Kann man beim Jobwechsel darauf bestehen, dass der Resturlaub gewährt statt ausgezahlt wird?

5 Antworten

Nach § 7 Abs. 1 Bundesurlaubsgesetz ist bei der zeitlichen Festlegung des Urlaubs  der Urlaubswunsch des AN zu berücksichtigen, es sei denn, dass ihrer Berücksichtigung dringende betriebliche Belange oder Urlaubswünsche anderer AN, die unter sozialen Gesichspunkten den Vorrang verdienen entgegenstehen.

Dringende betriebliche Belange sind u.a.: Ein unerwartet hoher Krankenstand, zusätzliche Aufträge die plötzlich kommen oder auch Betriebsferien.

Bei den Urlaubswünschen von Kollegen muss man u.U. zurückstecken wenn diese von den Schulferien abhängig sind, der Partner des Kollegen nur in dieser Zeit Urlaub bekommt oder wenn man selbst z.B. im letzten Jahr den Vorzug vor einem Kollegen bekommen hat, der auch gerade jetzt Urlaub möchte.

Der AG muss aber diese Gründe bei einer Ablehnung Deines Urlaubsantrags auch belegen und beweisen können. Nur Behauptungen oder gar ein "ich will Ihnen keinen Urlaub geben", reicht nicht.

Die Abgeltung des Urlaubs nach § 7 Abs. 4 sollte die Ausnahme sein, wenn es denn gar nicht anders geht. Das BUrlG sieht den Freizeitausgleich vor da Urlaub der Erholung dienen soll.


Du hast Anspruch auf Erholung und damit auf Urlaub. Die Auszahlung kann nur mit deinem Einverständnis erfolgen. Allerdings kann dein Chef sagen nicht zum Ende der Kündigung sondern z.B. gleich antreten.

Grundsätzlich ist der Urlaub in Freizeit zu gewähren. Für eine geldliche Abgeltung muss der Betrieb schon wichtige Gründe vorbringen

Arbeitgeber will Urlaub auszahlen, ist das rechtens?

Hallo.... Mein Arbeitgeber möchte Urlaub auszahlen... ich War ca. 11 Monate krank.... ich hab noch vom letzten Jahr Resturlaub und von diesem Jahr alles ... jetzt sagt mein Arbeitgeber es ist zu viel Urlaub und ich könnte den auf keinen Fall nehmen. .. ich sollte mich darauf einstellen ihn ausgezahlt zu bekommen. ...ist das rechtens?? Ich möchte meinen Urlaub und kein Geld! !!

Danke!

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Kündigung - Krankenschein - Muss der Arbeitgeber den Resturlaub auszahlen?

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Danke!

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Kündigung/Aufhebungsvertrag nach Aussteuerung

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Die eine ist ein Aufhebungsvertrag, welchen ich aber nur bei definitiv festgestellter AU in meinem alten Beruf unterzeichnen darf, da sonst eine Sperrzeit des Arbeitsamtes kommt.

Die zweite wäre die Abgabe des Direktionsrechts an das Arbeitsamt, wobei das Beschäftigungsverhältnis endet, aber das Arbeitsverhältnis bleibt. Nun steh ich - ehrlich gesagt - ziemlich bedeppert da, da mein Arbeitgeber langsam wissen will, woran er ist; vom Arbeitsamt bekomme ich dazu aber keine Infos)

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Hallo, ich bin zur Zeit wegen eines Handinnenbruchs bis zum 5.6. krank geschrieben. Jetzt läuft mein Arbeitsvertrag am 30.6. aus. Habe allerdings noch 15 Tage Resturlaub.

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Mein Arbeitgeber hat mir am 01.09.15 auf den 31.10.15 gekündigt (also 2 Monate). Ich habe noch einen Resturlaub von 7 Tagen. Diesen möchte er mir nicht geben, sondern auszahlen. Seine Begründung ist, dass sonst zuviel Arbeit liegen bleibt. Kann er es wirklich erzwingen, dass mir der Urlaub ausgezahlt wird? Denn im Netz steht, dass erhöhtes Arbeitsaufkommen kein betrieblich wichtiger Grund ist und somit mir mein Urlaub zusteht. Ich möchte nämlich absolut nicht, dass mir der Urlaub ausgezahlt wird.

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