Kann man einem Arbeitnehmer ohne Grund kündigen?

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das was ihr (euer Arbeitnehmer) da vorhabt, ist Betrug zu Lasten der Solidargemeinschaft. Wenn er den Arbeitsvertrag auflösen will, soll er das tun. Die Konsequenzen kennt er ja. Eine Gefälligkeitskündigung ist entweder aktiver Betrug oder Beihilfe dazu. Das Strafmaß ist das Gleiche.

Wenn der Arbeitnehmer sich nicht mehr in der Probezeit befindet solltet ihr schon einen Grund haben. Wenn ihr einen BR habt muß der der Kündigung auch noch zustimmen was er aber ohne Grund gar nicht darf. Ich würde das auf keinen Fall unterstützen. Viele Menschen wünschen sich einen sicheren Job und werden unter fadenscheinigen Vorwänden gekündigt und euer AN hat keine Lust auf Arbeit und das soll die Allgemeinheit dann bezahlen. So etwas zu unterstützen fände ich persönlich absolut nicht i.O. Was erzählt ihr eigentlich dem Arbeitsamt, wenn die eine Stellungnahme bezügl. der Kündigung wollen?

Also Leute, informiert Euch bitte richtig, bevor Ihr falsche Ratschläge erteilt! Sind in einem Betrieb weniger als 10 Festangestellte (Azubis ausgenommen) angestellt, muss k e i n e Begründigung für die Kündigung angegeben werden. Dieses Gesetz wurde zum Schutz für Kleinbetriebe vor einigen Jahren eingeführt. Zum anderen darf angemerkt werden, dass sich ein Arbeitgeber des vorsätzlichen Betrugs schuldig macht, wenn er ein solches Ansinnen unterstützt. Man sollte vorsichtig sein, solche Beträge überhaupt zu veröffentlichen.

nein natürlich nicht. Die Arbeitsagentur frägt in jedem Fall nach warum gekündigt wurde. und wenn dies nicht legal war, muß der Arbeitgeber die Kosten der ARGE erstatten.... und wenn es gerechtfertigt war, weil der Arbeitnehmer sich nicht korrekt verhalten hätte, dann ist er auch gesperrt. Der Sinn entzieht sich mir auch völlig! Nur wenn jemand wo anders einen neuen Job anfängt kündigt man selbst! Nicht um Arbeitslosengeld zu bekommen!!!

Falsch! Ein Grund muss angegeben werden, sonst muss sich der Arbeitgeber Willkür gerichtlich vorwerfen lassen.

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@DerIng

Kündigungen seitens der Arbeitgeber müssen nicht begründet werden! Eine Ausnahme besteht bei schwerbehindeten Arbeitnehmern!

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@LuckyLuke87

natürlich muß eine Kündigung vom Arbeitgeber in jedem Fall begründet werden!!!

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Dein Arbeitnehmer kann die Sperre beim "Arbeitsamt" doch ganz einfach vermeiden,indem er sich um eine neue Arbeitsstelle bemüht,und erst dann selbst kündigt,wenn er einen neuen Arbeitsvertrag in der Hand hat. Entgegenkommender Weise könntest du ihm dann eine kürzere Kündigungsfrist als die vertragliche anbieten.Sprech mit ihm.

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