kann man mit CFD Trading wirklich so viel Geld verdienen ,wie es behauptet wird und geht es so einfach wie gesagt wird oder gibt es einen hacken?

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7 Antworten

Was ist denn ein "hacken"? Wenn überhaupt, dann gibt es einen "Haken". 

Und CFDs sind für Anfänger ganz sicher nicht geeignet. Dabei kann man nämlich mehr Geld verlieren, als man eingesetzt hat. (Nennt sich "Nachschusspflicht" bzw. "Margin Call"). 

Informiere dich lieber einmal erst generell über die Kapitalanlage an der Börse, z.B. auf Börsentagen.

ann man mit CFD Trading wirklich so viel Geld verdienen ,wie es behauptet wird

Ich weiß ja nicht, was für dich viel Geld ist. Man kann mit CFD-Trading Geld verdienen.

geht es so einfach wie gesagt wird

Nein,

es ist definitiv nicht einfach. Es ist wie ein Geschäft. Man muss viel

Zeit und Mühe investieren, um erfoglreich zu werden.

Und was ist deine Meinung zu dem Risiko "Durch Kurssprünge kann es
dennoch vorkommen, dass die Position zu einem Kurs jenseits der
Sicherheitsleistung geschlossen wird. Dann muss der Anleger über sein
hinterlegtes Kapital hinaus noch Geld nachschießen."

Du musst schauen:
1. Wann du tradest
2. Was du tradest.

Da es gibt einen ganz grossen Haken. Genauso schnell wie du damit
Geld verdienen kannst, kannst du das auch verlieren und dann bist
Pleite, aber so richtig Pleite und kannst dich gleich Aufhängen.

Ein Beispiel:

Jemand, der noch nie ein Auto gefahren hat, setzt sich in eins, lässt den Wagen an und gibt Vollgas.

Wundert sich dann jemand, wenn er in den Wagen eine Beule fährt? Nein.

Genauso ist es bei CFDs. Wenn man keine Ahnung davon hat, kann man ordentlich was kaputt machen (Geld verlieren)

Wenn man jedoch weiß, wie man "fährt", ist das Risiko überschaubar und mit Risikomanagement gut zu handeln.

Habe neulich irgendwo einen Artikel gelsen, der sich darauf bezog, dass kaum ein Trader mittelfristig Gewinne macht.Es gibt sicher einige Trader die richtig gut verdienen aber die allermeisten legen wohl eher drauf.

Ja, kann man ! Haken an der Geschichte: Man kann auch schnell Geld verlieren.  Deshalb meine Meinung: Für "normales" daytrding halte ich es für zu gefährlich, für Quartalstrading, bei dem das Risiko überschaubar ist, halt ich es für eine gute Sache.

Hier praktiziere ich das seit Jahren mit Erfolg. Aber auch hier muss man lernen, zwischendurch auch Verluste verschmerzen zu können.

Man kann viel Geld damit verdienen. Die wenigsten schaffen es aber, weil Börse kurzfristig einfach nicht berechenbar ist wie oft behauptet. Und die eigenen Emotionen und Nerven im Griff zu behalten, ist bei diesen Geschäften die größte Herausforderung. Am meisten Geld verdienen die Anbieter von Seminaren für CFDs. An den Kursen. Einfach ist das jedenfalls nicht.

Zum Thema Geld und Aktien halte ich eine langfristige Strategie für sicherer, erfolgreicher und gesünder. Folgende Bücher kann ich dazu recht gut empfehlen die ich selbst auch in letzter Zeit gelesen habe:

Aktien für Dummies, von Christine Bortenlänger, ISBN: 3527710183

Projekt Reichtum 4.0, von Ralf Brecht, ISBN: 3743142872

Intelligent investieren, von Benjamin Graham, ISBN: 3932114175

Da es gibt einen ganz grossen Haken. Genauso schnell wie du damit Geld verdienen kannst, kannst du das auch verlieren und dann bist Pleite, aber so richtig Pleite und kannst dich gleich Aufhängen.

Also nicht nur Pleite (= Konto auf 0) sondern auch richtig schön überschuldet ^^ ... wer mit CFDs rumzockt ist einfach nur irre

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Soweit ich weiß ist einen Nachschusspflicht nicht mehr zulässig in Deutschland. Von daher kann mein sein Konto nur auf Null setzen. https://www.google.de/amp/amp.handelsblatt.com/finanzen/zertifikate/cfds-im-fokus-bafin-verbietet-riskante-hebelprodukte-fuer-privatanleger/19773916.html

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@steelhammer0815

Das glaube ich nicht, denn die Hebelung (und das einsetzen von geliehenem Geld) ist eine elementarer Bestandteil bei CfDs. Wenn man das geliehene Geld verzockt muss man natürlich dafür aufkommen (ansonsten würde es irgendwie kein Sinn ergeben).

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Es ist richtig, dass durch eine neue EU Regelungen, zukünftig keine Überschuldung durch schlecht platzierte Trades möglich ist. Es kann aber trotzdem noch zum Margin Call kommen, wenn die Marginanforderungen unterschritten werden. Im schlimmsten Fall sollten dann die Positionen von Broker geschlossen werden.

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Da hast du recht aber es gibt ja einen Margin-Call, wenn der Trader keine Sicherheiten in Form von Kapital nachschießt, dann wird die Position in der Regel geschlossen (außer man hält die Position über die Nacht/Wochenende).

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Grundsätzlich ja, aber wo hoher Ertrag lockt kann man viel verlieren. Durch gute Strategie und stop-loss und Gewinn-Mitnahme-Schwellen kann man den Ertrag zusätzlich steigernst auf lange Sicht. Man sollte möglichst nur bei Ereignissen traden und mit max. 1% seines Kapitals dafür verwendet. Mit Übung und guter Überlegung kann durchaus viel Geld damit verdienen.

CFD sollte kein normal denkender Mensch überhaupt in Erwägung ziehen.

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@farnickl

Naja nur wenn du in dieser Branche arbeitest und freies Kapital hast. Man muss sich dafür nur sehr gut informieren.

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@TheNoobdoob

Und was ist deine Meinung zu dem Risiko "Durch Kurssprünge kann es dennoch vorkommen, dass die Position zu einem Kurs jenseits der Sicherheitsleistung geschlossen wird. Dann muss der Anleger über sein hinterlegtes Kapital hinaus noch Geld nachschießen."

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@farnickl

Das kann in beide Richtungen gehen und noch dazu ist das nicht der Regelfall. 

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@TheNoobdoob

Niemand möchte aber zu der Ausnahme gehören, hochverschuldet zu sein.

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