Kann man eine Zahnzusatzversicherung abschließen, trotz schlechter kaputter Zähne?

6 Antworten

Dein Haus brennt gerade ab. Du möchtest es gegen Feuer versichern? Was sagt die Versicherung, wohl?

Würdest du ein Geschäft abschließen, wenn du von vornherein weißt, dass es dir Verlust beschert?

Es gibt von der ERGO Direkt einen Tarif, der auch bei schon angeratener Behandlung leistet, der verdoppelt aber nur den Festzuschuss der Kasse.

In allen anderen Fällen dürfte es an den Gesundheitsfragen, der Zahnstaffel oder der Wartezeit scheitern. Dun dun.

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Na ja, ganz so ist es ja nicht. Wenn nicht schon wo was aktenkundig ist, könnte es bei der Wahl der richtigen klappen.

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Im Normalfall wird bei Beantragung einer Zahnzusatz-Versicherung nachgefragt, wann der letzte Zahnarztbesuch war.

Wenn das dann wie bei dir schon vier Jahre her ist, wird die Versicherung vermutlich verlangen, das du vorher zum Zahnarzt gehst und der einen entsprechenden Bericht über den Zustand deiner Zähne erstellt.

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Das fragen eigentlich nur wenige.

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Hallo rinog666,

der Abschluss kann getätigt werden, wenn die Gesundheitsfragen des Versicherers wahrheitsgemäß beantwortet werden und dieser kein Problem in der Annahme sieht.

Im Normalfall fragen die Versicherer nach Zähnen die fehlen und noch nicht ersetzt wurden (ausgenommen Milch- und Weißheitszähne). Das scheint bei der noch nicht der Fall zu sein. Außerdem wird nach angeratenen oder laufenden Behandlungen beim Zahnarzt gefragt.

Kannst du diese beiden Fragen mit nein beantworten, dann steht dem Abschluss einer Zahnzusatzversicherung nichts im Wege. Beachte bitte, dass es Wartezeiten und eine Staffel in diversen Verträgen gibt.

In welchem Fall zahlt Zahnzusatzversicherung?

Hallo zusammen,

nachfolgend ein Beispiel zur Verdeutlichung meiner Frage (entnommen den Bestimmungen der DFV):

"Versicherungsfall ist die nach Abschluss des 4. Versicherungsvertrages erstmals bekannt gewordene oder angeratene, medizinisch notwendige Heilbehandlung durch einen Zahnarzt oder Kieferorthopäden (s. Ziffer 2.1 VB)."

Weiter heißt es: "Wir leisten nicht für: - bei Antragstellung bereits beschädigte oder erkrankte Zähne, - bei Antragstellung fehlende und noch nicht ersetzte Zähne"

Wie ist das konkret zu verstehen?

  • Fall 1: Gilt der Zahn noch als erkrankt, wenn die Behandlung zahnmedizinisch als abgeschlossen betrachtet werden kann?

Beispiel: Wurzelbehandlung erfolgreich abgeschlossen und Zahn wurde bei Versicherungsabschluss bereits überkront. Nach Versicherungsabschluss stellt der Zahnarzt fest, dass der Zahn nicht mehr zu retten ist und gezogen werden muss. Zahlt die Versicherung ein Implantat?

Oder auch: Ein kleines Loch wurde vor Versicherungsabschluss erfolgreich mit einer Füllung versorgt. Zahlt die Versicherung dann einen weiteren Schadensfall?

Also: Fallen alle Zähne, an denen ein Zahnarzt mal am Werk war, automatisch aus der Versicherung raus? Sei es nun ein wurzelbehandelter, vor Versicherungsabschluss bereits überkronter Zahn, oder eine sehr kleine Karies, die erfolgreich mit einer Füllung versorgt wurde?

  • Fall 2: Zahlt die Versicherung nicht für Zähne, bei denen vor Versicherungsabschluss eine Behandlung angeraten war, die aber während der Versicherungslaufzeit (auf eigene Kosten) behandelt wurden, und dann ein weiterer Schaden an diesen Zähnen auftritt?

Anders formuliert: Lohnt es sich, zuerst ALLE notwendigen Behandlungen abzuschließen, bevor man eine Versicherung abschließt (Fall 1), reicht es aus, die notwendigen Behandlungen (auch nach Versicherungsabschluss) auf eigene Kosten durchzuführen (Fall 2), oder sind die bereits behandelten Zähne ohnehin vom Versicherungsschutz ausgenommen?

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?

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