Kann ich in zwei Kirchengemeinden gleichzeitig sein?

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Man trenne: Glaube - Religion - Kirche. Die Aufgabe der Kirchen ist vergleichbar mit der von Eltern. Sie geben Orientierung / Anleitung, wie (Religion) gelebt werden kann.
Mitgliedschaft bedeutet im Wesentlichen eine Zahlungsverpflichtung einzugehen und an Gemeindeversammlungen teilnehmen zu können.
Wer kein Amt in der Kirche anstrebt, kann seinen Beitrag auch ohne diese Verpflichtung in den Klingelbeutel geben.
Datenschutz: Wer Mitglied in einer Kirche wird, die nicht die Ev. oder Kath. ist, muß damit rechnen, daß seine Daten ungeschützt sind, z.B. im Gemeindebrief im Internet veröffentlicht werden.
Kinder brauchen klar orientierte Vorbilder, kein Wischi-Waschi. Sie übernehmen nicht die Meinung der Eltern! Sie übernehmen ersteinmal deren Art!

Katholisch und Ev. ist nicht miteinander vereinbar. Die kath. Kirche ist vergleichbar der Grundschule s.o., die Ev. der Realschule.

Katholiken sollen nicht denken, sondern Dogmen übernehmen. Protestanten versuchen Gott intellektuell zu erschließen und scheitern, weil sie das Herz vergessen, und beide versäumen, den Menschen als Geist zu begreifen.

Freikirchen sind materialistisch orientiert. Dort betet man auch für ein Schlagzeug z.B.

Offiziell zugehören kannst du immer nur bei einer Kirche. In der anderen hast du immer Gaststatus, solange du nicht auf dem Papier Mitglied bist.

Was den sozialen Umgang mit den anderen Gemeindegliedern betrifft, kannst du dich natürlich in beiden Gemeinden zuhause fühlen.

Immer abzuwechseln zwischen katholisch und freikirchlich ist ein Kompromiss, wenn man in einer gemischt-konfessionellen Familie lebt. Für die Kinder ist es von Vorteil, dass sie dann von beiden Gemeinden einen Eindruck bekommen.

Allerdings kann das Ganze auch problematisch werden, wenn man dann auf andere Ebenen kommt, wo beide Gemeinden nicht mehr miteinander vereinbar sind. Und der Eindruck für die Kinder kann auch vordergründig sein, so dass sie sich mit der Glaubenssubstanz bzw deren Unterschieden nicht auseinandersetzen und nur vom äußeren Erleben oder der sozialen Gemeinschaft her ihre Entscheidung bestimmen lassen.

Spätestens, wenn man die Kinder taufen oder zur Erstkommunion oder zur Konfirmation schicken will, sollte man schon wissen, was man will. Sonst bleibt nur noch das Abwarten, bis das Kind selber alt genug ist, und vorher entfallen all diese persönlichen Feste.

Du kannst deine Konfession behalten,wenn du zu den Freikirchlern gehst!Aber erkundige dich genau über sie,ich habe dadurch meinen Sohn verloren!

Warum quält Jesus manche Menschen?

Ich habe lange nach Antworten gesucht, aber keine gefunden, deshalb stelle ich meine Frage mal hier rein. Ich sage jetzt schon mal sorry, für den langen Text ;)

Ich komme ursprünglich aus einer atheistisch geprägten Familie. Über Freunde/Bekannte bin ich an eine christliche Gemeinde geraten. Diese Leute haben vor allem Möglichen gebetet, vor Sportveranstaltungen, beim Essen usw. Und sie haben immer von Jesus geschwärmt, wie toll er doch ist und wie reich er uns beschenkt.

Also habe ich angefangen, mich auch mit dem Thema zu beschäftigen. Ich habe angefangen, in der Bibel zu lesen, Gottesdienste zu besuchen, zu Jesus zu beten, was man halt so macht, wenn man Christ werden will. Meine stärkste Motivation war die Angst vor der Hölle.

Und im Gottesdienst, wenn alle gesungen und gebetet haben, hatte ich oft starke Gefühle von Einsamkeit und Traurigkeit. Ich spürte ungeheuren psychischen Druck, der allerdings nicht von den Leuten dort kam, sondern von Jesus. Ständig hat Jesus mir die Hölle angedroht, mir eingeredet, dass ich nicht gut genug wäre für den Himmel und dass er mich in seiner Gemeinschaft nicht haben will.

Wie ich darauf komme, dass es Jesus war, der mich so fertiggemacht hat? Weil er selbst gesagt hat: "Da, wo zwei oder mehr in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte."

Drei Jahre habe ich das ausgehalten. Irgendwann waren die seelischen Schmerzen so schlimm, dass ich mich völlig vom christlichen Glauben abgewandt habe. Ich habe nicht mehr gebetet, habe keine Gottesdienste mehr besucht und zu allen Leuten aus dieser Gemeinde den Kontakt abgebrochen, weil ich das Bild des erbarmungslosen, grausam strafenden Herrn Jesus nicht mehr ertragen konnte. Als Atheist/Agnostiker fühle ich mich viel freier und besser, doch meine Zeit als Christ hat mich bis heute negativ beeinflusst. Der christliche Glaube und die Angst vor Jesus und seiner Hölle verfolgen mich bis heute.

Jetzt meine eigentliche Frage: warum tut Jesus so etwas, wenn er uns doch angeblich so unendlich liebt? Warum ist er zu manchen Menschen so grausam? Habe ich irgendetwas falsch gemacht? Oder hat Jesus manche Menschen von vornherein dazu bestimmt, in die Hölle zu gehen, ohne einen besonderen Grund?

Und ich will mit dieser Frage auch niemanden beleidigen oder provozieren, sondern mich interessiert die Antwort sehr und es würde mir zumindest etwas Frieden bringen.

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