Kann man einen Lügendetektor mit Medikamenten austricksen?

9 Antworten

Zuerst mal sei gesagt, dass Lügendetektoren bzw. Polygraphen kein sicheres Mittel zur Wahrheitsbestimmung sind. Sie funktionieren nur stark unzureichend.

Die Theorie ist, dass sie körpereigene Parameter wie die elektrische Leitfähigkeit der Haut (Schweiß), Puls, Blutdruck und Atmung messen und bei Abnormalität Alarm schlagen. 

Wenn wir lügen, stehen wir meist unter Angststress, wir fürchten uns davor, dass andere möglicherweise merken, dass wir lügen und uns bloßstellen. Das Angst- bzw. Stressgefühl führt dazu, dass der Körper Hormone wie (Nor-)Adrenalin und Cortisol ausschüttet.

Diese Hormone stimulieren den sog. Sympathikus, ein Teil unseres vegetativen Nervensystemes, der unter anderem die Durchblutung, den Herzschlag und die Drüsenfunktion steigert, was sich in schneller Atmung, hohem Puls und Blutdruck und Schweißabgabe äußert.

Dort setzt ein Lügendetektor an - er misst genau diese Werte und überprüft, wie sich diese verändern. Haben wir dann ein Angstgefühl, merkt das der Lügendetektor an den genannten Faktoren und piepst. 

Soweit die Theorie - die Praxis sieht aber ganz anders aus. Studien zur psychischen Verfassung beim Lügen stellen sich leider als schwierig heraus, da man, wenn man weiß, dass man lügen soll und der Gegenüber das weiß, kaum ein Angstgefühl verspürt und das die Ergebnisse ad absurdum führt.

Als erwiesen gilt jedoch, dass wir in bestimmten Situationen aus Gewohnheit lügen und sich die Parameter in diesen Fällen überhaupt nicht ändern. Kinder haben oft weitaus weniger Hemmungen zum lügen und empfinden das noch als völlig ethnisch korrekt und sind sich dabei nicht bzw. kaum einem Fehlverhalten bewusst.

Genauso ist es bei Menschen, die absichtlich häufig lügen - irgendwann baut man die Grenzen ab und sieht das Lügen als normal an. Daher sind Lügen bei häufigen Lügnern meist viel schwieriger zu erkennen als bei solchen, die in der Regel die Wahrheit sagen. 

Das ist ja auch absolut logisch erklärbar - je öfter wir etwas tun, desto weniger Hemmungen haben wir davor. Das können wir auch bei Serienmördern beobachten, die beim ersten Mord weitaus mehr Hemmungen hatten als bei den darauffolgenden Morden - logisch, an etwas, was man schon oft gemacht hat, gewöhnt man sich mit der Zeit.

Und einen Lügendetektor mit Beruhigungsmitteln auszutricksen - prinzipiell zwar in gewissem Maße möglich, aber auch da kommt es wieder darauf an, wie der entsprechende Mensch auf Lügen reagiert. 

Kleine Abweichungen könnte man damit sicher unterbinden, aber bei ehrlichen Menschen lässt sich auch durch Medikamente eine Veränderung der Vitalparameter nicht gänzlich verhindern.

Daher ist das Lügen erkennen mit Lügendetektoren immer ein bisschen zwiegespalten - zwar gibt es Faktoren, an denen man eine potenzielle Lüge erkennen kann, diese findet man aber nicht bei jedem und auch nicht in gleicher Stärke.

Ferner ist die Verwendung von Lügendetektoren in Deutschland ohnehin nicht erlaubt - der Bundesgerichtshof hat im Jahre 1954 ein Urteil gefällt, das Lügendetektoren vor Gericht oder im Verhör nach §136a StPO untersagt:

Der Polygraph bezweckt mithin, vom Beschuldigten mehr und andere „Aussagen“ als beim üblichen Verhör zu erlangen, darunter solche, die er unwillkürlich macht und ohne das Gerät gar nicht machen kann. Neben der bewußten und gewollten Antwort auf die Fragen „antwortet“, ohne daß der Beschuldigte es hindern kann, auch das Unbewußte. Ein solcher Einblick in die Seele des Beschuldigten und ihre unbewußten Regungen verletzt die Freiheit der Willensentschließung und -betätigung (§ 136a StPO) und ist im Strafverfahren unzulässig. Zur Erhaltung und Entwicklung der Persönlichkeit gehört ein lebensnotwendiger und unverzichtbarer seelischer Eigenraum, der auch im Strafverfahren unangetastet bleiben muß.


Quelle: https://www.jurion.de/urteile/bgh/1954-02-16/1-str-624_52/

Nur um es mal kurz zu erwähnen - es gibt daneben noch einige Wahrheitsseren, die zwar auch ein sicheres Mittel sind, aber auch dazu beitragen können, dass man unbewusst nicht lügt (sind aber nach §136a StPO in Deutschland ebenso untersagt). 

