeitnehmer bist. Hältst Du mehr als 50 Prozent der Gesellschaftsanteile, hast Du auf der Gesellschafterversammlung die Mehrheit und kannst damit allein bestimmen, wer Geschäftsführer ist, und damit dich selbst zum Geschäftsführer bestellen, wodurch Du dann nicht mehr als Arbeitnehmer angesehen wirst. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob das so richtig ist, was ich hier schreibe.

Ja, wenn Du die Rechtsform einer GmbH oder Ltd. wählst. Als Einzelfirma geht's nicht.

Gründe eine GmbH als Beispiel - dann kannste das tun

Bin 55 Jahre, 5 Jahre nicht mehr Versichert, AOK sagt der Gestzgeber sagt privatvers.muss aufnehmen.

Ich war von 2002 bis 2006 selbstständig und bei der Central Privatversichert. Von 2002 bis 2004 war ich Geschäftsführer einer Firma und wechselte ab 2005 als Geschäftsführer auf dem gleichen Gelände in eine andere neu gegründete Firma. Da der Partner der erstgenannten Firma mit Geschäftsführer der neuen Firma war, lief meine Versicherung weider bzw. wurde weider bezahlt. 2006 kam es zum großen Krach, und ich wurde als Geschäftsführer abgesetzt und ins Angestelltenverhältnis übernommen. Ich teilte damals unserem Steuerberater meine Versicherungsnummer mit und bekam den Arbeitgeberanteil ausbezahlt. Jedoch wurde mir von der Versicherung gekündigt, da mein ehemaliger Partner, ohne mein Wissen keine Beiträge mehr zahlte und ich mir die Rückzahlung der offenen Beiträge nicht mehr leisten konnte. Aus Angst vor Entlassung, habe ich nicht reagiert und das einfach so bis heute laufen lassen. Mein Rentenversicherungsbeitrag wird überigens bezahlt. Ich weis das dies alles ein bischen blöd gelaufen ist, aber es muß doch irgendwie einen Weg geben sich wieder zu Versichern. Zur Anfrage bei der AOK sagte man mir, die gesetzliche Krankenkasse nimmt nur Menschen bis zum 55 Lebensjahr auf. Ab dem 55 Lebensjahr wäre, laut Gesetzgeber nur noch eine Private-Versicherung möglich, unabhängig des Einkomens. Mein Einkommen beträgt zur Zeit 44.400 Euro brutto. Bei Anfragen an die DEKV und PKV bekamm ich die Antwort, daß die Beitragsbemessungsgrenze bei über 50.600 Euro liegen muss. Was ist nun richtig. Ich kenne Selbstständige die ein geringeres Einkommen haben und Privatversichert sind. Ich denke das Risiko ist doch da noch größer, als bei meinem Festeinkommen.

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