Kann man jemanden einfach so anzeigen?

11 Antworten

Im Prinzip kann man das, aber man muss seine Anzeige auch begründen (eigene Beobachtungen, evtl. Beweise). Wer vorsätzlich oder grob fahrlässig falsche Anschuldigungen erhebt, kann wegen Rufschädigung belangt werden. Allerdings muss auch dem /der Beschuldigenden Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden. Sie selbst wurden zu Unrecht beschuldigt. Ich selbst würde in dem Fall folgendermßen vorgehen: 1. Zeugen / Beweise zu meiner eigenen Entlastung anführen. 2. Eventuell wird aufgrund dieser Gegebenheiten das Verfahren eingestellt. 3. Nachdem die Nichtigkeit der Anschuldigung festgestellt ist, würde ich der Person, die die Anzeige erstattet hat, in einem höflichen, möglichst freundlichen Schreiben zu verstehen geben, dass Irren menschlich ist und ihr nahelegen, öffentlich, zumindest aber vor Bekannten von beiden Seiten den eigenen Irrtum zuzugeben und sich zu entschuldigen. Denn "Dreck bleibt leicht hängen" - und böses Blut kann allemal zurückbleiben. 4. Zu einer Strafanzeige meinerseits würde ich mich erst entschließen, wenn die Person, die mich beschuldigt hat, sich nicht entschuldigt und sogar weiterhin Unwahrheiten über mich verbreitet.

Mir erschliesst sich der Sinn der Frage nicht: Als Anzeigerstatter erfährt man doch gar nicht, was daraus geworden ist. Ausser man wird evtl. als Zeuge vor Gericht gehört. Sehr viele Verfahren werden schon von staatsanwaltlicher Seite komplett erledigt, so dass es gar keine öffentliche Verhandlung gibt.

Für eine Anzeige braucht man keine Beweise als Anzeigesteller. Man gibt ja nur Wissen ab und überlässt den Behörden, ob sie Anklage erheben wollen. Dazu können die dann Beweise recherchieren, wenn sie welche brauchen.

Für Dich ist es nicht sinnvoll, jetzt schon eine Gegenanzeige wegen falscher Beschuldigung zu machen. Jedenfalls nicht ohne fachkundigen Rat. Denn als Beschuldigte ist es für Dich das Beste, die Klappe zu halten. Du musst bei der Polizei nichts aussagen, noch nicht einmal dort erscheinen, wenn Du geladen wirst (!)

So können auch keine Aussagen von Dir erlangt werden, mti denen man Dich belasten kann.

Wenn Du aber selbst eine (Gegen)anzeige stellst, musst Du dafür jawohl zwangsläufig einiges erzählen. Wie sonst sollte die Anzeige Substanz bekommen? Mit dem Erzählten könntest Du Dich auch selbst belasten.

Du kannst bei mitanander verbundenen Straftaten (und falsche Beschuldigung ist immer mit der Tat verbunden, wegen der man (falsch) beschuldigt wird) den Strafantrag - nicht die Strafanzeige - bis zum Ende des Gerichtsverfahrens gegen Dich noch stellen.

Wenn Du tatsächlich eine Gegenanzeige bzw. einen Strafantrag - nur der hätte Aussicht auf Erfolg - planst, solltest Du das einem Anwalt übergeben, da die formalen Anforderungen recht hoch sind.

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