Darunter fallen zum Beispiel auch hypnotische Benzodiazepine, die uns in unserer Entscheidungsfreiheit beeinträchtigen. Darum wäre eine Einnahme von Benzodiazepinen, um Lügendetektoren auszutricksen, wohl eher ein Griff ins Klo.

Abschließend kann man sagen, dass man Lügendetektoren zwar in gewissem Maße mit bestimmten Medikamenten beeinflussen kann, das aber mit Sicherheit nicht immer und bei jedem funktioniert - genauso wie Lügendetektoren nicht immer und bei jedem funktionieren bzw. korrekt sind.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Mal Abgesehen von der Diskussion über die Zuverlässig der gängigen Lügendetektoren - nein, auch mit Benzos könntest Du nicht bestehen.

Falls Dein Puls zB stark verlangsamt ist, wird dieser (sofern zwar langsam aber nicht klinisch bedrohlich) nach einigen Kontrollfragen als Referenzwert bestimmt, genau wie Deine anderen körperlichen Reaktionen.

Und vielleicht kennst Du die Wirkung von Benzos aus der Klinik oder von daheim im warmen Bett, aber wenn Du eine Dosis nimmst, die Deinem Gegenüber nicht sofort auffallen soll, ist Dir in dieser Situation ganz sicher nicht alles egal.

Dein Körper wird also trotzdem reagieren, nur dass der Ausgangswert zB vom Puls niederiger ist, ein Anstieg bzw. eine messbare Veränderung zum oben genannten Referenzwert würde dennoch stattfinden.

Aber: diese Situation ist für die meisten Menschen sowieso Stress pur, vor allem wenn sie tatsächlich etwas zu verbergen haben, weshalb der Referenzwert normalerweise bei Beginn schon deutlich höher ist als der Ruhepuls in einer Alltagssituation. Würde zu Beginn also ein ungewöhnlich niedriger Puls gemessen, würde man Manipulation vermuten.

Ich kenne einige Leute, die vor Prüfungen Beta-Blocker genommen haben, um extremes Herzrasen usw zu verhindern. Ich denke aber dies würde auch nur die halbe Miete sein, denn ein Unterschied zwischen Wahrheit und Lüge sagen würde trotzdem bestehen.

Übrigens können Menschen mit Psychopathie (nicht die mit dissozialer Persönlichkeitsstörung) oft einen Lügendetektor austricksen, bzw. er kann keine Lügen feststellen. Die körperlichen Reaktionen beim Lügen begründen sich neben der geistigen "Anstrengung" auf alles zu achten (die eigene Gestik und Mimik bewusst und nicht natürlich dem gesagten anpassen, Logik der Aussagen in Bruchteilen durchspielen usw) hauptsächlich auf die menschliche Angst, erwischt zu werden. Psychopathen können keine Angst empfinden, aber das nur nebenbei.

Das eigene, selbstständige denken scheint bei manchen Zeitgenossen eingeschlafen zu sein. ;-)

Alles ist viel komplexer als etliche annehmen! Ich frage mich, warum viele Menschen sich nur um einen Aspekt von Hunderten kümmern, alle anderen nicht sehen, nicht betrachten.

Diese Lügendetektoren sind juristisch weltweit "nicht" anerkannt!
Es ist längst weltweit erwiesen und bekannt, dass tagtäglich jeder Mensch bis zu tausend mal lügt. Tausend mal täglich hält kaum jemand für möglich.

Der sinngemäße Käse mit dem Lügentest ist deswegen nicht zugelassen, weil fast alle Menschen weltweit systematisch lügen gelernt haben. Alle Gesellschaften und Gesellschaftsformen fördern ein Lügen heraus, befähigen zum lügen, bedingen zu oft ein systematisches lügen.

Selbst wenn sinngemäß gute Fragen gestellt werden, die nur mit Ja oder Nein beantwortet werden müssten -also suggestiv Fragen- bleibt das Ergebnis sehr zweifelhaft. Nicht nur gute Schauspieler können einem Gericht einiges vor spielen.

Warum also fragst du nach medikamentöser Beeinflussung, wenn du so einen Lügentest mit etwas Intelligenz viel besser umgehen kannst? ;-)
Erstens kann dich niemand zwingen an so einem Test teilzunehmen.
Zweitens kannst du dich anwaltlich vertreten lassen und die juristische Zulassung solch eines Tests einfordern.

Wozu also der Unsinn mit Medikamenten?
Geht es um die Rückerhaltung des Führerscheines und diesem gewissen Test? Dabei gibt es keinen Lügendetektor. Also um was genau geht es?

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